Vortrag des Allgäuer Lederhosen Express

Kinderhilfe Litauen

Vortrag des Allgäuer Lederhosen Express über die Baltic Sea Circle im Sommer 2018

Reisebericht und eine große Überraschung

Unsere Jungs vom Allgäuer Lederhosenexpress haben im November an zwei Abenden von ihrer spannenden, interessanten und karitativen Fahrt berichtet.

Sie haben an diesen beiden Abenden kein Eintritt verlangt, sondern um Spenden für uns gebeten …
Am 5. Januar wurden wir ins schöne Allgäu, nach Argenbühl eingeladen zur „Nach – Weihnachtsfeier „der
Jungs” – wir bekamen dort den wunderbaren Vortrag zu hören und zu sehen, stießen noch einmal auf Weihnachten und unsere Freundschaft an.

Am nächsten Tag durften wir nicht nur Wolfgangs Oldtimer – Sammlung bewundern , sondern bekamen als absolute RIESEN Überraschung auch diesen Scheck über 1.164,16 € überreicht !

VIELEN DANK für euer sensationelles Engagement Jungs !!!

Reisebericht des Allgäuer Lederhosen Express über Baltic Sea Rallye im Sommer 2018
Reiseroute des Allgäuer Lederhosen Express über Baltic Sea Rallye im Sommer 2018
Interessanter Bericht des Allgäuer Lederhosen Express über Baltic Sea Rallye im Sommer 2018
Gemütliches Beisammensein
's isch halt so
Spendenübergabe Allgäuer Lederhosen Express

Helfen und dabei Gaudi haben

Helfen und dabei Gaudi haben

Allgäuer Lederhosenexpress und Baltic Sea Circle

von Ute de Pascale, Schrobenhauener Zeitung, 4.8.2018

Helfen und dabei Gaudi haben - Spendenübergabe vom Allgäuer Lederhosenexpress

Hohenried (SZ) Helfen und dabei Gaudi haben – womöglich hat das niemand so gut drauf, wie die Jungs vom Allgäuer Lederhosenexpress. Mir Ihrer Teilnahme an der Baltic Sea Circle Ralley unterstützten sie die Schrobenhausener Litauenhilfe (wir berichteten). Jetzt besuchten Sie Litauenhilfevorsitzende Eva Klingenberg. Im Gepäck: einen Scheck über 5.000 Euro.

 

Gut sind sie drauf, die sechs Herren aus dem Allgäu bei ihrem Besuch in Hohenried. Und wie das eben so ist, wenn einer eine Reise tut – zu erzählen haben Gerhard Weber, Wolfgang Merath, Werner Meinert, Joe Singer, Hans-Peter Kolb und Konne Zeh eine Menge.

Von den Regeln der Baltic Sea Ralley zum Beispiel, bei der sie in 16 Tagen über 8000 km durch mehr als 10 Länder cruisten: Mehr als 20 Jahre müssen die Vehikel auf dem Buckel haben, nicht mehr als 2.500 Euro dürfen sie wert sein.

Beim Allgäuer Lederhosenexpress fiel die Wahl auf einen BMW Touring 530D, einen Fiat Ulysse sowie einen Audi A6 (“der einzige, wo gar nix verreckt is”) – alle 3 übersät mit Aufklebern (der größte, an der Heckscheibe der Kinderhilfe Litauen gewidmet). Echte Hingucker also, mit denen die Allgäuer auch in Hohenried aufgeschlagen sind.

Echte Hingucker, das sind sie aber auch selber. Denn wenn man in originalen Lederhosen (“die braucht man abends nur ausziehen und hinstellen”) in St. Petersburg einläuft, dann ist einem Aufmerksamkeit sicher.

Dass die sechs ein eingespieltes Team sind, sich teils schon aus dem Kindergarten kennen, ist nicht zu übersehen, vor allem aber nicht zu überhören: Lockere Sprüche, die hauen sie im Sekundentakt raus. Wie alt sie den alle sind ? So viel stehe fest, antwortet Hansi: “Ich bin der Jüngste – und der Schönste. Woher sie kommen ? Aus Eisenharz: “hart wie Eisen, zäh wie Harz”. Wolfgang Menarth ist einer der Selbständigen im Team. Urlaub für die Seele sei diese Ralley gewesen, “Ich habe so abgeschaltet, dass ich gar nicht ans Geschäft gedacht habe.” erzählt er. Vielleicht auch deshalb, weil die Ralley-Organisatoren ihre Teilnehmer durchaus auf Trab zu halten verstehen. Eine Ziege hinters Steuer zu setzen oder das Fahrzeug auf Legosteinen aufzubocken – Scherze wie diese galt es in den verschiedenen Ländern z u lösen. Gerade recht für die Herren vom Lederhosen-Express, die ja offenbar für jeden Quatsch zu haben sind.

Aber sie können auch anders, haben auch eine Blick auf jene, denen es nicht so gut geht im Leben. Dass diese Ralley keine sinnlose Herumkurverei ist, sondern auch der Charity-Faktor eine nicht unerhebliche Rolle spielt, lag ihnen von Haus aus am Herzen. Genau mit diesem Hintergedanken sind sie bei ihrer Internetrecherche auch auf die Schrobenhausener Kinderhilfe Litauen gestoßen.

Um bei einigen der Stationen, die die Litauenhilfe seit Jahren betreut, vorbei zu schauen, nehmen sie auch Umwege in Kauf, besuchten beispielsweise Kaunas, wo ihnen Schulleiter Darius Grieze die Sonderschule zeigte. Die Aussagen von Eva Klingenberg decken sich mit jenen der Allgäuer: Auch sie erzählen von der Freude über ihren Besuch, die sie bei den Kindern und Jugendlichen deutlich spürten. Nun sind ja Malbücher, Stifte, Mäppchen, Kreiden oder Seifenblasen nicht gerade das, was man zur nördlichstem Ralley des Erdballs zwingend einpacken müsste – die sechs Allgäuer taten es trotzdem, um nicht mit leeren Händen vor den kleinen Litauern zu stehen.

Auch nach Hohenried bringen Sie Eva und Sven Klingenberg etwas mit, und zwar einen dicken Scheck über 5.000 Euro. Der ist hier freilich äußerst Willkommen; über die großzügige Unterstützung freut sich das Ehepaar Klingenberg ungemein. Und darüber, wie diese zustande kam. “Ich bin fasziniert, wenn es mal andersrum läuft und Leute auf uns zukommen”, sagt Eva Klingenberg.

Auch das übrigens eine Aufgabe, die es im Lauf der Ralley zu lösen gab: Den Original Abba-Bus im Moor von Ryd zu finden. Selbstredend, dass die Allgäuer auch das hinkriegten. Und so quäkte wenig später aus dem noch funktionierenden Radio “The Winner takes it all”.

Gewonnen haben die sechs Allgäuer die Ralley womöglich nur deshalb nicht, weil sie in einem Punkt zu gewissenhaft waren. Aber gewinnen, das stand auch nie im Vordergrund, sondern cruisen, feiern – und helfen.

 

Ohne GPS und Navi Richtung Nordkap

Ohne GPS und Navi Richtung Nordkap

Die Ralleyfahrer vom Allgäuer Lederhosen-Express greifen der Litauenhilfe unter die Arme

Von Ute de Pascale
Schrobenhausen (SZ), 23.06.2018

Ohne GPS und Navi Richtung Nordkap

Das mit dem Glück, das ja angeblich gern mal unverhofft kommt – für Kinderhilfe-Litauen-Vorsitzende Eva Klingenberg hat sich diese Weisheit jetzt bewahrheitet. Ihr Verein bekommt Unterstützung. Und zwar von den Ralleyfahrern vom Allgäuer Lederhosen-Express.

Eines Tages klingelte bei Eva Klingenberg das Telefon. Am anderen Ende der Leitung: ein Herr aus dem Allgäu, Gerhart Weber. Er sei auf die Homepage der Kinderhilfe Litauen gestoßen und wolle sie unterstützen. Und er wisse auch schon wie: Mi seinem Team, dem Allgäuer Lederhosen-Express, und drei betagten Autos nehme er an der Baltic Sea Circle, der laut Veranstalter “nördlichsten Ralley des Erdballs” teil. Dabei werde Geld für Hilfsprojekte gesammelt und man wolle auch konkret spenden: der Schrobenhausener Litauenhilfe. Um die nun explizit unterstützen zu können, brauche man eigentlich nur noch deren Okay – das Weber von Eva Klingenberg freilich gern bekam.

Und mehr noch: Sie jettete auch zur Abschiedsparty nach Hamburg, um “ihrem Team” die besten Wünsche mit auf die 16 Tage und 7.500 Kilometer lange Reise durch zehn Länder zu geben. Richtig lustig uns schön sei das Treffen verlaufen, schwärmt Klingenberg, “die Jungs sind echt der Hit.”

Auf Tour geht es bei der Ralley einem Ehrenkodex folgend ausschließlich in “Old SchoolCars, Old School Bikes und Old School Vans oder Trucks”, und damit nicht genug: GPS, Navi und Autobahn sind absolut tabu. Der Einwurf, eine Ralley grundsätzlich und dann auch noch mit derart betagten Vehikeln verpeste doch nur unnötig die Luft, funktioniert hier allenfalls bedingt: Denn die Veranstalter bitten jedes Team um einen ECO-Ausgleich.

Durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten werde der bei der Tour verursachte CO2-Ausstoß somit an anderer Stelle eingespart. Und der soziale Hintergedanke ist ohnehin aller Ehren wert: Mit Spendengeldern die Welt ein klein wenig zu verändern, ist die Grundidee hinter jeder Baltic Sea Circle.

Eigentlich hätten die Herrschaften vom Allgäuer Lederhosenexpress ja gar keine Zeit, einen Abstecher in Litauen einzulegen, “aber sie wollen es unbedingt!, freut sich Litauenhilfe-Vorsitzende Eva Klingenberg. Und Platz für Geschenke habe man ja im Prinzip auch nicht. Aber noch so eine Weisheit: WO ein Wille ist, ist auch ein Weg.

Schuhtechnisch konnte Eva Klingenberg (2.v.l.) mit den Jungs vom Allgäuer Lederhosenexpress nicht so ganz mithalten: Die Herren sorgten bei der Verabschiedung in Hamburg mit ihren original Allgäuer Fellschuhen und -clogs für Aufsehen.

Ohne GPS und Navi Richtung Nordkap …

Auf der [Website der Baltic Sea Circle] kann man live verfolgen, wo die Teilnehmer gerade fahren. Der Allgäuer Lederhosen-Express hat die Teilnehmernummer 241, 242 und 243.

[Mehr zur Baltic Sea Circle]

ALLGÄUER LEDERHOSEN EXPRESS

Spendenboxen des Allgäuer Lederhosen Express bei der Baltic Sea Circle Ralley

Baltic Sea Circle Ralley – Allgäuer Lederhosen Express

Vom Allgäu ins Abenteuer für den guten Zweck

Die nördlichste Rallye des Erdballs – startet am 16. Mai 2018 in Hamburg
Das Team des Allgäu – Lederhosen – Express – will vorwiegend regionale Kinderhilfsprojekte unterstützen wie z.B. das Kinderhospiz Grönenbach. Geplant ist aber auch, Projekte der Kinderhilfe in Litauen zu unterstützen. Das Team will neben finanzieller Unterstützung der Projekte auch Sachspenden nach Litauen direkt an bedürftige Einrichtungen für Kinder transportieren.

Allgäu Lederhosen Express war bei der Leistungsschau 04.-06.05. “Wangener Welten” mit einem Infostand vertreten. Und wir waren auch dabei !

Bilder von der Messe in Wangen – Start der Aktion:

Eingang Messe Wangen mit Sven und Lucia Klingenberg
Baltic Sea Ralley - Allgäuer Lederhosen Express Joe Singer
Baltic Sea Circle - Allgäuer Lederhosen Express - Gerhard Weber - Wolfgang Merath
Lederhosen Express 3: Hans-Peter Kolb Konne Zeh Auto: Audi A6

Lederhosen Express 3:

Hans-Peter Kolb
Konne Zeh
Auto: Audi A6

Lederhosen Express 2: Werner Meinert Joe Singer Auto: Fiat Ulysse

Lederhosen Express 2:

Werner Meinert
Joe Singer
Auto: Fiat Ulysse

Lederhosen Express 1: Gerhard Weber Wolfgang Merath Auto: BMW Touring 530D mit Familie Klingenberg

Lederhosen Express 1:

Gerhard Weber
Wolfgang Merath
Auto: BMW Touring 530D

Titelbild des Allgäuer Lederhosen Express