Kunst für die Kinderhilfe gesucht

Kunst für die Kinderhilfe gesucht

hbu, Schrobenhausener Zeitung, 15.10.2021

Kriemhild Jager spendet Bilder für Kinderhilfe

Der Künstlerflohmarkt, den Brigitte Schuster am vergangenen Wochenende organisiert hatte, kam nicht nur gut an – er hat auch noch zu einer besonderen Begegnung geführt: Eva Klingenberg, die Vorsitzende der kinderhilfe Litauen, die j aktuell fleißig Spenden für den Herbsttransport nach LItauen sammelt, schnelnderte wie viele durch die Räume im Pflegschloss. Dabei wurde sie von Kriemhild Jager erkannt und angesprochen. Die beiden Frauen unterhielten sich über die Projekte, die die Kinderhilfe in LItauen unterstützt. In dem Rahmen kam das Gespräch auf das trostlose, weil triste Gebäude des Kindrheims in Kaunas für dessen Verschönerung die Künstlerin Mary Leistle erst kürzlich gespendet hatte (wir berichteten). Jager hatte davon gehört – und ließ sich an Ort und Stelle inspirieren: Sie suchte einige ihrer Kunstflohmarkt-Bilder aus und schenkte diese Eva Klingenberg für die Kinderhilfe Litauen. Klingenberg freute sich von Herzen und wird die Gemälde mit dem Herbsttransport, der am 24. Oktober starten wird, mitgeben.

Im Nachgang hatte Kriemhild Jager eine weitere Idee: „Vielleicht könnten wir andere Künstler motivieren, as ihrem Depot etwas zu spenden!, wandte sie sich an die Schrobenhausener Zeitung. „Die Bilder wären gut aufgehoben und würden Freude bereiten in so einem Waisenhaus, das sich mit Sicherheit keine Bilder leisten kann.“ Auch davon zeigte sich Eva Klingenberg hoch erfreut: „Es wäre ganz sensationell, wenn wir mehr Bilder hätten für die vielen grauen Zimmer in Kaunas.“ Die Werke sollten allerdings nicht zu filigran sein, damit sie den Transport gut überstehen und keinen Schaden nehmen. Künstler, die noch Stücke in ihrem Fundus haben, von denen sie sich zugunsten der litauischen Kinder trennen möchten, können diese am Samstag, 16. Oktober von 10 bis 12 Uhr im Lager der Kinderhilfe Litauen bei der Familie Haas, Alte Dorfstraße 15a in Mühlried abgeben. Wer an dem Tagnicht kann, aber trotdem spenden möchte, kann sich an Eva Klingenberg zwecks weiterer Absprache wenden: (08454) 9143030.

Herbsttransport 2021 mit Geschenken

Weihnachtstüten werden heuer schon im Oktober nach Litauen gebracht – Hoffen auf Spenden

Herbsttransport 2021 mit Geschenken

Von Heidrum Budke Schrobenhausener Zeitung 08.10.2021

Herbsttransport 2021 Von Heidrum Budke Schrobenhausener Zeitung 08.10.2021

Foto: Kathi und Simon Göttler die wie Eva Klingenberg aus Hohenried sind, standen in der vergangenen Woche mit vielen schönen Kuscheltieren bei der Vereinsvorsitzenden vor der Tür – Klingenberg freute sich sehr über diese Überraschung

Foto: Budke

Schrobenhausen – Seit 25 Jahren ist es das Herzstück der Kinderhilfe Litauen, dass Schrobenhausener Kinder Weihnachtstüten packen. Diese werden mit einem Spendentransport nach Litauen gebracht und dort bei kleinen Weihnachtsfeiern in den Einrichtungen, die der Verein unterstützt, an die Kinder übergeben. Im vergangenen Jahr machte Corona einen Strich durch die Rechnung. Heuer wird wieder ein Transport stattfinden, aber ganz beim Alten ist noch nicht alles.

Die Geschenke fehlten den Kindern sehr

„Wir müssen schneller sein als Corona“, ist Eva Klingenberg bewusst. Deshalb wird aus dem Weihnachts- nun ein Herbsttransport. Im vergangenen Jahr hatte der Verein aufgrund der Pandemie-Lage auf die Fahrt verzichten müssen. Weil man aber den Gedanken an die Kinder ohne diese Freude in der Vorweihnachtszeit unerträglich fand, entschloss sich der Verein zu einer Alternative: Mehr als 1000 Weihnachtskarten mit teilweise persönlichen Wünschen wurden in den Kindergärten und Schulen im Schrobenhausener Land gebastelt und nach Litauen geschickt. „So ein trauriges weihnachten erleben wir hoffentlich nicht wieder“, denkt Eva Klingenberg an die litauischen Kinder, denen die Geschenke sehr gefehlt haben. So will der Verein heuer sichergehen, dass der Transport klappt: Ende Oktober soll der hoffentlich voll bepackte LKW nach Litauen starten.

„Jetzt geht es richtig in die Vollen: Es sind fast alle Schulen und Kindergärten wieder dabei“, sagt Eva Klingenberg. Sie hatte Anfang September alle Einrichtungen angeschrieben und darüber informiert, dass die Weihnachtstüten-Aktion heuer früher umgesetzt werden muss. Klingenberg ist dankbar für die unkomplizierte Unterstützung: „jetzt sind es neun Schulen, fünf Kindergärten und die Ministranten aus Hörzhausen.“ Das sind zwar weniger als früher, doch Eva Klingenberg hat Verständnis für die derartige Situation in den Einrichtungen, durch die wenige Zeit bleibt für Außerplanmäßiges. Was die Kinder in die Tüten packen, bleibt ganz ihnen überlassen: Kuscheltiere, Malsachen, Süßigkeiten, Spielzeug – alles, was ihnen selber gefallen würde. „Zum Glück gibt es in den Supermärkten schon alles für Weihnachten“, lacht Eva Klingenberg.

Viele private Spender helfen mit

Die geringere Anzahl an Weihnachtstüten. die aus den Schulen und Kindergärten kommen, wird ausgeglichen durch viele private Spenden: „Heute stand ein sympathisches Pärchen aus Hohenried bei uns vor der Tür mit drei großen Säcken mit Kuscheltieren“, freut sich Klingenberg. „Und dann haben wir fünf Päckchen per Post von jemandem bekommen, der gute Connections zu einem Süßigkeiten-Hersteller hat.“ Die alljährlichen Plüschlöwen sind ebenfalls bereits eingetroffen und auch von der Schrobenhausener Bank wird der Verein seit Jahren unterstützt.
Überhaupt bekommt der Verein sehr viele konkrete Spenden: „Früher musste ich manches ablehnen, weil der LKW so voll war, inzwischen wissen die Leute, was gefragt ist.“ Kleidung ist bereits ausreichend vorhanden, für anderes ist aber noch Platz. „Was uns heuer kalt erwischt hat, ist dass einige Großspender nicht dabei sind.“ Der Grund: natürlich die Pandemie, denn teilweise würde nur noch bedarfsbezogen produziert, um das Risiko zu minimieren. „Von daher haben wir nun Platz auf dem LKW“, sieht Klingenberg das Positive. „Die Freunde des Vereins haben ja schon fleißig gesammelt: Baby-Equipment, Fahrräder, Kleinmöbel, eine Couch – das bringen wir jetzt unter.

Spielsachen für draußen sind sehr gefragt

Viele Menschen rufen schon jetzt bei Eva Klingenberg an und fragen, was sie wann und wo spenden dürfen: „Das Telefon steht kaum still“, ist sie sehr froh über die Hilfsbereitschaft und dass der Weihnachtstransport des Vereins so fest in den Gedanken der Menschen im Schrobenhausener Land verankert ist. Wenn sie sich etwas wünschen dürfte, dann gäbe es da schon ein paar Dinge: „Wirklich toll wären Dreiräder, Kinder-Fahrräder, Bobbycars und Spielsachen für draußen.“ Kuscheltiere und Süßigkeiten werden immer gerne genommen, um die Weihnachtstüten aufzufüllen. Aber es gibt noch einen ganz besonderen Wunsch. „Das Gemeindehaus in Naujiena hat gefragt, ob wir vielleicht einen Rasenmäher haben.“ Einen üblichen Rasenmäher haben sie schon bekommen. „Dann habe ich erfahren, dass die Wiese in Naujiena 6000 Quadratmeter groß ist – da wäre ein Aufsitzrasenmäher schon toll.“

Herbsttransport 2021 Schneller als die Pandemie

Kinderhilfe überlegt, Weihnachtstransport auf den Herbst vorzuziehen

Herbsttransport 2021 Schneller als die Pandemie

von Heidrun Budke, Schrobenhausener Zeitung, August 2021

Kinderhilfe überlegt, Weihnachtstransport auf den Herbst vorzuziehen von Heidrun Budke August 2021

Schrobenhausen – Wie kann dieses Jahr der Weihnachtstransport nach Litauen über die Bühne gehen, ohne dass Corona einen Strich durch die Rechnung macht ? Diese Frage stellen sich im Moment der und die Mitglieder der Kinderhilfe Litauen. Eine Idee gibt es und das Wissen, dass nur ein Plan B nicht genug sein wird.

„Wir haben wild diskutiert und die Meinung der Mitglieder abgefragt“, sagt die Vorsitzende des Vereins, Eva Klingenberg. Bei der Jahreshauptversammlung Ende Juli kam der vielleicht entscheidende Vorschlag von Mitglied Birgit Pfannerstill: Ein Herbsttransport mit allen Spenden, die jetzt schon in den Kellern lagern.

Damit stellte sich die Frage: „Was ist mit den Weihnachtstüten ?“ Diese werden jedes Jahr mit Schulmaterial und ein paar Süßigkeiten gefüllt und erhalten eine ganz persönliche Note durch Weihnachtskarten, die von Kindergarten- und Grundschulkindern im Schrobenhausener Land gebastelt werden. „Normalerweise sind wir ja vorher Wochen und Monate beschäftigt!, veranschaulicht Eva Klingenberg, „aber ein Herbsttransport müsste gefühlt aus dem Bauch heraus im Oktober passieren, sonst könnte schon wieder alles dicht sein.! Das wären 4 bis 6 Wochen vor dem sonst üblichen Termin und genau dies wirft viele Fragen auf, die relativ kurzfristig geklärt werden müssen. „Corona zwingt uns dazu, ums Eck zu denken, kreativ zu werden und andere Wege zu gehen – wir müssen schauen, was geht.“ ist sich Eva Klingenberg im Klaren.

Im Moment mache an eine Art Brainstorming, was aufgrund des früheren Zeitpunktes alles bedacht werden muss. Ein paar Punkte hat Eva Klingenberg bereits geklärt: „Wir haben gefragt, ob wir so früh ins Lager können – können wir. Und ob unsere LKW-Fahrer Zeit haben – haben sie.“ In dem Zusammenhang hat sie ein großes Lob für den bewährten Lkw-Fahrer: „Da haben wir diesen super Josef Stegmayr – ein toller, zuverlässiger, entspannter Kerl.“ Er hat früher den alten Lkw immer wieder repariert, der gehörte dem Deutschen Roten Kreuz und wurde inzwischen verkauft. „Aber auch das hat Sepp geklärt“, ist Eva Klingenberg erleichtert; „er hat es geschafft, dass ein lokaler Unternehmer uns einen neuen LKW zur Verfügung stellt.“ Eine andere Frage betrifft den Inhalt der Tüten: Sollte man auf Süßigkeiten verzichten aufgrund der Haltbarkeit und mangelnder Kühlmöglichkeiten ?“ „Wir könnten die Tüten packen lassen mit Malsachen, Schulequipment und Kuscheltieren.“ Vor Weihnachten könnte der Verein dann Geld überweisen, damit die Süßigkeiten in Litauen gekauft werden.

Aber auch ein persönlicher Aspekt beschäftigt die engagierte Vereinsvorsitzende, die beruflich als Stewardess arbeitet, sehr: „Im Herbst habe ich ja keinen Urlaub – ich fliege ja wieder voll.“

Dabei wäre sie so gern bei dem Transport dabei und nicht zuletzt ist sie ja auch irgendwie das Gesicht des Vereins. Doch es scheint sich abzuzeichnen, dass sie weder im Oktober noch im November oder Dezember mitfahren kann. Zudem wir Klingenberg wahrscheinlich beim Einsammeln der Tüten in den Kindergärten und Schulen Hilfe brauchen: „Wir müssen klären, wer mir da etwas abnehmen kann. Das müsste jemand sein, der den Kindern etwas erklären kann, wenn sie Fragen haben.“

Ein bisschen Glück gehört dazu, dass sollte sich schon ein Weg finden lassen. Das wirklich einzig Limitierende wären gesetzliche Bestimmungen. Und er fasst die Marschrichtung zusammen: „Man muss schauen, ob man das selber uns alles Beteiligten zeitlich das zeitlich umsetzen können. Dann ist es wichtig, den Plan mit den Schulleitern abzustimmen und bei den litauischen Stellen klären, ob die die Tüten sicher zwischenlagern können – sie müssen ja vorbereitet sein, wenn wir sechs Wochen früher vor der Türe stehen.“

Eva Klingenberg sieht das genauso und betont: „Wir sind alle willig und kreativ – und wir müssen einfach schneller sein, als die Pandemie.“ SZ

Karten basteln

Schrobenhausen – Die zentrale Frage, ob das Basteln der Karten in den Schulen so früh umgesetzt werden kann – damit steht und fällt die Idee. So weiß Eva Klingenberg: „Wir müssen in den Ferien ein Schreiben an die Schulen und Kindergärten verfassen, erklären, was wir überlegen und ob sie sich das vorstellen können.“

Wichtig sei, dass die jeweiligen Einrichtungen die Info vor der ersten Sitzung Anfang September haben: „Dann können sie vielleicht Ende September das Projekt umsetzen – ich denke fast, früher wird das nicht möglich sein.“ Dann könnten die Karten Anfang Oktober abgeholt und damit die Abfahrtszeit auch frühestens Mitte, eher Ende Oktober terminiert werden. Und wenn wieder Homeschooling wäre ? Da will Eva Klingenberg gar nicht drüber nachdenken: „Dann müsste ich 1000 Privathaushalte abfahren.“ Also müsste wieder eine Alternative geplant werden: „Wir überlegen viele Optionen – Plan B, C, D bis Z“, sagt sie, „das ist es, was es den Vereinen schwer macht.“

Ihr Mann Sven Klingenberg macht Mut: „Ich denke, wenn alle mitmachen und prinzipiell von dem Plan überzeugt sind, dann findet man einen Weg. hbu

1 Verein ohne Grenzen Kinderhilfe Litauen

Die Kinderhilfe erfährt oft und unerwartet Unterstützung, auch aus der Ferne

Verein ohne Grenzen

von Heidrun Budke Schrobenhausener Zeitung 31.08.2021

Verein ohne Grenzen Zeitungsartikel Schrobenhausener Zeitung Lokals am 31.08.2021

Hohenried – Im Schrobenhausener Land ist die Kinderhilfe Litauen seit über 25 Jahren eine feste Größe. Die Weihnachtstransporte in den baltischen Staat sind ein Fixpunkt im Vereinskalender. Zudem werden regelmäßig nachhaltige Projekte in den sozialen Einrichtungen in Kleipeda, Kaunas und Zelsva umgesetzt. Dabei hat der Verein viele Unterstützer und manche kommen nicht aus Schrobenhausen.

„Vor kurzem hat mich Mary Leistle angerufen“, erzählt Eva Klingenberg, die Vorsitzende der Kinderhilfe Litauen und Tochter des inzwischen verstorbenen Vereinsgründers Manfred Schwaak. „Die bekannte Schrobenhausener Malerin kennt meine Eltern von früher“, weiß Klingenberg. Leistle fragte an, ob sie dem Verein einiger Kinderbilder für Litauen schenken darf: „Diese hat sie 2009 für die beiden Söhne ihres Neffen gemalt und dort hingen sie nun zehn Jahre lang“, kennt Klingenberg die Geschichte dieser Gemälde. Inzwischen sind die Jungen zu groß für diese Motive und Leistle kam auf die Idee, ob Eva Klingenberg die Bilder nicht nach Litauen mitnehmen möchte. „Da hat sie natürlich offene Türen eingerannt“, freut sich die Vereinsvorsitzende, „die farbigen Gemälde sind ideal für die Sonderschule in Kaunas mit ihren langen grauen Gängen – perfekt.! Außerdem gab Leistle Puppen dazu, die bisher in ihrem Wohnzimmer saßen, denn dort soll ebenfalls neu dekoriert werden.

„Weil sie sich doch schwer getrennt hat, habe ich Fotos von allem gemacht und werde ihr diese vorbeibringen“, sagt Klingenberg.

Manchmal kommt Unterstützung aus der Ferne

So wie der Kontakt zu Mary Leistle entstammen viele aus der Zeit, als Eva Klingenbergs Vater Manfred den Verein in Schrobenhausen bekannt machte. Bis heute gibt es zahlreiche tatkräftige Förderer in der Region, zum Beispiel die Kindergärten und Schulen, die die Gestaltung der Weihnachtspost übernehmen, der Frauenbund oder die Rotarier, den Lkw-Fahrer Josef Stegmayr oder den Busfahrer Josef Mahl – um nur einige auf der langen Liste zu nennen. Eva und Sven Klingenberg sind sehr stolz darauf und ebenso dankbar, auf so viele Helfer vor Ort zählen zu können. Und manchmal kommt Unterstützung überraschend aus weiter Ferne.

So erzählt das Ehepaar von einem Vereinsmitglied aus Bremen: „Alexander Grauer ist Russland-Deutscher“, weiß Eva und Sven kennt die Geschichte, wie der Bremer zur Kinderhilfe kam „Die ursprüngliche Idee war, dass er sich selber im Baltikum engagieren und dafür einen gemeinnützigen Verein gründen wollte.“ Auf der Suche nach Informationen kam er auf die Homepage der Kinderhilfe: „Er wollte gleich mit uns dort hinfahren und ein Haus bauen“, ist Sven von der Tatkraft beeindruckt. Dann wurde Grauer Mitglied.

Vor einigen Jahren gewann der Verein ein Mitglied in Österreich: „Mantis Bandonis – ein Litauer, der in Österreich lebt“, sagt Sven Klingenberg. Irgendwann kam ein Mitgliedsantrag per Mail: „Wir haben zurückgeschrieben und er hat gemeint, er findet es sensationell, was wir machen und das Mindeste, was er tun kann, sei, und als Mitglied zu unterstützen.“ Auch konkrete Hilfsangebote erreichen den Verein: „Eines Tages rief ein circa 30-jähriger Mann aus dem Hamburger Raum an, der sich als LKW-Fahrer angeboten hat“, erzählt Sven. Der Hamburger hatte den Aufruf auf der Vereinshomepage gefunden: „Wir haben telefoniert und Witze darüber gemacht, dass die Fahrten zwischen Wohn- und Arbeitsstätte lang wären“, lacht Sven Klingenberg und ist sicher, dass das Angebot ernst gemeint ist: „Er würde den schwereren Weg gehen, wenn wir ihn brauchen.“

Spende von einem Pianisten aus dem Flugzeuge

Sogar bei der Arbeit entwickeln sich Kontakte. Eva Klingenberg ist Stewardess und erzählt: „Ich hatte einen Passagier an Board, der ist Pianist.“ Als sie fragte, wo sie ihn spielen hören kann und ihm als Kontaktinfo die Visitenkarte von der Kinderhilfe gab, fand er das interessant: „Kurz drauf kam ein Päckchen mit zwei seiner CDs und einer Karte, dass er soeben an die Kinderhilfe gespendet hat“, ist Eva bis heute überrascht.

Eine Geschichte bleibt dem Ehepaar besonders in Erinnerung: Für den Transport der Weihnachtskarten wurde im vergangenen Jahr eine Spedition aus Litauen beauftragt. Der litauische Fahrer kam zu den Klingenbergs nach Hause, um die vier Pakete abzuholen: „Dieser Fahrer hat die Päckchen eingeladen und wusste gar nicht, was er eigentlich abholt“, sagt Sven Klingenberg. Die beiden Männer kamen kurz ins Gespräch über die besondere Weihnachtsaktion. Da war der Fahrer so gerührt“, erinnert sich Sven Klingenberg, „er stand an seinem LKW und ihm ist eine Träne runtergekullert – das war sehr bewegend, der Mann war so erfüllt in dem Moment. Er fand es schön, dass er an der Aktion teilhaben kann.“

Eva und Sven Klingenberg wissen, dass der Verein nur durch die vielen, langjährigen und engagierten Mitglieder aus dem Schrobenhausener Land machbar ist. Gleichzeitig freuen sie sich, wie weit manchmal die Grenzen werden. Die beiden sind dankbar für die vielen schönen Momente, die die Arbeit des Vereins auch für sie selber besonders wertvoll machen. SZ

Inklusionsspielplatz an der Sonderschule in Kaunas

Auf dem Inklusionsspielplatz an der Sonderschule in Kaunas herrscht große Freude über die neuen Spielgeräte

Sieben Spielgeräte für Litauen

Heidrun Budke​, Schrobenhausener Zeitung, 20.08.2021

Zeitungsartikel Spielgeräte für Sonderschule Kaunas

Verein, Kinder und Lehrer freuen sich über einen Inklusionsspielplatz in Kaunas

Hohenried – EIn Inklusionsspielplatz an der Sonderschule im litauischen Kaunas, damit ging ein langgehegter Wunsch in Erfüllung. Umgesetzt wurde das Projekt von der Kinderhilfe Litauen mit viel Engagement seitens des Vereins, produktiver Unterstützung Dritter und nicht zuletzt einer kleinen Prise GLück.

Bunte Farben schaffen einen Lichtblick

„Wir haben es geschafft, kurz bevor Corona alles unmöglich gemacht hat, ein Projekt umzusetzen, das ich mir schon lange gewünscht habe“, erzählt die Vorsitzende des Vereins, Eva Klingenberg. Seit langem unterstützt der Verein die Sonderschule in Kaunas. 

Dort leben bis zu 160 teils körperlich, teils geistig behinderte Kinder. „Das ist ein großes Gelände mit grauen Innenhöfen und grauen Wänden“, bescheibt Eva Klingenberg die triste Situation. So entstand ihr Wunsch: ein Inklusionsspielplatz mit barrierefreien Geräten, der das gemeinsame Spielen aller Kinder ermöglichen würde. Durch bunte Farben der Spielgeräte einen Lichtblick zu schaffen und eine Spielmöglichkeit für draußen. Also suchte Klingenberg bereits vor einigen Jahren im Internet nach Rollstuhl-geeigneten Geräten. Aufgrund von Corona hatte die Stewardess im vergangenen Jahr Zeit und startete erneut einen Versuch: Da kam sofort eine sensationelle Seite mit genau den Sachen, die wir wollten“, ist ihr die Freude auch gut ein Jahr nach dem Fund deutlich anzusehen. Eine Firma aus Kiel hatte alles im Programm, was sich der Verein gewünscht hatte: Höhenverstellbare Sandkkästen, Wippen, Schaukeln, Drhkarussels, Maltafeln, alles barrierefei und rollstulgeeignet . „Und eine ganz tolle Inklusionsspielanlage auf die man mit dem Rollstuhl drauffahren kann“, beschreibt Klingenberg, wer körperlich fit ist, kann einfach dazukommen.“ Im Handumdrehen antwortete der Geschäftsführer auf ihre Anfrage. Sven Klingenberg (zweiter Vorsitzender) erzählt, der Kauf habe die Kinderhilfe und das Unternehmen vor nicht gerade alltägliche Aufgaben gestellt: „Wer macht schon Geschäfte mit Vereinen und welcher Verein kauft schon Geräte in dem Umfang ein, um sie dann zu verschenken “ Glücklichrweise habe man sich gut verstanden, die Firma kam dem Verein sogar bei den Transportkosten von Kiel nach LItauen entgegen: „Wir haben alles mit Bravour gelöst“, freut sich Sven Klingenberg über die gute Zusammenarbeit.

„Es ist das größte Projekt, das wir bisher umgesetzt haben“, stellt Eva Klingenberg fest. Tatsächlich standen letztlich 38 000 Euro auf der Rechnung. „Dafür haben wir sieben Spielgeräte bekommen“, sagt sie zufrieden und zählt auf: „Das teuerste war die große Inklusionsanlage. Dazu die barrierefreie und befahrbare Sandkiste, ein Stehkarussell, eine Rollstuhlwippe, eine Schaukel für Rollstuhlfahrer und eine Tafel zum Bemalen.“ Die Kinder malen sowieso gern, das weiß sie aus der Vergangenheit: „Ich habe schon unzählige Malkreiden dorthin gebracht“, lacht sie. Finanziert wurde das Projekt zum Einen durch das Vereinsguthaben. Auch die Sonderschule hat sich beteiligt: Durch Spendengelder konnten die Litauer ein Spielgerät finanzieren und erbrachten zudem Eigenleistung.

Noch immer Kontakte durch Manfred Schwaak

Diese Mitwirkung aller Beteiligten war eine Voraussetzung für eine spezielle Förderung, die sich der Verein sichern konnte. Durch Manfred Schwaak, den inzwischen verstorbenen Gründer der Kinderhilfe, besteht noch immer Kontakt zu einem ehemaligen Kollegen bei Henkel. Dort gibt es für engagierte Kollegen und Pensionäre sogenannte „MIT“-Projekte, über die ehrenamtliche Projekte finanziell gefördert werden können. Sven Klingenberg füllte die notwendigen Formulare aus und freut sich: „Das hat sich am Ende gelohnt, denn es gab einen Zuschuss von 6.000 Euro; so haben wir wirklich ein Potpourri an Geräten ausgesucht“, denn anstatt den Vereinsanteil zu reduzieren, entschloss sich der Vorstand: „Wenn wir schon so ein Glück haben, dann versuchen wir das Maximale rauszuholen.“ Zudem profitierte der Verein von der damaligen Mehrwertsteuersenkung auf 16 Prozent. Inzwischen sind die Geräte geliefert und aufgebaut: „Die Kinder konnten so wirklich zur Corona-Hochzeit raus“, ist das Ehepaar Klingenberg sehr glücklich über das gelungene Projekt, Ihr Ansprechpartner der Sonderschule, der Englischlehrer Neijus Lebednykas, habe so schön geschrieben, wie sehr sich die Kinder gefreut haben. Eva Klingenberg strahlt: „Wir sind so dankbar, dass uns so viele unterstützt haben. Die Freude über die Spielgeräte hat uns jetzt so erfüllt.“ SZ

1070 Weihnachtskarten für Kinder in Litauen

1070 Weihnachtskarten für Kinder in Litauen

Wieder bereiten Hunderte Kinder aus dem Schrobenhausener Land in Litauen viel Freude

(mit selbstgebastelten Weihnachtskarten)

SZ am 11.12.2020

Zeitungsartikel 1070 Weihnachtskarten für Kinder in Litauen

Der Verein „Kinderhilfe Litauen“ ist seit Jahrzehnten ein fester Begriff im Schrobenhausener Land.Daran hat sich auch nichts geändert, seit Eva Klingenberg, die Tochter des Gründers [Manfred Schwaak], den Vereinsvorsitz übernommen hat. Selbst in dieser ungewöhnlichen Corona-Zeit bringt die engagierte Frau, gemeinsam mit unzähligen Unterstützern, Freude nach Litauen. Damit verschafft sie gleichzeitig vielen Menschen in und um Schrobenhausen einen wundervollen Lichtblick. Und wieder bereiten Hunderte Kinder im Schrobenhausener Land Kindern in Litauen Freude.

Die Erwachsenen und Kinder in den Schulen und Kindergärten waren so enttäuscht und traurig, dass sie keine Tüten packen konnten“, erzählt die Vereinsvorsitzende Eva Klingenberg und es ist ihr anzuhören, wie nah ihr diese Rückmeldungen gingen. Gerade in dieser Zeit, „die eh so schwierig ist, so fordernd und traurig an vielen Stellen“, hatte auch sie sich gefreut auf den Transport nach Litauen, um wie in den vergangenen Jahren die liebevoll gepackten Geschenktüten an die Kinder in den Heimen, der Sonderschule und dem Krankenhaus zu übergeben. So hatte sich die 42-Jährige extra Urlaub genommen in der Hoffnung, dass sie und ihre Mitfahrer Corona trotzen könnten. „Aber dann mussten wir es diesmal doch etwas anders machen“, sagt sie.

Dass sich dieses „etwas anders“ zu einer vielseitig-bereichernden Aktion entwickeln würde, das ahnte zunächst niemand im Vereinsvorstand. Die Idee, die der Schriftführer Jürgen Bursian hatte, war eigentlich ganz einfach: Zum einen wurden Spenden gesammelt und an die Ansprechpartner in den befreundeten Einrichtungen in Litauen überwiesen mit dem Auftrag, für die Geschenktüten einzukaufen und diese vor Ort zu packen. Schöne Dinge im Wert von 10 Euro pro Kind sollten es sein, wie das auch sonst in Deutschland üblich ist, erklärt der stellvertretende Vorsitzende des Vereins, Sven Klingenberg.

„Ich finde es so wichtig, dass die Kinder in Litauen wissen, dass wir sie nicht vergessen haben“, sagt seine Frau Eva Klingenberg – und so entstand der zweite Teil der Idee: „In dieser Zeit wollten wir einen Lichtblick bringen und einen persönlichen Gruß aus Schrobenhausen. Ein Zeichen der Verbundenheit und der Freundschaft.“ Und dann fügt sie ganz trotzig hinzu: „Das lassen wir uns nicht verderben von diesem C-Wort.“ Also wurden allen Kindergärten und Schulen, die die Aktion seit Jahren unterstützen, darum gebeten, Weihnachtskarten für die Kinder in Litauen zu basteln mit dem Plan, diese dorthin zu schicken und mit den Geschenktüten zu überreichen.

Eva Klingenberg war schon sehr traurig, nicht selbst fahren zu können, denn das Schöne an den Transporten nach Litauen ist für sie, die Freude der Kinder so direkt zu erleben: „Die Kinder umarmen uns und freuen sich, dass etwas von so weit her kommt.“ Besonders die Geste kommt so gut an, vor allem bei den behinderten Kindern, die nicht die Lobby haben, ist sie überzeugt und erzählt: „Einmal hat die Mama von einem autistischen Jungen gesagt, dass wir wirklich das Highlight seines Jahres sind. Er wartet auf unseren Besuch, er überlegt sich Lieder, probt mit den anderen Kindern. Es ist so wichtig für ihn, dass er in unserem Leben eine Rolle spielt.“

So sollen jetzt die Karten widerspiegeln, dass die Menschen im Schrobenhausener Land die Kinder in Litauen nicht vergessen haben. Welche große Resonanz diese Idee hervorrief, hätte sich das Ehepaar Klingenberg vorher kaum träumen lassen: „Das ist tatsächlich toll, wie das umgesetzt worden ist. Diese Idee ist komplett aufgesaugt worden und es sind wirklich sensationelle Karten zurückkommen“, freut sich Sven Klingenberg.

Tatsächlich hat Eva Klingenberg 1070 Karten gezählt, große und kleine Formate sind entstanden, alle ganz unterschiedlich gemacht. Manche Kinder haben litauische Wörter im Internet nachgeschaut oder gar einen ganzen Weihnachts- und Neujahrsgruß auf Litauisch auf die Karte geschrieben. Es gibt Karten mit aufgemalten Tannenbäumen oder mit aufgeklebten roten Nasen, Engel wurden gemalt, Geschenkpäckchen – oder eben alles, was irgendwie weihnachtlich ist. Bis Mitte November hatten die deutschen Kinder Zeit, alles in Ruhe zu gestalten, dann begann Eva Klingenberg ihre große Abholtour: In jede der 16 Einrichtungen in und um Schrobenhausen fuhren sie oder ihr Mann Sven Klingenberg, um die gebastelten Schätze persönlich in Empfang zu nehmen. Damit war es einmal nicht das Ehepaar Klingenberg, das Freude brachte – dieses Mal durften sie selber ungeheuer viel Freude entgegennehmen, denn die Kreativität der Kinder und die liebevolle Art, mit der sie die Karten gestaltet hatten, rührt die beiden sehr.

Der Auftakt war im Kindergarten Wolfodus in Hohenwart. „Die Leiterin Manuela Weber hat gesagt: Das hat so gut getan in dieser Zeit: Sie bringen so einen richtigen Lichtblick“, erzählt Eva Klingenberg. Auf ihrer Tour erlebten die beiden schöne Geschichten und vor allem sehr viel Interesse der Kinder an den Empfängern in Litauen: Wo ist denn Litauen? Wie sehen die Menschen dort aus? Das wurden die Klingenbergs gefragt. In der Grundschule in Schiltberg war Eva Klingenberg besonders gerührt: „Wenn wir kommen, um Tüten abzuholen, studieren sie Lieder ein, machen Aufführungen, fragen viel und wollen Fotos sehen. Als sie dieses Jahr ,Leise rieselt der Schnee‘ gesungen haben, da musste ich fast heulen“, gibt sie offen zu. Auch ihr Mann Sven Klingenberg hatte so besondere Momente: „Viele Lehrerinnen, Eltern oder Erzieherinnen sind ja schon seit 20, 25 Jahren dabei. Das habe ich gespürt, als ich dort war: Was für ein Segen das jetzt ist, für Litauen, aber auch für uns – da spürt man, wie es einem warm den Rücken runterrieselt. Dafür macht man es ein Stück weit auch, weil man selber davon zehrt.“ Die Kontinuität sieht er als ganz zentralen Aspekt bei der Arbeit des Vereins und bei der Weihnachtsaktion.

Zum Abschluss der Einsammelaktion war Eva Klingenberg im Kindergarten Sonnenschein in Hohenried. Dort haben die Kinder große und kleine Karten gestaltet und die Erzieherin hat ein litauisches Weihnachtsgedicht aufgeklebt. Die größeren Weihnachtskarten können nun als Deko verwendet werden: „Ich schicke einfach eine Schur mit und Holzwäscheklammern, dann können sie die Karten aufhängen.“ Die Sonderschule in Kaunas, in der circa 200 behinderte Kinder leben, ist ein „gräusliges, altes Gebäude aus den 60ern mit grauen Wänden und gewellten Linoleumböden, so richtig trist“, findet Eva Klingenberg, „da macht sich das super in den Gängen als bunter Lichtblick auf Weihnachten.“

In der vergangenen Woche kurz vor Nikolaus kam die Litauer Spedition TL Nika mit einem Kleinbus nach Hohenried und transportierte die Kartons mit den Karten zu den Einrichtungen. Das nahm der Vereinsvorsitzenden eine große Sorge ab: „Es hat mir schlaflose Nächte bereitet: Ich habe versucht, einer Freundin in Litauen ein Paket zu schicken vor zweieinhalb Monaten und es ist nun zum zweiten Mal wieder hier bei mir. Ich hatte so Panik, dass diese wundervollen Weihnachtskarten nicht rechtzeitig ankommen oder gar nicht – oder zu Ostern.“ Der Kontakt zu der Spedition kam über den litauischen Honorarkonsul Benjamin Wittstock zustande, den die Hohenriederin einfach anrief. Wittstock war zum 20. Vereinsjubiläum in Schrobenhausen und erinnerte sich gut an Evas Vater und Vereinsgründer Manfred Schwaack. Der Honorarkonsul schlug die Spedition vor und vermittelte den Kontakt zu Mitarbeiterin Diana Wirtz: „Sie wusste, es ist schwierig, aber rief ein paar Tage später wieder an und meinte: Wir schicken das mit unserem Kleinbus“, erzählt Eva Klingenberg und atmet erleichtert aus: „Da war ich so froh!“

Inzwischen sind die Kartons mit den Karten in Litauen angekommen, werden mit den Geschenktüten verpackt und dann an die Kinder überreicht. „Es war uns ganz wichtig, dass die Verbindung nicht abreißt von den Schrobenhausener Kindern nach Litauen“, sagt Sven Klingenberg und Eva Klingenberg setzt den Gedanken fort: „Ich hatte den Eindruck, dass das Gestalten und für jemand anders etwas zu machen die Kinder zur Ruhe bringt und sie nochmal überlegen, was es ausmacht im Leben. Ich glaube, es hat ihnen gutgetan, Freude zu bringen und etwas Schönes zu machen für andere Menschen.“

[Den Zeitungsartikel auf der Website des Donaukurier lesen]

Bauer AG spendet 12000 Euro für soziale Zwecke

Bauer AG spendet 12000 Euro für soziale Zwecke

Bauer AG spendet an die Kinderhilfe Litauen, den Caritasverband, die Fips Kinderkrankenpflege und die Rumänienhilfe

Schrobenhausener Zeitung, 02.11.2020

Foto: Bauer AG

Bauer AG spendet 12000 Euro

Schrobenhausen – Für die Bauer AG ist es längst zu einer guten Tradition geworden, in der Weihnachtszeit auf Geschenke für Kunden und Geschäftspartner zu verzichten und stattdessen soziale Einrichtungen in der Region zu unterstützen. Jeweils 3000 Euro gingen in diesem Jahr an den Caritasverband Neuburg-Schrobenhausen an den Verein Kinderhilfe Litauen, an die Fips Kinderkrankenpflege gGmbH
und an die Humanitäre Hilfe des BRK-Kreisverbands Neuburg-Schrobenhausen. „Gerade jetzt kommt es darauf an, dass wir zusammenrücken, sagte Bauer-Finanzvorstand Hartmut Beutler im Rahmen der Übergabe. „Mit unserer Spende möchten wir uns bei denen bedanken, die auch in dieser außergewöhnlichen Zeit mit anpacken und helfen, wo sie gebraucht werden.“
Der Verein Kinderhilfe Litauen möchte die Lebensumstände der Menschen – vor allem die der Kinder – im Süden der drei baltischen Staaten verbessern.
Eine besondere Herzensangelegenheit ist der jährliche Weihnachtstransport nach Litauen, der wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr in etwas anderer Form stattfindet. Eva Klingenberg, erste Vorsitzende des Vereins, erklärte, wofür die Weihnachtsspende von Bauer unter anderem eingesetzt wird: 

„Wir finanzieren den von uns unterstützten Litauischen Schulen und Kindergärten die Beschaffung und Befüllung von Weihnachtstüten für jedes Kind vor Ort. Damit der Bezug zum Schrobenhausener Land und seinen Menschen auch in dieser Zeit besonders spürbar ist, konnten wir viele Schulen und Kindergärten aus der Region dafür gewinnen Weihnachtskarten zu gestalten. Diese versenden wir in Kürze nach Litauen, damit jeder Weihnachtstüte auch ein persönlicher Weihnachtsgruß beigelegt werden kann.“
Wofür die Weihnachtsspende verwendet wird, steht bei der Humanitären Hilfe des BRK Kreisverbandes Neuburg-Schrobenhausen ebenfalls bereits fest: Seit vielen Jahren initiiert die gemeinnützige Organisation Unterstützungsprojekte in Rumänien. Neu ist, dass die Transporte jetzt mit rumänischen Speditionen abgewickelt werden. Roclica Leporda, selbst gebürtige Rumänin, kümmert sich dann vor Ort um die Verteilung an die verschiedenen Hilfsorganisationen. Trotz Corona konnten bereits vier größere Aktionen durchgeführt werden.
Mit dem Geld sollen nun weitere Hilfstransporte unterstützt werden. Eine weitere Spende ging an den Caritasverband Neuburg-Schrobenhausen: Hier werden Kühlschränke für das Caritashaus in Schrobenhausen angeschafft, an denen sich die Besucher anonym und kostenlos bedienen können. ,,Es freut uns, dass uns auch immer wieder Lebensmittelspenden erreichen“, erzählt Carolin Hainzinger, Leitung Begegnungsstätte und soziale Beschäftigung Schrobenhausen. „Damit können wir nicht nur die Not des Einzelnen lindern, sondern auch dabei helfen, das Wergwerfen von Lebensmitteln zu verhindern.“ Die Fips Kinderkrankenpflege gGmbH ist unter der Leitung von Birgit Schiedermeier erst in diesem Jahr an den Start gegangen. Der gemeinnützige Pflegedienst hat es sich zum Ziel gesetzt, die Familien ganz besonderer Kinder zu unterstützen: „Die Kinder, die wir betreuen, haben meist eine begrenzte Lebenserwartung“ , so Birgit Schiedermneier. Die Spende der Bauer AG soll für Planungen von Ausflügen und Unternehmungen mit den besonderen Kindern beziehungsweise mit deren Familien eingesetzt werden. SZ

[Der Artikel ist auch auf der Website des Donaukurier zu lesen]

[Mehr Informationen zur Weihnachtsaktion 2020 der Kinderhilfe Litauen]

Die Freudenbringer SZ August 2020

Die Freudenbringer

Allein im Schrobenhausener Land gibt es Hunderte Vereine, die sich mit allen möglichen Themen beschäftigen.

Manche tauchen öfter, andere seltener in der Schrobenhausener Zeitung auf. An dieser Stelle möchten wir möglichst vielen Vereinen ein Forum bieten.

Schrobenhausener Zeitung Samstag/Sonntag, 15./16. August 2020 SZ (Die Freudenbringer)

[Zum Originalartikel]

Die Freudenbringer Zeitungsartikel Vereine in und um Schrobenhausen

Welchen Zielen hat sich Ihr Verein verschrieben ?
Wir möchten die Lebensumstände der Menschen in Litauen verbessern. Das bedeutet zum Beispiel Renovierungen von Schulen, Kindergärten, Kinderheimen zu ermöglichen, die Anschaffung dringend benötigter medizinischer Geräte und Artikel, Spielplätze, Sportgeräte und vieles mehr. Vor allem aber wollen wir mit unserem jährlichen Weihnachtstransport Freude nach Litauen bringen. Wir sind unendlich dankbar über all die Unterstützung, die wir dabei über die Jahre von Kindergärten, con Schulen, vom Frauenbund Schrobenhausen und von so vielen Sponsoren erfahren haben.

Was sind die Höhepunkte im Vereinsleben ?
Da gibt es sooo viele, das wäre ja schon wieder einen eigenen Bericht wert. Zum Beispiel die Verleihung des Georgius Ordens posthum für meinen Vater, den ich 2015 entgegennehmen durfte, die Jubiläumsfeiern zum 20. und 25. Oder aktuell die schnelle und unkomplizierte Umsetzung des Projekts mit den Rotariern zur Beschaffung eines Transportfahrzeugs für die behinderten Kinder der Sonderschule in Kaunas.

Was war das schönste Ereignis im Vereinsleben, an das Sie sich persönlich erinnern ?
In den 25 Jahren unserer Vereinsgeschichte hatten wir das große Glück, unzählige tolle und schöne Dinge erleben und erfahren zu dürfen. Es fällt wirklich schwer, da die Highlights heraus zu picken. Natürlich denken wir unter anderem an Aktionen wie den Rotary RUn, den Weltrekordversuch im Simultanküssen, unsere Vereinsfeste, die unglaublich tolle und nachhaltige Einsatzbereitschaft der Menschen in und um Schrobenhausen, aber auch von neuen Unterstützern, die uns ganz unerwartet gefunden haben, wie zum Beispiel die Mitfahrer der Baltic Sea Rallye.
Am schönsten ist aber wirklich das Erlebnis, zusamen mit unseren engagierten Mithelfern den Weihnachtstransport auf die Beine zu stellen und dann in LItuaen die Freude und Dankbarkeit der Menschen vor Ort erleben zu dürfen. Das Strahlen der Kinder und die Begeisterung über unsere Geschenke gehen einfach ans Herz.

Haben Sie spezielle Wünsche ?
Oh ja. Vor kurzem haben wir erfahren, dass die Humanitäre HIlfe ihren 40-Tonner-Lastzug verkauft hat, den sie uns immer für unseren Weihnachtstransport zur Verfügung gestellt hat. Wir würden uns riesig freuen, von einer Spedition oder einem anderen Unternehmen einen Lastzug gestellt zu bekommen …

Welche Rolle spielt bei Ihnen die Jungendarbeit ?
Jugendarbeit ist ein gutes Stichwort. Wir haben keine eigene Jungendabteilung, wir würden und aber sehr über jüngere Mitglieder und Unterstützer freuen.

Wo sehen Sie Ihren Verein in zehn Jahren ?
Weiterhin aktiv. Wobei Gutes, Bewährtes und Geschätztes weitergeführt und immer wieder mit kreativen und engagierten Menschen um neue Ideen ergänzt wird.

Vorsitzende Eva und Sven Klingenberg

Kinderhilfe Litauen
Gründung: Der Verein wurde 1994 von Manfred Schwaak in Oberlauterbach gegründet der als Junge in der Kriegs- und Nachkriegszeit fünf Jahre in Litauen lebte und dort sehr viel Liebe und Unterstüzung erfuhr.
Größe: 55 Mitglieder. Neuzugänge sind jederzeit willkommen.
Finanzierung: Ausschließlich durch Mitgliederbeiträge und Spenden
Kontakt: Eva Klingenberg (im Bild mit Ehemann Sven), info@kinderhilfe-litauen.de oder telefonisch unter der Nummer (08454) 914 30 30.
Im Netz: www.kinderhilfe-litauen.de

Gemeinsames Engagement: Beladen eines Lkw vor der Abfahrt zum Weihnachtstransport nach Litauen.
Kneippweg, Barfußweg beim Kinderheim Kaunas
Nikoletta verteilt Geschenke Weihnachtstransport Kinderhilfe LItauen
Bub im KInderkrankenhaus Klaipeda freut sich über Geschenk Weihnachtstransport Kinderhilfe Litauen Die Freudenbringer

Gemeinsames Engagement: Beladen eines Lkw vor der Abfahrt zum Weihnachtstransport nach Litauen.

Momentaufnahmen: links die Einweihung des Kneipp-Pfades in der Sonderschule Kaunas, in der Mitte eine Weihnachtsaktion und rechts ein Kind, das aus Schrobenhausen Geschenke erhielt.

Übergabe Transporter (Aktion Rotarier Schrobenhausen) und Geschenke Weihnachten 2019

Ein Bild aus dem vergangenen Winter, als viele Geschenke und ein behindertengerechter Transporter für die Sonderschule in Kaunas in Kooperation mit den Rotariern übergeben wurde.

Viele helfende Hände für Litauen

Viele helfende Hände für Litauen

Eva Klingenberg stellte bei der katholischen Erwachsenenbildung die Kinderhilfe vor

von Franz-Josef Mayer, Schrobenhausener Zeitung, 11.02.2020

Zum ersten Mal im Leben eine Tafel Schokolade

Schrobenhausen – Seit mehr als 25 Jahren unterstützt der Verein Kinderhilfe Litauen mehrere Einrichtungen im südlichen der drei baltischen Staaten.

In einer Veranstaltung der Katholischen Erwachsenenbildung stellte Vorsitzende Eva Klingenberg das Projekt vor, das ihr Vater Manfred Schwaak gegründet hatte.
Eva Klingenberg gab eine kurze Skizze des Landes Litauen, das die meiste Zeit seiner Geschichte vom großen Nachbarn Russland bedrängt war und im Zweiten Weltkrieg unter der deutschen Terrorherrschaft zu leiden hatte. Die Phasen der Eigenständigkeit im 19. Jahrhundert währten nicht lange, erst nach 1990 konnte sich das Land – in der Fläche etwas kleiner als Bayern – staatlich neu entwickeln. Es gehört seit 2004 zur Europäischen Union, der Euro ist Währung seit 2015.

Die Kinderhilfe Litauen hat eine weit zurückliegende Vorgeschichte, eine Familiengeschichte. Initiator war der mittlerweile verstorbene Manfred Schwaak, der seine Rettung zu Kinderzeiten am Ende des Zweiten Weltkriegs nie vergessen hatte. In einer Familie mit vier Kindern erlebte er im damaligen Ostpreußen die Fluchtbewegungen vor dem Herannahen der Russen. Der Vater war an der Front, die Mutter begab sich aus der Gegend um Königsberg mit den Kindern auf die Flucht, aber sie selber und das kleinste Kind überlebten nicht. Damit waren drei Kinder alleine, schlugen sich im benachbarten Litauen zeitweise durch die Wälder und wurden schließlich von Familien aufgenommen.

Später wurden sie als Deutsche erkannt und kamen in die russische Besatzungszone, endlich über den Suchdienst des Roten Kreuzes zum überlebenden Vater nach Bayern. Manfred Schwaak nahm sich vor: „Sollte Litauen einmal frei und zugänglich werden, fahre ich sofort dort hin! “ Nach dem Zusammenbruch der UdSSR setzte er diesen Plan um und traf auf die primitiven Verhältnisse, die der Sozialismus überall in Osteuropa hinterlassen hat. Er fand nicht nur die Familie, die ihn als Kind beschützt hatte, er fand auch eine Aufgabe – Hilfe für Kinder in Litauen. Viele öffentliche Einrichtungen waren in einem desolaten und hoffnungslosen Zustand, erste Adresse war eine Klinik für Kinder mit Behinderung.

Mit einer Zeitungsanzeige suchte Schwaak erste Verbündete und diese wurden im Lauf der Jahre immer mehr. Im ganzen Raum Schrobenhausen fand er Zuspruch. In den folgenden Jahren kamen – vermittelt über Kindergärten und Schulen – aus Familien Sachspenden, die Aktion wuchs weiter an, der Umfang benötigte schließlich immer größere Transportfahrzeuge bis hin zum Sattelschlepper des Roten Kreuzes. Viel Arbeit leisteten die Mitglieder des Katholischen Frauenbunds, die über Jahre hin im Herbst die zahlreichen Spenden verpackten.

Manfred Schwaak hatte viele Ideen, um mit Aktionen und Events Gelder für die Kinderhilfe zu erlösen; es gab Benefizkonzerte oder auch einmal das Simultanküssen für einen Rekord. Aktionen des Rotary Clubs Schrobenhausen-Aichach spielten größere Geldbeträge ein, und immer neue Helfer machten die weite Fahrt in den Norden mit und erlebten die Freude über alle Unterstützung vor Ort, es entstand ein eigener Teamgeist. Übers Internet stießen Rallye-Freunde aus dem Allgäu auf die Kinderhilfe, brachten auf ihrer Nordlandfahrt um die Ostsee-Hilfsgüter ans Ziel und sorgten ganz originell für das Bällebad eines Therapieraums in einem Kinderheim. Einmal gelang es gar, die Spitzen des Deutschen Fußballbunds einzubinden. Zu den konkreten Hilfen zählen viele Aktionen, mit denen Kinder zu Weihnachten beschenkt wurden, aber bedeutsamer sind wohl die baulichen und technischen Verbesserungen so in Schulen oder Kliniken.

Eva und Sven Klingenberg stellten in Bildern und einigen Videos dar, wie sich die Aktionen mit viel Arbeitseinsatz abspielen und wie vor Ort in Litauen frohe Kinderaugen und dankbare Empfänger in Schulen und Einrichtungen erscheinen. Im Bild erinnerte Eva Klingenberg auch an ihren verstorbenen Vater und an die ebenfalls verstorbenen Unterstützer Toni Drexler und Toni Euba. Am Ende der Veranstaltung war zu spüren, dass der Funke wieder einmal übergesprungen ist; nicht wenige unter den 40 Zuhörern – darunter auch erfahrene Helfer – waren sich einig, die Kinderhilfe Litauen zu unterstützen.

Zum ersten Mal im Leben eine Tafel Schokolade
Zum ersten Mal im Leben eine Tafel Schokolade

Rotary Club und Litauenhilfe haben 1 Fahrzeug spendiert

Kleiner, feiner Transport

Rotary Club und Litauenhilfe haben der Sonderschule in Kaunas ein Fahrzeug spendiert

von Ute De Pascale von 13.12.2019

Zum ersten Mal im Leben eine Tafel Schokolade

Statt eines großen, mit Weihnachtstüten aus dem Schrobenhausener Land gepackten Transports hat die Kinderhilfe Litauen heuer eine etwas kleinere nicht minder feine Tour auf die Beine gestellt. Unterstützung gab es dabei vom Rotary Club Schrobenhausen-Aichach, auch in persona von Präsident Gerhard Lehrberger und Alexander Bunk, dem Govenor des Rotary-Distrikts 1841. Die beiden brachten ein ausgesprochen praktischen Weihnachtsgeschenk nach Litauen: einen Transporter, groß genug, um darin 4 Rollstühle transportieren zu können.

Wie dringend man ein derartiges Gefährt in der Sonderschule in Kaunas gebrauchen könnte – beinahe hätte Litauenhilfe-Vorsitzende Eva Klingenberg das nie erfahren. Zu groß waren Schulleiter Darius Griezes Skrupel, mit diesem Wunsch an sie heranzutreten. Schließlich habe die Litauenhilfe ja schon so viel für seine Schule getan … Andererseits: Mit mehreren Kindern, die auf den Rollstuhl angewiesen sind, gleichzeitig losziehen zu können, um die Kleinen auch mal rauszuholen au dem grauen, tristen Gebäude, hinaus in die Natur – das wäre schon sensationell, erzählte Grieze der Litauenhilfe-Vorsitzenden dann doch.

Wie so oft griff auch diesmal ein Rädchen ins andere, sorgten mehrere Menschen an unterschiedlichsten Stellen dafür, dass der Fahrzeugtransfer zustnde kommen konnte. Eine von ihnen: Conny Rassar. „Von dem Fahrzeug, das Conny für uns organisiert hat, waren die Rotarier um Martin Kaltenegger auf Anhieb derart begeistert, dass sie die Anschaffung sofort eintüteten“, erzählt Eva Klingenberg. Auch einen riesigen, bedauerlicherweise aber etwas läsdierten Kuschelhai hat Conny Rassat für die Kinder aufgetrieben – dem dann wiederum Schneiderin Rita Schefthaler eine „Operation“ verpasste.

Weil mit einem leeren Fahrzeug loszugondeln ja nicht so effektiv ist, wurde im Kreise der Rotarier die Werbetrommel gerührt, sodass sich Gerhard Lehrberger und Alexander Bunk mit einem mit Kleidung, Rollstühle, Spielzeug und Musikinstrumenten vollgepackten Transporter auf den Weg gen Kaunas machten. 16 Stunden und 1500 Kilometer später stand dannfest: „Das Fahrzeug hat sich bestens bewährt“, sagt Lehrberger.

Die Sonderschule in Kaunas erlebten er ud Alexander Bunk als einen Bau mit schlechtem Mauerwerk und „katastrophalen“ Fenstern. Darüber hinaus gäbe es Räume, „die nach unserem Ermessen fast nicht zumutbar sind.“ Zwar sein man vielleicht nicht unbedingt aus dem Niveau eines Entwicklungslandes, sei auch das Denken – anders als nach dem Zusammenbruch des Kommunismus unbedingt zu erwarten – durchaus europäisch und das Gebäude grundsätzlich gepflegt, versucht Lehrberger die EInrichtung in Kaunas näher zu beschreiben – vieles sei jedoch massiv veraltet.

Eine hohe Meinung hat Lerberger von den Betreuern, die als liebevolle Menschen beschreibt, die sich mit viel Engagement um ihre Schützlinge bemühen. „Die Leute machen einen sehr intensiven Job, auch im Kindergarten“, hat er beobachtet. Bespielsweise für Eltern mit einem dreijährigen Kleinkind, das schwerstbehindert ist, bedeute diese Einrichtung eine enorme Stütze.

Auch wenn die Litauenhilfe beeits deutliche Spuren hinterleiß, beispielsweise gut ausgestattete Räume für therapeutische Zwecke auf das Konto des Schrobenhausenr Vereins gehen – zu tun git es nach wie vor eine Menge. „Gerade unsere Aktion mit Übergabe des Behindertnfahrzeugs hilft der Schule sehr“, ist Lehrberger überzeugt.

Auch für den Rotary Club selbst ergab sich übrigens eine wunderbare Fügung: Gerhard Lehrberger und Alexander Bunk lernten Rotarier aus lokalen Clubs kennen. Wir haben damit auch eine Brücke zu den dortigen Rotariern gebaut“, freut sich Lehrberger, der sich davon eine Art „schneeballefeekt“ hinsichtlich der Hilfe für das Heim erhofft. Und tatsächlich verständigte man sich gleich darauf, auch eigene Projekte zu entwickeln.

„Gerade jetzt vor Weihnachten war es mir ein besonderes Anliegen, Menschen eine Freude zu bereiten“, sagt Gerhard Lehrberger. „Wir helfen, wo es geht. Wenn in so schöner Weise, wie durch die Zusammenarbeit mit der Kinderhilfe Litauen – umso besser.“ Zwar gebe es bei den Roatriern diesbezüglich keinen Automatismus, fördere man eher Einzelprojekte, dennoch kann er sich eine erneute Zusammenarbeit mit dem Team um Eva Klingenberg gut vorstellen. Die hört das atürlich gern. „Die Rotarier und wir – das ist eine schöne, erfolgreiche Geschichte.“

Auf die innigst geliebten Weihnachtstüten aus Schrobenhausen müssen übrigens auch die Kinder in den weiteren von der Litauenhilfe unterstützten Einrichtungen nicht verzichten. Heuer läuft as nur ein bisschen anders ab: Mit Geldern des Vereins werden vor Ort kleine Geschenke angeschafft und verteilt – womit die Kinderhilfe Litauen auch heuer wieder ein klein wenig weihnachtlichen Zauber in das Leben kleiner Litauer bringt.

Den vollständigen Artikel zu Rotary Club und Litauenhilfe können Sie im [Donaukurier] nachlesen.

Schrobenhausener Bank verteilt 25000 € an soziale Projekte

Schrobenhausener Bank verteilt Spenden 

aus ihrem Gewinnsparzweckertrag an 40 Vereine und gemeinnützige Institutionen

Von Günter Preckel in der Schrobenhausener Zeitung vom 10.12.2019

Spendenübergabe Carlo Hofstetter an Eva Klingenberg

Die Kinderhilfe Litauen freut sich RIESIG über 750 Euro:-) !

Vertreter von 40 Vereinen, sozialen Einrichtungen und gemeinnützigen Institutionen aus dem Geschäftsgebiet der Schrobenhausener Bank durften sich freuen: Sie kamen jetzt auf Einladung des Geldinstitutes ins Casino der Bank, um Geld in Empfang zu nehmen. 25 000 Euro konnten aus dem Gewinnsparzweckvertrag der Genossenschaft ausgeschüttet werden.

„Wir unterstützen so aktiv die ehrenamtliche und soziale Arbeit vor Ort“, begrüßte Direktor Carlhans Hofstetter seine Gäste, unter ihnen ach Wirtschaftssekretär Roland Weigert, der sich im Anschluss nach der Übergabe von Briefumschlägenn mit barem Inhalt, eifrig mit dn Spendenempfängern unterhielt.

„In diesem Sinne legen wir los“, sagte Hofstetter, der von Prokurist Christoph Appe bei der Verteilung unterstützt wurde. Freude kam auch bei den Gewinnern des Sparens aus dem Geschäftsbereich der Schrobenhausener Bank auf, denn gleich mehrere Preise entfielen bei den Ziehungen auf Kunden der Bank, darunter sogar ein Gewinn in Höhe von 10 000 Euro.

Die Spendenempfänger in diesem Jahr: FC Türkenelf Schrobenhausen, Jägerblut Handzell, FSG Schrobenhausen, Schromlachia, FC Schrobenhausen, Schützenverein Einigkeit Steingriff, TSV Pöttmes, Grundschule Gachenbach, Michael-Sommer-Mittelschule, Katholische Erwachsenenbildung Neuburg-Schrobenhausen, Caritas Tagesstätte Aufstieg, Tennisclub Schrobenhausen, Sportclub 1967 Mühlried, Kegelclub Pöttmes 1919, 

Katholisches Pfarramt St. Peter Sandizell, Städtepartnerschaftsvereine Schrobenhausen, TSV Weilach, Alevitische Gemeinde Augsburg, Gymnasium Schrobenhausen, BRK Kreisverband Neuburg-Schrobenhausen, Feuerwehr Weilenbach, SSV Schrobenhausen, Schrobenhausener Tafel, Freunde der Alten Musik, Kreisverkehrswacht Neuburg, Kinderhilfe Litauen, Schützenverein 1961 Edelshausen, Psych. Beratungsstelle für Ehe, Familien- und Lebensfragen, Katholische Filialkirchenstiftung Weilach, Feuerwehr Deinhausen, Katholische FIlialkirchenstiftung Mariä Verkündigung, Gymnasium Schrobenhausen, Sozialstation Neuburg-Schrobenhausen, Gemeinde Gachenbach, Feuerwehr Stadt Schrobenhausen, Schrobenhausener Tafel, Regens-Wagner-Berufsschule Schrobenhausen mit Außenstelle Hohenwart.

Zeitungsartikel zu Spendenübergabe durch Schrobenhausener Bank

Kurzfilmfestival Schlüssel für Behindertenbus übergeben

Kurzfilmfestival Schlüssel für Behindertenbus übergeben

Rotary-Club Schrobenhausen-Aichach unterstützt die Kinderhilfe Litauen

(gdr), Aichach, Oktober 2019

Kurzfilmfestival Aichach Schlüsselübergabe Behindertenbus durch Rotaryclub Aichach-Schrobenhausen

Seit 25 Jahren unterstützt der Rotary-Club Schrobenhausen-Aichach den Schrobenhausener Verein Kinderhilfe Litauen. Während des Filmfestivals in Aichach übergaben die Rotarier Vereinsvorsitzender Eva Klingenberg die Schlüssel für einen Behindertentransporter mit vier Plätzen

Kurzfilmfestival Aichach Out of Rosenheim und Marianne Sägebrecht

Beim Aichacher Kurzfilmfestival war auch die beliebte Schauspielerin Marianne Sägebrecht anwesend. Die Menschen waren sehr begeistert.

Das Kurzfilmfestival der Rotarier ist eine Benefizveranstaltung. Unterstützt wurden hierdurch auch die Hospizeinrichtungen in Aichach und Schrobenhausen. Ein Thema, das auch Marianne Sägebrecht am Herzen liegt. Sie engagiert sich seit Jahren in der Hospizbewegung. Auch ihr neuestes Buch „Ich umarme den Tod mit meinem Leben“ handelt davon.

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