Waidhofener Wirtshaus wird zum Pub
Irisch Folk Band Paddy Whack spielt für guten Zweck
Donaukurier – Schrobenhausener Zeitung
Erich Engl
Spielten für die Kinderhilfe Litauen: Paddy Whack, bestehend aus Rupert Lönner, Peter Gebhart, Georg Hopfensperger, Kai und Peter Fahr sowie Peter Hegerich (von links). – Foto: Erich Engl
Irisch Folk Band Paddy Whack spielt für guten Zweck
„Bei uns“, erzählt eine begeisterte Sieglinde Bogenrieder, Chefin der gleichnamigen Gaststätte im Herzen Waidhofens, „gibt es immer wieder Veranstaltungen, deren Erlös sozialen Projekten zugute kommt. Das heutige Ergebnis geht komplett an die Kinderhilfe Litauen.“ Zu Gast in Waidhofen war am Freitagabend eine der bekanntesten Irisch Folk Bands: Paddy Whack.
„Bei uns“, erzählt eine begeisterte Sieglinde Bogenrieder, Chefin der gleichnamigen Gaststätte im Herzen Waidhofens, „gibt es immer wieder Veranstaltungen, deren Erlös sozialen Projekten zugute kommt. Das heutige Ergebnis geht komplett an die Kinderhilfe Litauen.“ Zu Gast in Waidhofen war am Freitagabend eine der bekanntesten Irisch Folk Bands: Paddy Whack.
Die Folkband, sie spielt seit etwa 1988 zusammen, hat nicht nur irische Traditionals, sondern auch Rockmusikeinflüsse im Programm. Sie war schon in Locations wie dem Schlachthof, Airbräu oder dem Tollwood-Festival sowie in Kaprun, Berlin, Wien, Salzburg und Rosenheim zu hören. Die sechs Vollblut-Hobbymusiker spielen mit Herzblut und verwandelten die bayrische Wirtschaft im Handumdrehen in einen irischen Pub.
Betont cool agierte Rupert Lönner am Akkordeon, während Peter Hegerich seine Gitarre fast zärtlich vorne am Hals anschlug statt mittig am Corpus. Die sechs Musiker boten ein nahezu dreistündiges Feuerwerk an Irischem Folk, schottischen Traditionals, Celtic Music und etwas Rock. Groß war die Freude, wenn die Wirtin wieder ein frisches Glas „Guinness“ auf die Bühne bringen ließ. Am einfühlsamsten war wohl das Liebeslied „Eileen Oge“, doch die allermeisten der Titel wie „Irisch Washerwoman“ oder „Rocky Road to Dublin“ dürften den Gästen nicht bekannt gewesen sein.
Ausnahmen bildeten „Sick Bed of Cuchalainn“ von den Pogues und „Whiskey in the Jar“ (The Dubliners, Metallica). Wie kommt es, dass die Band erneut in Waidhofen auftrat und das auch noch ohne Gage? „Ganz einfach, uns allen geht es doch richtig gut und wir spielen aus Freude und nicht wegen des Geldverdienens“, sagte einer der Fahr-Brüder.
Original-Schankanlage aus Irland
Sieglinde Bogenrieder ergänzt, sie habe die Jungs vor vielen Jahren bei einem Auftritt im Schlachthof kennen gelernt, „daraus ist eine echte Freundschaft entstanden“. „Mir hat damals alles mit Irland gut gefallen, ich bin dorthin in den Urlaub gefahren und habe mir hinterher gleich eine Original-Schankanlage, geeignet zum Fassausschank von Guinness bestellt.“ Seitdem können Gäste in Waidhofen frisches Guinness vom Fass, importiert aus Dublin, in der Gaststube und im Biergarten genießen. „Es kommen wirklich viele allein der irischen Bierspezialität wegen zu uns“, erklärt die Tochter der Wirtin, als sie ein frisches Guinness an den Tisch liefert. Die Gäste genossen einen kulinarischen Abend mit einem Musikfeuerwerk, etwas über 1000 Euro an Spenden kamen so für Kinder in Litauen zusammen.