Wir wünschen ein gutes und glückliches Jahr 2017

Wir wünschen ein gutes und glückliches Jahr 2017

Wir wünschen ein gutes und glückliches Jahr 2017

Herzlichen Dank und die besten Wünsche für 2017 vom gesamten Team der Kinderhilfe Litauen !

Auch auf diesem Weg bedanken wir – das gesamte Team der Kinderhilfe Litauen – uns sehr sehr herzlich bei allen Unterstützern, Helfern und Spendern: Ein riesengroßes

DANKE SCHÖN !!

verbunden mit den allerbesten Wünschen für das Jahr 2017 !

Zum ersten Mal im Leben eine Tafel Schokolade

Nachberichterstattung zum Weihnachtstransport 2016

Zum ersten Mal im Leben eine Tafel Schokolade

Kinderhilfe Litauen ist wieder zurück vom diesjährigen Weihnachtstransport – mit vielen Erlebnissen im Gepäck.

Zum ersten Mal im Leben eine Tafel Schokolade

Etwas Eigenes besitzen – das kennen die Kinder im Waisenhaus Klaipėda nicht. Entsprechend ehrfürchtig werden die Geschenke aus dem Schrobenhausener Land behandelt. Auch in Radastele gab es wieder viele neugierige Blicke beim Besuch des Litauenhilfe-Teams um Eva Klingenberg, die sich wieder als “Frau Nikoletta” verkleidet hatte.

von Ute de Pascale, Bilder:kx

“Nicht unbedingt erholt, auf jeden Fall aber wesentlich ausgeglichener als sonst kam ich heuer zurück”, erzählt Litauenhilfe-Vorsitzende Eva Klingenberg. Dass sie und ihr Team heuer erstmals 10 Tage in Litauen verbrachten tat allen gut.

Vor allem den Kindern, für die sich Eva Klingenberg heuer mehr Zeit nehmen konnte. Mit im Gepäck: unter anderem über 1000 Weihnachtstüten aus dem Schrobenhausener Land. Was sie von ihren Besuchen mitnimmt: “wie wichtig unsere Arbeit nach wie vor ist”. Etwa für Jugendliche wie die 15-jährige Aiste aus der Sonderschule in Kaunas, die bereits seit dem Sommer immer gefragt hatte, “wann Eva wiederkommt”, und Klingenberg dann eine selbst gebastelte Weihnachtskarte überreichte.
“Die Begegnung mit ihr war so innig, obwohl wir uns kaum kennen!, schwärmt Klingenberg.

Generell gehe es ja nicht darum, Überlebenshilfe zu leisten, “die Menschen in Litauen haben ja zu essen”, stellt Klingenberg klar. Die Freude, die Aufmerksamkeit, die schönen kleinen Dinge zu bringen, das hat sich die Kinderhilfe Litauen auf die Fahnen geschrieben.

 

Wie ungewohnt es für die Kinder ist, Geschenke zu bekommen, tatsächlich mal etwas Eigenes zu besitzen, das erlebte sie im Waisenhaus Klaipėda. “Dabei verhalten sich die Kinder überhaupt nicht egoistisch”, hat Klingenberg beobachtet, “im Gegenteil: sie achten darauf, dass keiner zu kurz kommt, helfen sich gegenseitig.” Besonders fasziniert hat sie der kleine Junge, der offenbar zum ersten Mal in seinem Leben eine Tafel Schokolade in Händen hielt. “Er konnte gar nicht glauben, dass die ihm nun ganz alleine gehört.”
Neben den Jüngsten freuten sich auch ältere Herrschaften über das, womit die Litauenhilfe ihnen das Leben ein klein wenig schöner machen möchte. So landete eines der mitgebrachten Fahrräder bei einer 80-jährigen Dame – es war das erste Fahrrad ihres Lebens. Im Altenheim kamen Inkontinenzprodukte und Babynahrung prima an. Und im Gemeindehaus in Zelsva leisteten die Gefrierschränke vom ersten Tag an tolle Dienste.

Ebenso die alte Stereoanlage aus dem Hause Klingenberg. “So schön zu sehen, dass diese Dinge da wieder so viel Freude machen”, sagt Eva Klingenberg. Eventuell ist das auch eines der nächsten Projekte, die die Litauenhilfe anpacken möchte: eine Heizung fürs Gemeindehaus zu spendieren.
“An allen Ecken und Enden ist zu erleben, wie unsere Hilfe Früchte trägt”, freut sich Klingenberg. So trugen die Sonderschulkinder bei ihrer Weihnachtsfeier Kleider – genäht aus Stoffspenden aus Schrobenhausen, in jenem Nähraum, den die Litauenhilfe einst finanziert hatte. Hilfe, für die die Menschen enorm dankbar sind. Ausgedrückt auf vielerlei Art. Das junge Mädchen so stark behindert, dass es mit dem Inhalt der Tüte womöglich gar nichts anfangen kann – “dennoch war deutlich erkennbar, wie sie sich über die Geste dieser Tüte gefreut hat”, erzählt Klingenberg.

Dankbar war auch der Direktor eines Hotels, in dem das Litauenhilfe-Team übernachtete. Ein Hühnchen hatte er dennoch mit Klingenberg zu rupfen, immerhin hatte die ihn in enorme Erklärungsnot gebracht: weshalb der Nikolaus in einem Krankentransport – dem Rotkreuz-LKW, mit dem das Litauenhilfe-Team unterwegs ist – anrückt, wollte der kleine Sohn des Hoteldirektors wissen. und warum er nicht, wie in Papas Erzählungen aus Finnland, sondern vielmehr aus Deutschland komme.

Neben den vielen zu Herzen gehenden Begegnungen, mit dazwischen auch mal lustigen Momenten, gab es jene, die Eva Klingenberg besonders berührten. Momente, in denen ihr Vater Manfred Schwaak, der Gründer der Litauenhilfe, wieder ganz nah war. Als im Gemeindehaus zwei Musiklehrer – übrigens ausgestattet mit einer Gitarre aus Hohenried – für die Gäste Stille Nacht sangen. “Zuerst auf Litauisch und dann auf Deutsch”, erzählt Eva Klingenberg. “Es war das absolute Lieblingslied meines Papas.”

[Zum Reisetagebuch mit vielen Bildern und persönlichen Eindrücken]
[Zur Nachberichterstattung auf inTV] drittes Video

 

 

Reisetag 9 Weihnachtstransport 2016

Reisetag 9 Weihnachtstransport 2016

Ankuft im Kieler Hafen …

Die Einfahrt in den Kieler Hafen bei Sonnenaufgang vom 5. Dezember 2016 …

Reisetag 9 Weihnachtstransport 2016 - Ankunft in der Kieler Bucht
Reisetag 9 Weihnachtstransport 2016 - Ankunft in der Kieler Bucht

Heute geht es wieder Richtung Schrobenhausen – jede Menge Emotionen und Eindrücke im Gepäck. Es waren zwar sehr anstrengende Tage für uns alle. Aber die vielen wunderbaren Begegnungen und Erlebnisse lohnen jede Mühe …

Wir sind sehr dankbar für diese ganz besondere Zeit, die viele Liebe, die uns entgegengebracht wurden und die viele Freude, die wir mit den Gaben unserer Unterstützer bereiten durften !

Reisetag 8 Weihnachtstransport 2016

Reisetag 8 Weihnachtstransport 2016

 Im Waisenhaus und Abschied von Klaipeda

Reisetag 8 Weihnachtstransport 2016 - Morgenrot in Klaipéda

Im herrlichen Morgenrot vom 4. Dezember 2016 ging’s zur letzten Station unserer Reise, dem Waisenhaus – etwas außerhalb von Klaipeda im Wald gelegen.

Während ein Teil meiner fleißigen Männer die restlichen HIPP- Paletten vom LKW ablud und in den Kühlraum brachte, einen Bunker aus dem ersten Weltkrieg, durfte der Rest von uns schon mal zu den Kindern.

Die Freude und Begeisterung der Kleinen, als die Tür aufging und sie den Nikolaus sahen, war unbeschreiblich …

Sie stürzten sich förmlich auf mich und meine Tüten und innerhalb kürzester Zeit waren alle Geschenke verteilt und die Freude RIESENgross!

Wir haben wieder ganz deutlich gesehen, wie ungewohnt es für diese Kinder ist, Geschenke zu bekommen und damit etwas Eigenes zu besitzen.

Dabei verhalten sie sich aber überhaupt nicht egoistisch, im Gegenteil: sie achten darauf, dass keiner zu kurz kommt, helfen sich gegenseitig, z.B. beim Öffnen der Gummibärchentüten und Schokoladentafeln und beim Ausprobieren der neuen Spielsachen.
Die Ungläubigkeit in den Augen der Kinder, dass ihnen alleine eine ganze Tafel Schokolade gehört, war faszinierend…

Sehr berührt hat uns alle,wie sehr diese Waisenkinder unsere körperliche Nähe und Zuwendung gesucht haben – mein Schoss war von einem kleinen Mädchen “dauerbesetzt” und bei Hubert machten es sich gleich 2 Kids gemütlich… wir schafften es nur sehr schwer, uns zu trennen…

Am Schluss trafen wir noch auf ein Pärchen, das kurz vor der Adoption eines kleinen Jungen steht – wir freuen uns sehr darüber und wünschen dieser jungen Familie alles Glück dieser Welt!

Reisetag 8 Weihnachtstransport 2016
Reisetag 8 Weihnachtstransport 2016 - Hotel

Zurück im “Green Park Hotel” wurden auch dort die Angestellten und deren Kinder von ” Nikoletta “verwöhnt, bevor wir uns fertig für die Heimreise machten.

Als nachmittags dann starker Schneefall einsetzte, waren wir sehr froh, wenigstens einen Teil der Heimfahrt auf dem Seeweg zurücklegen zu dürfen – die Fähre von DFDS legt zum Glück seit Ende Oktober genau gegenüber unseres Hotels ab.

Besonders gefreut haben wir uns, als wir dort an der Rezeption Arunas trafen, den wir schon aus dem Jahr 2014 kannten.
Wie auch schon vor drei Jahren durften wir auch dieses Mal wieder die Brücke besuchen – wir schauten dem ersten Offizier Mikolaitis über die Schulter, machten einen Überraschungsbesuch beim Geburtstagskind, dem Chefingenieur Duriagay und ich durfte sogar kurzzeitig das Steuer übernehmen

Reisetag 7 Weihnachtstransport 2016

Reisetag 7 Weihnachtstransport 2016

Kinderkrankenhaus und Altenheim Klaipeda, 3. Dezember 2016

Reisetag 7 Weihnachtstransport 2016 - Wir werden erwartet
Reisetag 7 Weihnachtstransport 2016 - LKW abladen

Danguole, Chefin des Altenheims und Claudia, Chefin des Kinderkrankenhauses erwarteten unseren Transport schon sehnsüchtig
Abladen am Altenheim in Klaipeda

Reisetag 7 Weihnachtstransport 2016 Anna Caritas
Reisetag 7 Weihnachtstransport 2016

Anna von der Caritas freut sich riesig über einen neuen Windelvorrat und HIPP-Nahrung.

Anschliessend nutzte ich die Zeit, mir das Altenheim und den angrenzenden Hospiztrakt anzuschauen – überall stieß ich dabei auf Medizinprodukte aus unseren Spenden 🙂

Im Kinderkrankenhaus in Klaipeda: Hier durften wir wieder viele berührende Momente erleben …

Reisetag 7 Weihnachtstransport 2016
Reisetag 7 Weihnachtstransport 2016

Diese kleine Patienten, ein Waisenkind, hat ihre Schätze erstmal auf ihrem Bett ausgebreitet und in Ruhe sortiert …
… und ganz ehrfurchtsvoll betrachtet.

Wer den Bericht vom letzten Jahr kennt oder unser 2015 neu hinzugekommenes Projekt, der erkennt die süße Kleine vielleicht wieder…

Reisetag 7 Weihnachtstransport 2016
Reisetag 7 Weihnachtstransport 2016

Diese Bilder hier finde ich wunderschön … sie bringen den Kindern Farbe und Freude

Reisetag 7 Weihnachtstransport 2016

Dieses 5-jährige die Mädchen hat Diabetes, so dass wir ihr einfach verschiedene Spielsachen geschenkt und die Süßigkeiten schweren Herzens weggelassen haben…

Sie hat mich anschließend bei der Hand gepackt und eigenhändig zum Lift geführt – was für ein Service !

Reisetag 6 Weihnachtstransport 2016

Reisetag 6 Weihnachtstransport 2016

Kindergarten Radastele in Klaipeda

Reisetag 6 Weihnachtstransport 2016 - Weihnachtsbaum

Ein großer Weihnachtsbaum begrüßt uns in Klaipeda.

Heute, am 2. Dezember 2016, geht es in den Kindergarten Radastele.

Leider ist die Leiterin Danute, auf die ich mich schon sehr gefreut habe, seit drei Wochen mit Verdacht auf Blutkrebs im Krankenhaus … Wir sind sehr traurig und wünschen ihr allerherzlichst alles Gute und hoffen mit ihr.
Tag sechs oder “Warum kommt der Nikolaus im Krankenwagen? ”
Unser Tag heute stand ganz im Zeichen des Kindergartens Radastele. Nach einem sehr fordernden, komplizierten Einparkmanöver unseres 16,5 m langen LKWs rückwärts in die enge Zufahrt (super gemacht lieber Diether und Hubert !!) packten wieder alle mit an, um unsere Geschenke auszuladen.

Bei der Weihnachtsfeier am Nachmittag sorgen die Kinder und Betreuerin Renata für uns – sogar ein bisschen Rock ‘n’ Roll war mit dabei 🙂

Nikoletta ( mein neuer Name, weibliche Form für Nikolaus), Eltern und Betreuer waren sich einig, dass jedes Kind dafür ein Geschenk verdient hat !

In einer langen Schlange standen die Kleinen dazu bei mir an und es wurde deutlich, dass die Wünsche in Litauen und Deutschland die selben sind: Elsa steht bei den Mädchen weltweit ganz hoch im Kurs !

Völlig verschwitzt – unter diesem Arbeitsgewand wird sogar mir warm 😉 – aber erfüllt durfte ich, nachdem ich 140 Kinder beschenkt hatte, Feierabend machen und mich mit litauischen Köstlichkeiten, wie zum Beispiel Kugelis stärken…

Reisetag 6 Weihnachtstransport 2016

Der LKW wird abgeladen …

Reisetag 6 Weihnachtstransport 2016 - Schäfchen aus Reispapier

… da freut sich auch das Bastelschäfchen aus Reisspapier und Karton …

.. und freut sich wie die Kinder später über die vielen Geschenktüten und den Teddy.

Robertas, Direktor unseres Hotels und Vater des vierjährigen Gabrielius ,berichtete mir nach der Weihnachtsfeier, wie sehr er sich über die strahlenden Augen seines Sohnes und auch der anderen Kinder und deren Eltern gefreut hat… ganz begeistert wurden noch im Gang des Kindergartens Radastele die Nikolaustüten ausgepackt und stolz die neuen Schätze präsentiert.

Robertas erzählte den Eltern, deren Kinder neu im Kindergarten sind, und die sich darüber gewundert haben, wie früh dieses Jahr schon der Nikolaus kommt, Manfreds Geschichte und die Hintergründe unserer Aktion.
Sie zeigten sich sehr ergriffen und hörten aufmerksam zu.

Allerdings bringt unsere Weihnachtsaktion die Eltern dort auch in ziemliche Erklärungsnöte – so fragte Gabrielius seinen Vater:
“Papa, wieso kommt der Nikolaus denn im Krankenwagen ( mit dem roten Kreuz ) ?”
“Und Papa, du hast doch immer erzählt, der Nikolaus käme aus Finnland… das stimmt nicht, er kommt aus Deutschland!”

Der Schal, der sich in der Nikolaus Tüte von Gabrielius befand , musste übrigens UNBEDINGT gleich am nächsten Tag zum Besuch in den Kindergarten getragen werden 🙂

Robertas mit seinem 2.Sohn Paulius , 12 Jahre alt ,der sich beim Anblick der Nikolaustüte seines Bruders, Gabrielius, auch wieder an den Schrobenhausener Nikolaus aus SEINER Kindergartenzeit erinnerte…

Reisetag 6 Weihnachtstransport 2016 - Weihnachtstüten Kindergarten Radastele
Reisetag 6 Weihnachtstransport 2016 - Gabrielius

Reisetag 5 Weihnachtstransport 2016

Reisetag 5 Weihnachtstransport 2016

Von Kaunas zur Hafenstadt Klaipeda

Vor unserer Abfahrt heute Morgen, dem 1. Dezember 2016 und unserem Aufbruch zur letzten Station in Klaipeda folgten wir noch einer lieb gewonnene Tradition:
der Weihnachtsbescherung für die Angestellten des Hotels Park Inn in Kaunas.
Sie alle haben sich eine kleine süße Tüte von Frau Nikolaus mehr als verdient – wie auch schon die letzten Jahre fühlten wir uns bei Rima und ihrem Team wieder sehr wohl.

Reisetag 5 Weihnachtstransport 2016 - Michi macht unseren Bus fit

Michi macht unseren VW-Bus fit für die letzte Etappe…

Reisetag 5 Weihnachtstransport 2016 - Ortsschild Klapéda

Ankunft in der Hafenstadt Klaipeda

Lietuvos Respublica – Klaipeda

Reisetag 5 Weihnachtstransport 2016 - Hinweis zur Fähre

Morgen und am Freitag werden wir unsere Stationen dort besuchen.