1070 Weihnachtskarten für Kinder in Litauen

1070 Weihnachtskarten für Kinder in Litauen

Wieder bereiten Hunderte Kinder aus dem Schrobenhausener Land in Litauen viel Freude

(mit selbstgebastelten Weihnachtskarten)

SZ am 11.12.2020

Zeitungsartikel 1070 Weihnachtskarten für Kinder in Litauen

Der Verein „Kinderhilfe Litauen“ ist seit Jahrzehnten ein fester Begriff im Schrobenhausener Land.Daran hat sich auch nichts geändert, seit Eva Klingenberg, die Tochter des Gründers [Manfred Schwaak], den Vereinsvorsitz übernommen hat. Selbst in dieser ungewöhnlichen Corona-Zeit bringt die engagierte Frau, gemeinsam mit unzähligen Unterstützern, Freude nach Litauen. Damit verschafft sie gleichzeitig vielen Menschen in und um Schrobenhausen einen wundervollen Lichtblick. Und wieder bereiten Hunderte Kinder im Schrobenhausener Land Kindern in Litauen Freude.

Die Erwachsenen und Kinder in den Schulen und Kindergärten waren so enttäuscht und traurig, dass sie keine Tüten packen konnten“, erzählt die Vereinsvorsitzende Eva Klingenberg und es ist ihr anzuhören, wie nah ihr diese Rückmeldungen gingen. Gerade in dieser Zeit, „die eh so schwierig ist, so fordernd und traurig an vielen Stellen“, hatte auch sie sich gefreut auf den Transport nach Litauen, um wie in den vergangenen Jahren die liebevoll gepackten Geschenktüten an die Kinder in den Heimen, der Sonderschule und dem Krankenhaus zu übergeben. So hatte sich die 42-Jährige extra Urlaub genommen in der Hoffnung, dass sie und ihre Mitfahrer Corona trotzen könnten. „Aber dann mussten wir es diesmal doch etwas anders machen“, sagt sie.

Dass sich dieses „etwas anders“ zu einer vielseitig-bereichernden Aktion entwickeln würde, das ahnte zunächst niemand im Vereinsvorstand. Die Idee, die der Schriftführer Jürgen Bursian hatte, war eigentlich ganz einfach: Zum einen wurden Spenden gesammelt und an die Ansprechpartner in den befreundeten Einrichtungen in Litauen überwiesen mit dem Auftrag, für die Geschenktüten einzukaufen und diese vor Ort zu packen. Schöne Dinge im Wert von 10 Euro pro Kind sollten es sein, wie das auch sonst in Deutschland üblich ist, erklärt der stellvertretende Vorsitzende des Vereins, Sven Klingenberg.

„Ich finde es so wichtig, dass die Kinder in Litauen wissen, dass wir sie nicht vergessen haben“, sagt seine Frau Eva Klingenberg – und so entstand der zweite Teil der Idee: „In dieser Zeit wollten wir einen Lichtblick bringen und einen persönlichen Gruß aus Schrobenhausen. Ein Zeichen der Verbundenheit und der Freundschaft.“ Und dann fügt sie ganz trotzig hinzu: „Das lassen wir uns nicht verderben von diesem C-Wort.“ Also wurden allen Kindergärten und Schulen, die die Aktion seit Jahren unterstützen, darum gebeten, Weihnachtskarten für die Kinder in Litauen zu basteln mit dem Plan, diese dorthin zu schicken und mit den Geschenktüten zu überreichen.

Eva Klingenberg war schon sehr traurig, nicht selbst fahren zu können, denn das Schöne an den Transporten nach Litauen ist für sie, die Freude der Kinder so direkt zu erleben: „Die Kinder umarmen uns und freuen sich, dass etwas von so weit her kommt.“ Besonders die Geste kommt so gut an, vor allem bei den behinderten Kindern, die nicht die Lobby haben, ist sie überzeugt und erzählt: „Einmal hat die Mama von einem autistischen Jungen gesagt, dass wir wirklich das Highlight seines Jahres sind. Er wartet auf unseren Besuch, er überlegt sich Lieder, probt mit den anderen Kindern. Es ist so wichtig für ihn, dass er in unserem Leben eine Rolle spielt.“

So sollen jetzt die Karten widerspiegeln, dass die Menschen im Schrobenhausener Land die Kinder in Litauen nicht vergessen haben. Welche große Resonanz diese Idee hervorrief, hätte sich das Ehepaar Klingenberg vorher kaum träumen lassen: „Das ist tatsächlich toll, wie das umgesetzt worden ist. Diese Idee ist komplett aufgesaugt worden und es sind wirklich sensationelle Karten zurückkommen“, freut sich Sven Klingenberg.

Tatsächlich hat Eva Klingenberg 1070 Karten gezählt, große und kleine Formate sind entstanden, alle ganz unterschiedlich gemacht. Manche Kinder haben litauische Wörter im Internet nachgeschaut oder gar einen ganzen Weihnachts- und Neujahrsgruß auf Litauisch auf die Karte geschrieben. Es gibt Karten mit aufgemalten Tannenbäumen oder mit aufgeklebten roten Nasen, Engel wurden gemalt, Geschenkpäckchen – oder eben alles, was irgendwie weihnachtlich ist. Bis Mitte November hatten die deutschen Kinder Zeit, alles in Ruhe zu gestalten, dann begann Eva Klingenberg ihre große Abholtour: In jede der 16 Einrichtungen in und um Schrobenhausen fuhren sie oder ihr Mann Sven Klingenberg, um die gebastelten Schätze persönlich in Empfang zu nehmen. Damit war es einmal nicht das Ehepaar Klingenberg, das Freude brachte – dieses Mal durften sie selber ungeheuer viel Freude entgegennehmen, denn die Kreativität der Kinder und die liebevolle Art, mit der sie die Karten gestaltet hatten, rührt die beiden sehr.

Der Auftakt war im Kindergarten Wolfodus in Hohenwart. „Die Leiterin Manuela Weber hat gesagt: Das hat so gut getan in dieser Zeit: Sie bringen so einen richtigen Lichtblick“, erzählt Eva Klingenberg. Auf ihrer Tour erlebten die beiden schöne Geschichten und vor allem sehr viel Interesse der Kinder an den Empfängern in Litauen: Wo ist denn Litauen? Wie sehen die Menschen dort aus? Das wurden die Klingenbergs gefragt. In der Grundschule in Schiltberg war Eva Klingenberg besonders gerührt: „Wenn wir kommen, um Tüten abzuholen, studieren sie Lieder ein, machen Aufführungen, fragen viel und wollen Fotos sehen. Als sie dieses Jahr ,Leise rieselt der Schnee‘ gesungen haben, da musste ich fast heulen“, gibt sie offen zu. Auch ihr Mann Sven Klingenberg hatte so besondere Momente: „Viele Lehrerinnen, Eltern oder Erzieherinnen sind ja schon seit 20, 25 Jahren dabei. Das habe ich gespürt, als ich dort war: Was für ein Segen das jetzt ist, für Litauen, aber auch für uns – da spürt man, wie es einem warm den Rücken runterrieselt. Dafür macht man es ein Stück weit auch, weil man selber davon zehrt.“ Die Kontinuität sieht er als ganz zentralen Aspekt bei der Arbeit des Vereins und bei der Weihnachtsaktion.

Zum Abschluss der Einsammelaktion war Eva Klingenberg im Kindergarten Sonnenschein in Hohenried. Dort haben die Kinder große und kleine Karten gestaltet und die Erzieherin hat ein litauisches Weihnachtsgedicht aufgeklebt. Die größeren Weihnachtskarten können nun als Deko verwendet werden: „Ich schicke einfach eine Schur mit und Holzwäscheklammern, dann können sie die Karten aufhängen.“ Die Sonderschule in Kaunas, in der circa 200 behinderte Kinder leben, ist ein „gräusliges, altes Gebäude aus den 60ern mit grauen Wänden und gewellten Linoleumböden, so richtig trist“, findet Eva Klingenberg, „da macht sich das super in den Gängen als bunter Lichtblick auf Weihnachten.“

In der vergangenen Woche kurz vor Nikolaus kam die Litauer Spedition TL Nika mit einem Kleinbus nach Hohenried und transportierte die Kartons mit den Karten zu den Einrichtungen. Das nahm der Vereinsvorsitzenden eine große Sorge ab: „Es hat mir schlaflose Nächte bereitet: Ich habe versucht, einer Freundin in Litauen ein Paket zu schicken vor zweieinhalb Monaten und es ist nun zum zweiten Mal wieder hier bei mir. Ich hatte so Panik, dass diese wundervollen Weihnachtskarten nicht rechtzeitig ankommen oder gar nicht – oder zu Ostern.“ Der Kontakt zu der Spedition kam über den litauischen Honorarkonsul Benjamin Wittstock zustande, den die Hohenriederin einfach anrief. Wittstock war zum 20. Vereinsjubiläum in Schrobenhausen und erinnerte sich gut an Evas Vater und Vereinsgründer Manfred Schwaack. Der Honorarkonsul schlug die Spedition vor und vermittelte den Kontakt zu Mitarbeiterin Diana Wirtz: „Sie wusste, es ist schwierig, aber rief ein paar Tage später wieder an und meinte: Wir schicken das mit unserem Kleinbus“, erzählt Eva Klingenberg und atmet erleichtert aus: „Da war ich so froh!“

Inzwischen sind die Kartons mit den Karten in Litauen angekommen, werden mit den Geschenktüten verpackt und dann an die Kinder überreicht. „Es war uns ganz wichtig, dass die Verbindung nicht abreißt von den Schrobenhausener Kindern nach Litauen“, sagt Sven Klingenberg und Eva Klingenberg setzt den Gedanken fort: „Ich hatte den Eindruck, dass das Gestalten und für jemand anders etwas zu machen die Kinder zur Ruhe bringt und sie nochmal überlegen, was es ausmacht im Leben. Ich glaube, es hat ihnen gutgetan, Freude zu bringen und etwas Schönes zu machen für andere Menschen.“

[Den Zeitungsartikel auf der Website des Donaukurier lesen]

Ein Danke aus dem Waisenhaus Klaipeda 2020

Ein Danke aus dem Waisenhaus Klaipeda 2020

Links ist Diana Varkaliene vom Kindergarten Radastele zu sehen, die unser Päckchen an Ausra übergibt

Links ist Diana Varkaliene vom Kindergarten Radastele zu sehen, die unser Päckchen an Aušra Nikolajevienė übergibt

So schreibt Ausra auf Facebook:

(Die Kinder dürfen nicht erkannt werden, darum sieht man keine Gesichter)

Kaip nuostabu sulaukti šiltų ir širdį paglostančių sveikinimų, kurių dėka veidai nušvinta nesumeluotomis šypsenomis ❤ Esame labai laimingi sulaukę šių sveikinimų iš mažo vaikų darželio Vokietijoje, kur vaikučiai su meilę kūrė atvirutes Lietuvos vaikams. Nuoširdžiai dėkojame lopšelio-darželio Radastėlė direktorei Dianai Varkalienei už pagalbą, kad šie sveikinimai pasiektų mažylius!

Wie schön, herzliche Glückwünsche zu erhalten, dank derer die Gesichter mit ehrlichem Lächeln beleuchtet werden. ❤ Wir freuen uns sehr über diese Glückwünsche von einem kleinen Kindergarten in Deutschland, in dem Kinder liebevoll Postkarten für litauische Kinder kreierten. Wir danken Diana Varkaliene, der Direktorin des Kindergartens Radastėlė, aufrichtig für ihre Hilfe, damit diese Grüße die Kleinen erreichen!

Und hier ihre Mail an uns:

Guten Tag, Eva Klingenberg,

This is beautiful and warm season to share our time and kindness. We would like to thank You all very much for allowing us to feel your Christmas spirit and energy, from all of you. Our kids was full of joy!
To You and Your community, we are sending our very best wishes for a Merry Christmas and a Happy New Year.

Please, take a look- it’s about You:
https://www.facebook.com/464811543628469/posts/3336821806427414/

Kind regards, from Aušra Nikolajevienė and all Klaipėdos sutrikusio vystymosi kudikiu namai community.
Aušra Nikolajevienė und alle vom Klaipėda-Waisenhaus für Kinder mit Entwicklungsstörungen.

Bauer AG spendet 12000 Euro für soziale Zwecke

Bauer AG spendet 12000 Euro für soziale Zwecke

Bauer AG spendet an die Kinderhilfe Litauen, den Caritasverband, die Fips Kinderkrankenpflege und die Rumänienhilfe

Schrobenhausener Zeitung, 02.11.2020

Foto: Bauer AG

Bauer AG spendet 12000 Euro

Schrobenhausen – Für die Bauer AG ist es längst zu einer guten Tradition geworden, in der Weihnachtszeit auf Geschenke für Kunden und Geschäftspartner zu verzichten und stattdessen soziale Einrichtungen in der Region zu unterstützen. Jeweils 3000 Euro gingen in diesem Jahr an den Caritasverband Neuburg-Schrobenhausen an den Verein Kinderhilfe Litauen, an die Fips Kinderkrankenpflege gGmbH
und an die Humanitäre Hilfe des BRK-Kreisverbands Neuburg-Schrobenhausen. „Gerade jetzt kommt es darauf an, dass wir zusammenrücken, sagte Bauer-Finanzvorstand Hartmut Beutler im Rahmen der Übergabe. „Mit unserer Spende möchten wir uns bei denen bedanken, die auch in dieser außergewöhnlichen Zeit mit anpacken und helfen, wo sie gebraucht werden.“
Der Verein Kinderhilfe Litauen möchte die Lebensumstände der Menschen – vor allem die der Kinder – im Süden der drei baltischen Staaten verbessern.
Eine besondere Herzensangelegenheit ist der jährliche Weihnachtstransport nach Litauen, der wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr in etwas anderer Form stattfindet. Eva Klingenberg, erste Vorsitzende des Vereins, erklärte, wofür die Weihnachtsspende von Bauer unter anderem eingesetzt wird: 

„Wir finanzieren den von uns unterstützten Litauischen Schulen und Kindergärten die Beschaffung und Befüllung von Weihnachtstüten für jedes Kind vor Ort. Damit der Bezug zum Schrobenhausener Land und seinen Menschen auch in dieser Zeit besonders spürbar ist, konnten wir viele Schulen und Kindergärten aus der Region dafür gewinnen Weihnachtskarten zu gestalten. Diese versenden wir in Kürze nach Litauen, damit jeder Weihnachtstüte auch ein persönlicher Weihnachtsgruß beigelegt werden kann.“
Wofür die Weihnachtsspende verwendet wird, steht bei der Humanitären Hilfe des BRK Kreisverbandes Neuburg-Schrobenhausen ebenfalls bereits fest: Seit vielen Jahren initiiert die gemeinnützige Organisation Unterstützungsprojekte in Rumänien. Neu ist, dass die Transporte jetzt mit rumänischen Speditionen abgewickelt werden. Roclica Leporda, selbst gebürtige Rumänin, kümmert sich dann vor Ort um die Verteilung an die verschiedenen Hilfsorganisationen. Trotz Corona konnten bereits vier größere Aktionen durchgeführt werden.
Mit dem Geld sollen nun weitere Hilfstransporte unterstützt werden. Eine weitere Spende ging an den Caritasverband Neuburg-Schrobenhausen: Hier werden Kühlschränke für das Caritashaus in Schrobenhausen angeschafft, an denen sich die Besucher anonym und kostenlos bedienen können. ,,Es freut uns, dass uns auch immer wieder Lebensmittelspenden erreichen“, erzählt Carolin Hainzinger, Leitung Begegnungsstätte und soziale Beschäftigung Schrobenhausen. „Damit können wir nicht nur die Not des Einzelnen lindern, sondern auch dabei helfen, das Wergwerfen von Lebensmitteln zu verhindern.“ Die Fips Kinderkrankenpflege gGmbH ist unter der Leitung von Birgit Schiedermeier erst in diesem Jahr an den Start gegangen. Der gemeinnützige Pflegedienst hat es sich zum Ziel gesetzt, die Familien ganz besonderer Kinder zu unterstützen: „Die Kinder, die wir betreuen, haben meist eine begrenzte Lebenserwartung“ , so Birgit Schiedermneier. Die Spende der Bauer AG soll für Planungen von Ausflügen und Unternehmungen mit den besonderen Kindern beziehungsweise mit deren Familien eingesetzt werden. SZ

[Der Artikel ist auch auf der Website des Donaukurier zu lesen]

[Mehr Informationen zur Weihnachtsaktion 2020 der Kinderhilfe Litauen]

Auf dem Weg nach Litauen 2020

Auf dem Weg nach Litauen 2020

Wir sind so unsagbar froh, dass wir über die Empfehlung des litauischen Honorarkonsuls Herrn Benjamin Wittstock die Spedition TL Nika gefunden haben🙏!!

Sie hat ihren Sitz in Deutschland, ist aber fest in „litauischer Hand“ 😀 . Die Mitarbeiterin Diana Wirtz ist unglaublich engagiert und hat diese Abholung ganz wunderbar vorbereitet. Sie hat uns sogar privat noch eine großzügige Spende überwiesen, damit die Kosten nicht höher werden als der „normale Postweg„ . Außerdem ist sie so lieb und informiert telefonisch unsere Freunde in Litauen, sobald absehbar ist, wann der Kleinbus sie jeweils erreicht.

Sie möchte unbedingt sicherstellen, dass die Pakete von Hand zu Hand übergeben werden können und (z.B. am Wochenende oder bei „spontanen“ Schließungen wegen Corona) nix schief läuft.

Vielen, vielen Dank für dieses sensationelle Engagement liebe Frau Wirtz 😀🤗🙏

Rolfis und Weihnachtskarten im und um den Karton für Kinder in Litauen gepackt

Von Dienstag auf Mittwoch legte ich noch eine „Nachtschicht„ ein und am nächsten Morgen zusammen mit Sven eine „Frühschicht„ 😉, um die empfangenen Schätze auf vier Kartons aufzuteilen 

Sven verpackt die Pakete

und schön zu verpacken für ihre Reise nach Litauen – kurz zuvor haben wir nämlich Bescheid bekommen, dass der Kleinbus der Spedition TLNIKA schon um 8 Uhr in der Früh „auf der Matte„ stehen könnte …

Geschafft 😅 - alle Packerln fertig

Geschafft 😅

Punktlandung : um 8.05 Uhr sind wir bereit für die Abholung 😀👍💪

Am Nachmittag ist es soweit - der Transporter fährt vor

Nachmittags ist es dann soweit:

Fahrer Aivaras kommt und holt unsere 4 Kartons ab - sie haben gerade noch Platz 🙏

Fahrer Aivaras kommt und holt unsere 4 Kartons ab

Sven und die Packerl

Sie haben gerade noch Platz 🙏

Aivaras ist Litauer und kommt aus der Nähe von Marijampole, seiner ersten Abladestationen.
Er ist ganz gerührt von unserer [(Vereins-)geschichte] und freut sich sichtlich über seine ganz besondere Fracht 😊

Der lustige Fahrer übergibt das Paket an Kristina
Krisitina bringt das Paket nach Zelsva

Von Kristina in Zelsva:
„Eben jetzt bekommen. EIn toller lustiger Fahrer, der mich im Facebook gefunden hat, deswegen brauchte er nicht bis Zelsva zu fahren.
Es ist sehr windig bei uns, und kalt, und fotos sind schnell und nicht gut 😉 Heute bringe ich den Karton nach Zelsva.“

Ich freu mich wirklich riesig, dass das erste Paket sein Ziel schon erreicht hat. Wenn es gut weitergeht, ist der Fahrer heute Abend in Klaipeda.

Ankunft des Packerls in der Sonderschule Kaunas 1
Ankunft des Packerls in der Sonderschule Kaunas - geöffnet
Ankunft der Packerln im Kindergarten Radestele in Klaipeda 1
Ankunft der Packerln im Kindergarten Radestele in Klaipeda 2
Ankunft der Packerln im Kindergarten Radestele in Klaipeda 3

Yippiiiiiieh , die Pakete sind angekommen , ich bin total erleichtert 🙏😀😅

Weihnachtsgrüße nach Litauen Station 1 bis …

Weihnachtsgrüße nach Litauen Stationen 1 bis …

Am 16. November durfte ich meine Tour durch das Schrobenhausener Land starten, um Weihnachtskarten und -grüße abzuholen.
Meine erste Station war der Kindergarten Sankt Wolfoldus in Hohenwart –

WAS FÜR EIN WUNDERBARER AUFTAKT 😌😀!!

Ich war total begeistert und gerührt… Vielen Dank an alle Beteiligten 🙏

Frau Weber, die Kindergartenleiterin , überreichte mir 4 Umschläge –
gesammelte Schätze ihrer Sonnen-, Regenbogen- , Sternen – und Mondgruppe .

Ein echter Augenschmaus und Lichtblick in dieser düsteren Zeit 😌😀 !!

Ganz „Corona – konform „ und dadurch leider mit entsprechendem Sicherheitsabstand bedankte ich mich bei den Erzieherinnen und ihren so kreativen Kindern, die mit ihren tollen und liebevollen Ideen ganz viel Freude nach Litauen bringen werden 😀

An der Grund-und Mittelschule in Hohenwart durfte ich zusammen mit Direktoren Frau Patricia Häuslinger verschiedene Klassen besuchen und die zahlreichen Fragen der Schüler beantworten – „ Wo liegt Litauen eigentlich 😉😀 ??“
„ Wie viele Karten haben Sie schon eingesammelt ?“
„ Wie klingt litauisch ?“
„ Was passiert mit dem Geld , das Sie einsammeln ?“

Als ich auf die letzte Frage hin erklärt habe, dass damit Geschenke wie Süßigkeiten, Malsachen oder Kuscheltiere gekauft werden, also alles, was Kindern Spaß macht 😉und damit dann tolle Weihnachtstüten für unsere litauischen Kinder gefüllt werden, die einfach nicht so viel haben wie die Kinder hier, standen zwei Schüler auf und haben nochmal einen Schein in die Spendenbox gesteckt – da ging mir richtig das Herz auf 😌 !

VIELEN DANK 🤗 !!!

Auch im AWO-Kinderhaus Drei Linden in Schrobenhausen wurden wunderschöne Grußkarten gefertigt

Im Rotkreuz-Kindergarten Taka-Tuka-Land wurden ebenfalls wunderbare Karten gebastelt.

Meinen Besuch in der Grundschule Mühlried, in die bis vor kurzem auch unsere Tochter Lucia ging, habe ich sehr genossen ! Es ist sooo schön zu sehen, mit welcher Freude die Kinder basteln und malen, um ihren Kollegen in Litauen eine Freude zu bereiten.
Es ist immer wieder eine große Freude zu sehen und zu erleben, wie unvoreingenommen, locker und interessiert Kinder – besonders in diesem Alter – auf mich und unseren Verein zugehen, neugierig sind und viele Fragen stellen .

Ich durfte dort zwei Klassen besuchen und ging mit viiiiielen tollen und einfach ganz wunderbaren Weihnachtskarten und Eindrücken nach Hause 😌😊.

Auch in der Maria-Ward Realschule in Schrobenhausen wurden viele kreative und ausgesprochen schöne Weihnachtskarten gebastelt.

Am liebsten würde ich mit diesen wunderbaren Karten einen eigenen Bildband herausgeben…😀🤗

Dank Ines von der Mittagsbetreuung und ihren so kreativen Ideen und der tollen Vorbereitung des Materials kamen diese wunderbaren Karten zu Stande – ACIU liebe Ines ☺️!

Weitere Stationen und liebevollst gestaltete Grußkarten:

In der Grundschule Schiltberg wurde ich wie immer aufs herzlichste begrüßt.
Ich durfte kurz die Klasse von Frau Astrid Augustin besuchen, wo mich erst mal „ Leise rieselt der Schnee „ empfing – ein ganz besonderer, berührender Augenblick für mich, vielen Dank😌🙏

Anschließend wurde ich mit vielen Fragen der wissbegierigen Kinder „bombardiert„ –  das habe ich total genossen !

„ Wie spricht man denn in Litauen? „
„ Wie sehen die Menschen dort aus? „
„ Welche Kinder bekommen denn die Tüten und unsere Weihnachtskarten?“

Circa 80 Weihnachtskarten haben die Kinder aus Schiltberg gestaltet und noch einmal wunderschön in ein großes Geschenk verpackt.

Grundschule Schiltberg Übergabe Karten
Grundschule Schiltberg selbstgebastelte Weihnachtskarte

Das schicke ich in die Dorfschule in Zelsva ( zusammen mit noch einigen anderen Karten, denn dort gibt es aktuell knapp über 100 Kinder ), das passt ganz wunderbar 🤗

Zum Schluss hat sich noch ein Mädchen gemeldet und gesagt, sie hofft, „ dass die kranken Kinder in Litauen bald wieder gesund werden und dass sie sich über unsere Weihnachtskarten freuen „.
Ersteres kann ich leider nicht versprechen, so gern ich’s täte , das zweite aber dafür umso mehr – da bin ich mir GANZ SICHER 😍!!

Ich verabschiedete mich mit dem Wunsch, sie alle nächstes Jahr wieder ohne Masken und Beschränkungen sehen zu können und mehr Zeit mit ihnen verbringen zu dürfen – ohne (Abstands-)regeln 🙏

Am gestrigen Montag durfte ich als „krönenden Abschluss„ meiner Weihnachtskarten-Einsammeltour in den Kindergarten meines Heimatdorfes Hohenried. Der Kindergarten Sonnenschein macht seinem Namen wirklich alle Ehre und ist schon von außen ein absoluter Hingucker und Lichtblick 🤗☀️

Drinnen geht es so bunt, kindgerecht und unglaublich gemütlich weiter… Was haben die 25 Hohenrieder Kinder doch für ein großes Glück !!

Die Kindergartenleiterin Beate Groß und ihre Kollegin Kerstin verteilen die von den Kindern zuvor schon ganz wunderbar gestalteten Weihnachtskarten – und dann stürmen die Kids freudestrahlend zu mir und übergeben mir ihre Werke

Kindergartenleiterin Beate hatte die wirklich sensationelle Idee, ein litauisches Gedicht auszudrucken und die Karten damit nochmals zu verschönern 😍

Vielen Dank liebe Beate an dich und deine Familie für die spontane und tatkräftige Umsetzung… 🙏💪 und die Lieferung frei Haus 😉👍

Wir sagen allen Kindern, Erziehern und Eltern allerherzlichsten Dank !!

Wir danken allen Erziehern und Lehrer von Herzen für Ihr Engagement und ihre Ideen. Und den Kindern danken wir allerherzlichst für ihre Freude, Begeisterung und Liebe beim Basteln und Malen der Weihnachtsgrußkarten. Ganz sicher: Eure Kollegen in Litauen werden das Spüren und große Freude haben.

Links zu den Kindergärten und Schulen:

Spende  Prowin

Ein herzliches Dankeschön ! Ist das nicht einfach super😀👍?!!

 

Spende  Prowin Übergabe

Wir haben große Freude über eine tolle Spende unserer Freundin Silke Endres, die bei der Firma Prowin arbeitet.

 

Weihnachtsfreude 2020 in der Sonderschule Kaunas

Weihnachtsfreude 2020 in der Sonderschule Kaunas

Weihnachtsfreude 2020 in der Sonderschule KaunasWeihnachtsfreude 2020 - Ein Großteil der Kinder der Sonderschule in Kaunas hatte das Glück, die Weihnachtsgeschenke noch zur richtigen Zeit zu kriegen😉😁Die Schule hatte bis zum 14. Dezember aufgrund von Corona Fällen...

Ein Danke aus dem Waisenhaus Klaipeda 2020

Ein Danke aus dem Waisenhaus Klaipeda 2020

Ein Danke aus dem Waisenhaus Klaipeda 2020 Links ist Diana Varkaliene vom Kindergarten Radastele zu sehen, die unser Päckchen an Aušra Nikolajevienė übergibt So schreibt Ausra auf Facebook: (Die Kinder dürfen nicht erkannt werden, darum sieht man keine Gesichter) Kaip...

Sie interessieren sich für unsere Weihnachtstransporte ? 
Schauen Sie sich zum Beispiel [diesen] an …

Weihnachtstransport 2020 der Kinderhilfe Litauen

Weihnachtstransport 2020 der Kinderhilfe Litauen e.V. nach Kaunas/Želsva/Klaipeda

Brief an die Eltern und Unterstützer

Weihnachtstransport 2020 der Kinderhilfe Litauen e.V. nach Kaunas/Želsva/Klaipeda

Liebe Eltern,
sehr geehrte Unterstützer*innen,
für diejenigen von Ihnen, die uns noch nicht kennen, möchten wir uns gerne kurz vorstellen:
wir, die „ Kinderhilfe Litauen „, sind ein gemeinnütziger Verein, der seit über 25 Jahren die
Lebensbedingungen der Menschen in Litauen, insbesondere der behinderten Kinder,
verbessert und besonders in der Vorweihnachtszeit viel Freude nach Litauen bringt.
Dies gelang uns in den letzten Jahren immer durch unseren jährlichen
Weihnachtstransport mit der wunderbaren Unterstützung der Kinder aus dem
Schrobenhausener Land, ihrer Familien und natürlich den jeweiligen Schulen und
Kindergärten. Für nähere Infos / Fotos / Reiseberichte besuchen Sie bitte gerne unsere
Homepage: www.kinderhilfe-litauen.de .

Mit Ihrer aller Hilfe haben wir es immer wieder geschafft, über 1 000 litauischen Kindern
mit wunderbaren und individuellen Weihnachtstüten einen ganz besonderen
Weihnachtsgruß aus dem Schrobenhausener Land zu schicken.
Aufgrund der aktuellen Entwicklung sowohl in unserer Region, aber auch in Litauen, sind wir
dieses Jahr leider gezwungen nach Alternativen für einen Weihnachtstransport in
gewohnter Form zu suchen.

Wir haben uns daher entschlossen, die Finanzierung von Weihnachtstüten für „unsere
Kinder in Litauen“ aus unseren Rücklagen zu ermöglichen. Diese Tüten werden in diesem
Jahr direkt vor Ort in Litauen beschafft und dann „coronakonform übergeben“.
Wie können Sie sich nun einbringen?
Die persönliche Note einer jeden Weihnachtstüte und den Bezug zu Ihnen und
Ihren Kindern wollen wir in Form der Beigabe einer Weihnachtskarte, die von einem
Kind / einer Familie liebevoll gestaltet / geschrieben wurde, schaffen. Der
Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt! Wir werden die Karten dann in der
jeweiligen Einrichtung im Schrobenhausener Land abholen und Mitte / Ende
November nach Litauen schicken.

Wer möchte, kann sich außerdem in Form einer Spende an der Finanzierung der
vielen Weihnachtstüten beteiligen.
( Bankverbindung: Sparkasse Aichach-Schrobenhausen,
IBAN : DE74 7205 1210 0040 0017 29, BIC : BYLADEM1AIC)

Wir sind uns sicher, dass es uns so gelingt, „unseren litauischen Kindern“ in dieser für uns
alle so schwierigen und herausfordernden Zeit einen Lichtblick und ein Zeichen der
Freundschaft und Verbundenheit aus dem Schrobenhausener Land zu schicken.

Vielen Dank für Ihr Interesse und Engagement – ačiū labai – und bleiben Sie gesund !
Herzliche Grüße
Eva Klingenberg, Sven Klingenberg,

Für die Finanzierung geplanter Projekte nimmt die Kinderhilfe gerne Geldspenden unter folgender Bankverbindung an:
Kontoinhaber: Kinderhilfe Litauen e.V.
IBAN: DE74720512100040001729
BIC: BYLADEM1AIC

Süße kleine blaue ‚Rolfs‘ und Marsupilami Pärchen

Süße kleine blaue ‚Rolfs‘ und Marsupilami Pärchen

Marsipulami-Pärschen Spende Kinderhilfe Litauen
Spende Lauter kleine blaue Rolfis für die Kinderhilfe Litauen

Vor kurzem bekamen wir ganz wunderbaren Besuch in Hohenried von einem sehr sympathischen Pärchen aus Stuttgart. Im Kofferraum befanden sich hunderte dieser niedlichen blauen Kerlchen, die bei einem Kellerfund endlich wieder ans Tageslicht kamen.

Vielen Dank nach Baden-Württemberg, wir hoffen sehr, diese wirklich goldigen „ Rolfs „ in entsprechend schönen Weihnachtstüten Anfang Dezember nach Litauen fahren zu können🙏

Die beiden größeren Begleiter wurden mit der Post nachgeschickt und warten ebenfalls sehnsüchtig auf ihr neues Zuhause in Litauen…

Ich könnte mir das Marsupilami Pärchen sehr gut entweder im Aufenthaltsraum im Kinderkrankenhaus in Klaipeda vorstellen oder aber auch im Waisenhaus… Egal wo, die 2 werden den litauischen Kindern garantiert viel Freude bereiten 😀🤗😁

Mitgliederversammlung 2020 Blick auf ein erstaunliches Jahr

Mitgliederversammlung September 2020

Bild 1 MItgliederversammlung Kinderhilfe Litauem am 16.09.2020
Bild 2 MItgliederversammlung Kinderhilfe Litauen am 16.09.2020

Am Mittwoch dem 16. September 2020 um 19 Uhr fand die Mitgliederversammlung der Kinderhilfe Litauen im [Gasthof Stief] in Schrobenhausen statt.

Der Vorstand der Kinderhilfe Litauen freute sich sehr, bei der Mitgliederversammlung , die coronabedingt dieses Jahr erst im Herbst stattfand, wieder einige interessierte und engagierte Mithelfer begrüßen zu können.

Wir berichteten über die Aktivitäten des letzten Jahres, die wirklich sehr zahlreich waren ( siehe separate Berichte ) :

z.B. [Benefiz-Sporteln in Hohenried], [25 Jahr Feier der Kinderhilfe Litauen], [Filmfestival Aichach verbunden mit der Übergabe des behindertengerechten Fahrzeuges für Kaunas] ( und Überführung nach Kaunas durch den Präsident der Rotarier Dr. Gerhard Lehrberger und den Distrikt Governor Alexander Bunk ), [Vortrag über die Kinderhilfe Litauen, Land und Leute im Februar 2020 im Rahmen der katholischen Erwachsenenbildung in Schrobenhausen] …

Besonders große Freude bereitete uns das Vorstellen unseres Lieblingsprojektes, eine Herzensangelegenheit, die wir schon seit Jahren versuchen umzusetzen und diesen Sommer tatsächlich geschafft haben: ein rollstuhlgerechter Außen – Spielplatz für die Sonderschule in Kaunas (separater Bericht und Fotos folgen, sobald die Geräte aufgebaut werden… Je nach Witterung passiert dies entweder noch im Herbst oder nächstes Frühjahr).

Die anschließende Kassenprüfung erfolgte ohne Beanstandungen und auch der Vorstand wurde entlastet. Vielen Dank dafür!

Den größten Teil des Abends nahm erwartungsgemäß die Diskussion über den jährlichen Weihnachtstransport ein. Die Mitglieder waren sich einig darin, wie wichtig und schön es besonders in der aktuellen Zeit wäre, ein bisschen Normalität , vor allem aber Freude nach Litauen zu bringen.

Trotzdem wurden natürlich auch die damit verbundenen Risiken, Schwierigkeiten und Herausforderungen ausführlich besprochen. Wir einigten uns darauf, erst einmal alle Schulen und Kindergärten zu Ihrer Mithilfe und Meinung zu befragen , natürlich unsere litauischen Freunde vor Ort , die Möglichkeiten, einen LKW flexibel zu mieten oder auch eine Spedition zu beauftragen und zur Meinungsfindung auch den litauischen Konsul Benjamin Wittstock zu Rate zu ziehen.

Zum Abschluss erhoben wir alle unsere Gläser auf Manfred Schwaak , ohne den es diesen „ kleinen aber sehr feinen Verein „ gar nicht gäbe und alle anderen Freunde, die uns schon viel zu früh verlassen haben. 

Die Freudenbringer SZ August 2020

Die Freudenbringer

Allein im Schrobenhausener Land gibt es Hunderte Vereine, die sich mit allen möglichen Themen beschäftigen.

Manche tauchen öfter, andere seltener in der Schrobenhausener Zeitung auf. An dieser Stelle möchten wir möglichst vielen Vereinen ein Forum bieten.

Schrobenhausener Zeitung Samstag/Sonntag, 15./16. August 2020 SZ (Die Freudenbringer)

[Zum Originalartikel]

Die Freudenbringer Zeitungsartikel Vereine in und um Schrobenhausen

Welchen Zielen hat sich Ihr Verein verschrieben ?
Wir möchten die Lebensumstände der Menschen in Litauen verbessern. Das bedeutet zum Beispiel Renovierungen von Schulen, Kindergärten, Kinderheimen zu ermöglichen, die Anschaffung dringend benötigter medizinischer Geräte und Artikel, Spielplätze, Sportgeräte und vieles mehr. Vor allem aber wollen wir mit unserem jährlichen Weihnachtstransport Freude nach Litauen bringen. Wir sind unendlich dankbar über all die Unterstützung, die wir dabei über die Jahre von Kindergärten, con Schulen, vom Frauenbund Schrobenhausen und von so vielen Sponsoren erfahren haben.

Was sind die Höhepunkte im Vereinsleben ?
Da gibt es sooo viele, das wäre ja schon wieder einen eigenen Bericht wert. Zum Beispiel die Verleihung des Georgius Ordens posthum für meinen Vater, den ich 2015 entgegennehmen durfte, die Jubiläumsfeiern zum 20. und 25. Oder aktuell die schnelle und unkomplizierte Umsetzung des Projekts mit den Rotariern zur Beschaffung eines Transportfahrzeugs für die behinderten Kinder der Sonderschule in Kaunas.

Was war das schönste Ereignis im Vereinsleben, an das Sie sich persönlich erinnern ?
In den 25 Jahren unserer Vereinsgeschichte hatten wir das große Glück, unzählige tolle und schöne Dinge erleben und erfahren zu dürfen. Es fällt wirklich schwer, da die Highlights heraus zu picken. Natürlich denken wir unter anderem an Aktionen wie den Rotary RUn, den Weltrekordversuch im Simultanküssen, unsere Vereinsfeste, die unglaublich tolle und nachhaltige Einsatzbereitschaft der Menschen in und um Schrobenhausen, aber auch von neuen Unterstützern, die uns ganz unerwartet gefunden haben, wie zum Beispiel die Mitfahrer der Baltic Sea Rallye.
Am schönsten ist aber wirklich das Erlebnis, zusamen mit unseren engagierten Mithelfern den Weihnachtstransport auf die Beine zu stellen und dann in LItuaen die Freude und Dankbarkeit der Menschen vor Ort erleben zu dürfen. Das Strahlen der Kinder und die Begeisterung über unsere Geschenke gehen einfach ans Herz.

Haben Sie spezielle Wünsche ?
Oh ja. Vor kurzem haben wir erfahren, dass die Humanitäre HIlfe ihren 40-Tonner-Lastzug verkauft hat, den sie uns immer für unseren Weihnachtstransport zur Verfügung gestellt hat. Wir würden uns riesig freuen, von einer Spedition oder einem anderen Unternehmen einen Lastzug gestellt zu bekommen …

Welche Rolle spielt bei Ihnen die Jungendarbeit ?
Jugendarbeit ist ein gutes Stichwort. Wir haben keine eigene Jungendabteilung, wir würden und aber sehr über jüngere Mitglieder und Unterstützer freuen.

Wo sehen Sie Ihren Verein in zehn Jahren ?
Weiterhin aktiv. Wobei Gutes, Bewährtes und Geschätztes weitergeführt und immer wieder mit kreativen und engagierten Menschen um neue Ideen ergänzt wird.

Vorsitzende Eva und Sven Klingenberg

Kinderhilfe Litauen
Gründung: Der Verein wurde 1994 von Manfred Schwaak in Oberlauterbach gegründet der als Junge in der Kriegs- und Nachkriegszeit fünf Jahre in Litauen lebte und dort sehr viel Liebe und Unterstüzung erfuhr.
Größe: 55 Mitglieder. Neuzugänge sind jederzeit willkommen.
Finanzierung: Ausschließlich durch Mitgliederbeiträge und Spenden
Kontakt: Eva Klingenberg (im Bild mit Ehemann Sven), info@kinderhilfe-litauen.de oder telefonisch unter der Nummer (08454) 914 30 30.
Im Netz: www.kinderhilfe-litauen.de

Gemeinsames Engagement: Beladen eines Lkw vor der Abfahrt zum Weihnachtstransport nach Litauen.
Kneippweg, Barfußweg beim Kinderheim Kaunas
Nikoletta verteilt Geschenke Weihnachtstransport Kinderhilfe LItauen
Bub im KInderkrankenhaus Klaipeda freut sich über Geschenk Weihnachtstransport Kinderhilfe Litauen Die Freudenbringer

Gemeinsames Engagement: Beladen eines Lkw vor der Abfahrt zum Weihnachtstransport nach Litauen.

Momentaufnahmen: links die Einweihung des Kneipp-Pfades in der Sonderschule Kaunas, in der Mitte eine Weihnachtsaktion und rechts ein Kind, das aus Schrobenhausen Geschenke erhielt.

Übergabe Transporter (Aktion Rotarier Schrobenhausen) und Geschenke Weihnachten 2019

Ein Bild aus dem vergangenen Winter, als viele Geschenke und ein behindertengerechter Transporter für die Sonderschule in Kaunas in Kooperation mit den Rotariern übergeben wurde.

Viele helfende Hände für Litauen

Viele helfende Hände für Litauen

Eva Klingenberg stellte bei der katholischen Erwachsenenbildung die Kinderhilfe vor

von Franz-Josef Mayer, Schrobenhausener Zeitung, 11.02.2020

Zum ersten Mal im Leben eine Tafel Schokolade

Schrobenhausen – Seit mehr als 25 Jahren unterstützt der Verein Kinderhilfe Litauen mehrere Einrichtungen im südlichen der drei baltischen Staaten.

In einer Veranstaltung der Katholischen Erwachsenenbildung stellte Vorsitzende Eva Klingenberg das Projekt vor, das ihr Vater Manfred Schwaak gegründet hatte.
Eva Klingenberg gab eine kurze Skizze des Landes Litauen, das die meiste Zeit seiner Geschichte vom großen Nachbarn Russland bedrängt war und im Zweiten Weltkrieg unter der deutschen Terrorherrschaft zu leiden hatte. Die Phasen der Eigenständigkeit im 19. Jahrhundert währten nicht lange, erst nach 1990 konnte sich das Land – in der Fläche etwas kleiner als Bayern – staatlich neu entwickeln. Es gehört seit 2004 zur Europäischen Union, der Euro ist Währung seit 2015.

Die Kinderhilfe Litauen hat eine weit zurückliegende Vorgeschichte, eine Familiengeschichte. Initiator war der mittlerweile verstorbene Manfred Schwaak, der seine Rettung zu Kinderzeiten am Ende des Zweiten Weltkriegs nie vergessen hatte. In einer Familie mit vier Kindern erlebte er im damaligen Ostpreußen die Fluchtbewegungen vor dem Herannahen der Russen. Der Vater war an der Front, die Mutter begab sich aus der Gegend um Königsberg mit den Kindern auf die Flucht, aber sie selber und das kleinste Kind überlebten nicht. Damit waren drei Kinder alleine, schlugen sich im benachbarten Litauen zeitweise durch die Wälder und wurden schließlich von Familien aufgenommen.

Später wurden sie als Deutsche erkannt und kamen in die russische Besatzungszone, endlich über den Suchdienst des Roten Kreuzes zum überlebenden Vater nach Bayern. Manfred Schwaak nahm sich vor: „Sollte Litauen einmal frei und zugänglich werden, fahre ich sofort dort hin! “ Nach dem Zusammenbruch der UdSSR setzte er diesen Plan um und traf auf die primitiven Verhältnisse, die der Sozialismus überall in Osteuropa hinterlassen hat. Er fand nicht nur die Familie, die ihn als Kind beschützt hatte, er fand auch eine Aufgabe – Hilfe für Kinder in Litauen. Viele öffentliche Einrichtungen waren in einem desolaten und hoffnungslosen Zustand, erste Adresse war eine Klinik für Kinder mit Behinderung.

Mit einer Zeitungsanzeige suchte Schwaak erste Verbündete und diese wurden im Lauf der Jahre immer mehr. Im ganzen Raum Schrobenhausen fand er Zuspruch. In den folgenden Jahren kamen – vermittelt über Kindergärten und Schulen – aus Familien Sachspenden, die Aktion wuchs weiter an, der Umfang benötigte schließlich immer größere Transportfahrzeuge bis hin zum Sattelschlepper des Roten Kreuzes. Viel Arbeit leisteten die Mitglieder des Katholischen Frauenbunds, die über Jahre hin im Herbst die zahlreichen Spenden verpackten.

Manfred Schwaak hatte viele Ideen, um mit Aktionen und Events Gelder für die Kinderhilfe zu erlösen; es gab Benefizkonzerte oder auch einmal das Simultanküssen für einen Rekord. Aktionen des Rotary Clubs Schrobenhausen-Aichach spielten größere Geldbeträge ein, und immer neue Helfer machten die weite Fahrt in den Norden mit und erlebten die Freude über alle Unterstützung vor Ort, es entstand ein eigener Teamgeist. Übers Internet stießen Rallye-Freunde aus dem Allgäu auf die Kinderhilfe, brachten auf ihrer Nordlandfahrt um die Ostsee-Hilfsgüter ans Ziel und sorgten ganz originell für das Bällebad eines Therapieraums in einem Kinderheim. Einmal gelang es gar, die Spitzen des Deutschen Fußballbunds einzubinden. Zu den konkreten Hilfen zählen viele Aktionen, mit denen Kinder zu Weihnachten beschenkt wurden, aber bedeutsamer sind wohl die baulichen und technischen Verbesserungen so in Schulen oder Kliniken.

Eva und Sven Klingenberg stellten in Bildern und einigen Videos dar, wie sich die Aktionen mit viel Arbeitseinsatz abspielen und wie vor Ort in Litauen frohe Kinderaugen und dankbare Empfänger in Schulen und Einrichtungen erscheinen. Im Bild erinnerte Eva Klingenberg auch an ihren verstorbenen Vater und an die ebenfalls verstorbenen Unterstützer Toni Drexler und Toni Euba. Am Ende der Veranstaltung war zu spüren, dass der Funke wieder einmal übergesprungen ist; nicht wenige unter den 40 Zuhörern – darunter auch erfahrene Helfer – waren sich einig, die Kinderhilfe Litauen zu unterstützen.

Zum ersten Mal im Leben eine Tafel Schokolade
Zum ersten Mal im Leben eine Tafel Schokolade

Litauen Situation und Hilfe 1 Vortrag bei KEB

Litauen Situation und Hilfe – mein Vortrag bei der Katholischen Erwachsenen Bildung (KEB) im Pfarrsaal Schrobenhausen.

Litauen Situation und Hilfe Stadtpfarrer Georg Bühler und Eva

Der „Hausherr“, Stadtpfarrer Georg Bühler, hatte sichtlich Freude an meinem Vortrag – wir haben uns wirklich sehr über seine Anwesenheit und sein Interesse an unserer (Familien-)Geschichte gefreut !

„Labas vakaras, sveiki atvyke, dziaugiuosi, kad tiek zmoniu domisi Lietuva.“
habe ich meinen Vortrag am Montagabend eröffnet.
„Das war litauisch“, würde es in der Sendung mit der Maus heißen 😉 und bedeutet
„Einen schönen guten Abend und ganz herzlich willkommen. Ich freue mich sehr, dass sich so viele Menschen für Litauen und unseren Verein interessieren !“

40 Zuhörer haben Krankheiten und Sturm „Sabine“ getrotzt und zusammen mit meinem Mann Sven und mir einen wirklich tollen Abend verbracht !

Ich habe zuerst einiges über das Land Litauen erzählt, [Zahlen Daten und Fakten] genannt, anschließend unsere Fotos aus der über 25-jährigen [Vereinsgeschichte] präsentiert und zum Abschluss unseren Film der [Weihnachtsfahrt 2016].

Aus meinen „angedrohten“ vier Stunden wurden „nur“ eineinhalb 😉 und in anschließenden Gesprächen konnte ich dann noch ganz individuelle Fragen beantworten, mit Freunden und Bekannten meines Papas in Erinnerungen schwelgen und den Abend dadurch wunderbar ausklingen lassen.

Ich habe mich wirklich RIESIG über das abschließende tolle Feedback meiner Zuhörer gefreut und dass „der Funke“ und meine Begeisterung sowie das Herzblut, mit wir die Kinderhilfe Litauen führen übergesprungen sind 😀!

Wir konnten ein neues Mitglied gewinnen ( unser 60.👍) , haben einige Spenden und Spendenzusagen bekommen und Angebote, bei Bedarf mitzuhelfen – einfach SENSATIONELL !!

VIELEN DANK an alle Anwesende!

Vortrag Schrobenhausen Techniker Sven

„Techniker“ Sven Kümmerte sich um die Foto und Video – Präsentationen … ein GROSSES „labai aciu“ !

Vortrag KEB Schrobenhausen Organisation

Diese drei Damen sorgten für einen reibungslosen Ablauf des Abends: Rosa Drössler , Hildegard Papst, Andrea Haiplik (von links nach rechts) VIELEN DANK !

Litauen – Lage :

  • Südlichster der drei baltischen Staaten
  • grenzt im Westen an die Ostsee, im Norden an Lettland, im Osten liegt Weißrussland, und im Süden Polen und die Oblast Kaliningrad, früheres Ostpreußen, heutiges Russland
  • Einwohner: circa 2, 8 Millionen
  • Größe: 65 300 Quadratkilometer
  • Einwohner pro Quadratkilometer: 43
  • zum Vergleich : Deutschland ist circa sechs mal so groß und hat circa 30 mal so viele Bewohner ( Und damit 232 Menschen pro Quadratkilometer )
  • größte Stadt und gleichzeitig Hauptstadt: Vilnius ( 3letter code VNO – für alle, die diese wunderschöne Barock Stadt mal mit dem Flugzeug erkunden möchten 😀) , 574000 Einwohner
  • Bewohner: circa 80 % Litauer, circa 5 % Polen und Russen, der Rest Weißrussen und Ukrainer
  • Volksgruppe der Karäer : Ursprünglich Turkvolk aus der Türkei, eigenständige jüdische Glaubensgemeinschaft, abgespalten vom Judentum, im 14. Jahrhundert nach Litauen gekommen, Nachfahren leben heute vor allem in und um Trakai ( Wasserschloss, wichtiges touristisches Highlight )
  • Religionen: der Großteil ist römisch-katholisch, circa 80 % , ausserdem Lutheraner, russisch-orthodoxe, Protestanten, Muslime, Juden etc.
  • Flagge: gelb: Sonne, Licht , Weizenfelder – grün : Pflanzenwelt, Wälder – rot : das Blut, dass für die Freiheit vergossen wurde
  • Nationalvogel: der Storch, in Litauen gibt‘s die weltweit dichteste Storchenpopulation
  • Wappen :der „Vytis „, eines der ältesten europäischen Wappen (15. Jahrhundert) , „Der Verfolger“ / „Der weisse Ritter“ – Stellt sowohl den jeweiligen litauischen Herrscher dar , aber auch den weißen Ritter, der die Angreifer aus seinem Heimatland vertreibt – und davon gab es leider viele.
  • Aktueller Präsident (2020): Gitanas Nauseda

Mein Papa hat immer von dem „ganz besonderen Licht “ in Litauen geschwärmt – der tollen Natur , den vielen Seen …

Litauen ist wirklich eine wunderbare Natur bekannt, circa 30 % der Fläche sind mit Wäldern bedeckt, es gibt 2833 sehen, 99 km Strände. Bei Litauen denken wir an Ostsee, Bernstein, die kurische Nehrung – Wilhelm von Humboldt sagte einst, „wenn man die kurische Nehrung nicht gesehen und erlebt habe, fehle ein wichtiges Stück in der Seele“.

[Weitere Informationen zu Litauen auf Wikipedia]

Flagge Litauen
Landkarte Litauen
Wappen Litauen

Litauen hat eine sehr wechselhafte Geschichte, natürlich eng verknüpft mit den Nachbarstaaten.

Im Laufe der Jahrhunderte gab es verschiedenste Machtverhältnisse, teilweise gleichberechtigt mit anderen Staaten in Bündnissen, aber auch zum Beispiel als „Großmacht Litauen“ in Personalunion mit Polen.

Russland aber spielte eine große (Besatzer -)Rolle :
Ab 1795 stand Litauen unter russischer Herrschaft, anfangs gab es die Idee , das „Großfürstentum Litauen „ innerhalb Russlands gleichberechtigt zu erhalten, aber es kam zur „Politik der völligen Russifizierung“. Das bedeutete zum Beispiel das Verbot des Drucks literarischer Texte in lateinischer Schrift, das durfte nur noch auf Kyrillisch erfolgen. Es wurden viele Schulen geschlossen und die, die es dann noch gab, wurden mit russischen Lehrern besetzt. Russische Bauern wurden in Litauen angesiedelt und entsprechend viele litauische Familien enteignet. Katholische Kirchen wurden geschlossen, beziehungsweise in orthodoxe umgewandelt.

Im 19. Jahrhundert nahmen die nationalen Bewegungen zu, es wurden wieder litauische Bücher ( in Ostpreußen ) gedruckt und von so genannten „Bücherträgern“ ins Land geschmuggelt. 1904 gab es wieder die erste legale litauische Zeitung und 1905 wurde die Autonomie des litauischen Staates innerhalb des Russischen Reiches ausgerufen.

Im ersten Weltkrieg besetzte Deutschland Litauen und anschließend wäre in Litauen beinahe ein Deutscher zum König gemacht worden !
Es gab den Plan, einen Satellitenstaat zu installieren, Regent sollte Herzog Wilhelm von Urach werden. Dazu kam es aber nicht und so wurde am 16. Februar 1918 nach über einem Jahrhundert russischer Herrschaft das unabhängige Litauen ausgerufen. Dieser Tag ist seitdem Nationalfeiertag.

1940 rückte die rote Armee in Litauen ein ( die „litauische Sowjetrepublik“  wurde zwangsangegliedert an die UdSSR ) – und 1945 auch in Ostpreußen

[Und hier beginnt Vadders Geschichte…]

Litauen wurde 1990 dank „Glasnost“ und „ Perestroika“ wieder unabhängig und mein Papa konnte seinen lange gehegten Plan, Litauen und besonders den Kindern dort etwas zurückzugeben und DANKE zu sagen, in die Tat umsetzen .

Litauen ist seit 2004 in der EU und natürlich fließen seitdem EU Gelder dorthin. Hauptsächlich investiert wurden sie in den großen Städten wie zum Beispiel Vilnius, Klaipeda und Kaunas, aber auch in die rund 290 Kulturdenkmäler Litauens.

Der Tourismus ist inzwischen die Haupteinnahmequelle, im Jahr 2018 wurden rund 3,6 Millionen Touristen gezählt ( Kurische Nehrung, Wasserschloss Trakai, Berg der Kreuze, um nur ein paar Beispiel zu nennen ) – Litauen ist DAS führende Land für Wachstum bei Übernachtungen.

Seit 2015 gibt es in Litauen den Euro und laut Aussage meiner Freundin Kristina in den Geschäften alles zu kaufen, „was das Herz begehrt „ – leider zu Preisen wie in Deutschland , die Gehälter wurden allerdings nicht angepasst ( durchschnittlicher Verdienst eines Lehrers zwischen 600 – 800 Euro ).

Ein großes Problem Litauens ist es, dass das Land „veraltet“ – viele junge Menschen gehen ins Ausland, um dort entsprechend Geld zu verdienen – so kommt es, dass ich auf meinen Reisen (ich bin Stewardess) immer wieder auf Litauer treffe – der Kofferträger in London, der Crewbusfahrer in New York und die Check – in Kollegin im Crewhotel in Madrid. Alle freuen sich natürlich riesig, wenn ich sie mit einem „labadjena“ begrüße 😊

Dadurch, dass es viel zu wenige Menschen in Litauen gibt, die ( ausreichend / hohe ) Steuern zahlen, hat der Staat nur sehr wenig Geld.
Die Renten älterer Menschen sind entsprechend niedrig, weswegen wir auch sie unterstützen.

Dank unserer tollen Freunde, Spender und Mithelfer schaffen wir das auch 😀👍

Katholische Erwachsenenbildung Humanitäre Hilfe

Katholische Erwachsenenbildung im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen e.V. – Humanitäre Hilfe Litauen

Humanitäre Hilfe Litauen - Vielfältige Aktivitäten und Projekte

Katholische Erwachsenenbildung

Vielfältige Aktivitäten und Projekte

Referentin: Eva Klingenberg (1. Vorsitzende Kinderhilfe Litauen E.V.)

Der Verein Kinderhilfe Litauen unterstützt seit 25 Jahren Institutionen in Litauen, die sich benachteiligter Kinder annehmen. Die Vorsitzende stellt im Vortrag die vielfältigen Aktivitäten und Projekte vor.
Herzliche Einladung zum Vortragsabend der KEB am Montag, 10. Februar 2020 um 19.00 Uhr im Pfarrsaal St. Jakob, Im Tal 9, 86529 Schrobenhausen Eintritt: € 5,–
Veranstalter: Katholische Erwachsenenbildung im Landkreis Neuburg-Schrobenhausen e.V. Im Tal 9 86529 Schrobenhausen www.keb-neuburg-schrobenhausen.de

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