Wir wünschen ein gutes und glückliches Jahr 2017

Wir wünschen ein gutes und glückliches Jahr 2017

Wir wünschen ein gutes und glückliches Jahr 2017

Herzlichen Dank und die besten Wünsche für 2017 vom gesamten Team der Kinderhilfe Litauen !

Auch auf diesem Weg bedanken wir – das gesamte Team der Kinderhilfe Litauen – uns sehr sehr herzlich bei allen Unterstützern, Helfern und Spendern: Ein riesengroßes

DANKE SCHÖN !!

verbunden mit den allerbesten Wünschen für das Jahr 2017 !

Zum ersten Mal im Leben eine Tafel Schokolade

Nachberichterstattung zum Weihnachtstransport 2016

Zum ersten Mal im Leben eine Tafel Schokolade

Kinderhilfe Litauen ist wieder zurück vom diesjährigen Weihnachtstransport – mit vielen Erlebnissen im Gepäck.

Zum ersten Mal im Leben eine Tafel Schokolade

Etwas Eigenes besitzen – das kennen die Kinder im Waisenhaus Klaipėda nicht. Entsprechend ehrfürchtig werden die Geschenke aus dem Schrobenhausener Land behandelt. Auch in Radastele gab es wieder viele neugierige Blicke beim Besuch des Litauenhilfe-Teams um Eva Klingenberg, die sich wieder als “Frau Nikoletta” verkleidet hatte.

von Ute de Pascale, Bilder:kx

“Nicht unbedingt erholt, auf jeden Fall aber wesentlich ausgeglichener als sonst kam ich heuer zurück”, erzählt Litauenhilfe-Vorsitzende Eva Klingenberg. Dass sie und ihr Team heuer erstmals 10 Tage in Litauen verbrachten tat allen gut.

Vor allem den Kindern, für die sich Eva Klingenberg heuer mehr Zeit nehmen konnte. Mit im Gepäck: unter anderem über 1000 Weihnachtstüten aus dem Schrobenhausener Land. Was sie von ihren Besuchen mitnimmt: “wie wichtig unsere Arbeit nach wie vor ist”. Etwa für Jugendliche wie die 15-jährige Aiste aus der Sonderschule in Kaunas, die bereits seit dem Sommer immer gefragt hatte, “wann Eva wiederkommt”, und Klingenberg dann eine selbst gebastelte Weihnachtskarte überreichte.
“Die Begegnung mit ihr war so innig, obwohl wir uns kaum kennen!, schwärmt Klingenberg.

Generell gehe es ja nicht darum, Überlebenshilfe zu leisten, “die Menschen in Litauen haben ja zu essen”, stellt Klingenberg klar. Die Freude, die Aufmerksamkeit, die schönen kleinen Dinge zu bringen, das hat sich die Kinderhilfe Litauen auf die Fahnen geschrieben.

 

Wie ungewohnt es für die Kinder ist, Geschenke zu bekommen, tatsächlich mal etwas Eigenes zu besitzen, das erlebte sie im Waisenhaus Klaipėda. “Dabei verhalten sich die Kinder überhaupt nicht egoistisch”, hat Klingenberg beobachtet, “im Gegenteil: sie achten darauf, dass keiner zu kurz kommt, helfen sich gegenseitig.” Besonders fasziniert hat sie der kleine Junge, der offenbar zum ersten Mal in seinem Leben eine Tafel Schokolade in Händen hielt. “Er konnte gar nicht glauben, dass die ihm nun ganz alleine gehört.”
Neben den Jüngsten freuten sich auch ältere Herrschaften über das, womit die Litauenhilfe ihnen das Leben ein klein wenig schöner machen möchte. So landete eines der mitgebrachten Fahrräder bei einer 80-jährigen Dame – es war das erste Fahrrad ihres Lebens. Im Altenheim kamen Inkontinenzprodukte und Babynahrung prima an. Und im Gemeindehaus in Zelsva leisteten die Gefrierschränke vom ersten Tag an tolle Dienste.

Ebenso die alte Stereoanlage aus dem Hause Klingenberg. “So schön zu sehen, dass diese Dinge da wieder so viel Freude machen”, sagt Eva Klingenberg. Eventuell ist das auch eines der nächsten Projekte, die die Litauenhilfe anpacken möchte: eine Heizung fürs Gemeindehaus zu spendieren.
“An allen Ecken und Enden ist zu erleben, wie unsere Hilfe Früchte trägt”, freut sich Klingenberg. So trugen die Sonderschulkinder bei ihrer Weihnachtsfeier Kleider – genäht aus Stoffspenden aus Schrobenhausen, in jenem Nähraum, den die Litauenhilfe einst finanziert hatte. Hilfe, für die die Menschen enorm dankbar sind. Ausgedrückt auf vielerlei Art. Das junge Mädchen so stark behindert, dass es mit dem Inhalt der Tüte womöglich gar nichts anfangen kann – “dennoch war deutlich erkennbar, wie sie sich über die Geste dieser Tüte gefreut hat”, erzählt Klingenberg.

Dankbar war auch der Direktor eines Hotels, in dem das Litauenhilfe-Team übernachtete. Ein Hühnchen hatte er dennoch mit Klingenberg zu rupfen, immerhin hatte die ihn in enorme Erklärungsnot gebracht: weshalb der Nikolaus in einem Krankentransport – dem Rotkreuz-LKW, mit dem das Litauenhilfe-Team unterwegs ist – anrückt, wollte der kleine Sohn des Hoteldirektors wissen. und warum er nicht, wie in Papas Erzählungen aus Finnland, sondern vielmehr aus Deutschland komme.

Neben den vielen zu Herzen gehenden Begegnungen, mit dazwischen auch mal lustigen Momenten, gab es jene, die Eva Klingenberg besonders berührten. Momente, in denen ihr Vater Manfred Schwaak, der Gründer der Litauenhilfe, wieder ganz nah war. Als im Gemeindehaus zwei Musiklehrer – übrigens ausgestattet mit einer Gitarre aus Hohenried – für die Gäste Stille Nacht sangen. “Zuerst auf Litauisch und dann auf Deutsch”, erzählt Eva Klingenberg. “Es war das absolute Lieblingslied meines Papas.”

[Zum Reisetagebuch mit vielen Bildern und persönlichen Eindrücken]
[Zur Nachberichterstattung auf inTV] drittes Video

 

 

Reisetag 9 Weihnachtstransport 2016

Reisetag 9 Weihnachtstransport 2016

Ankuft im Kieler Hafen …

Die Einfahrt in den Kieler Hafen bei Sonnenaufgang vom 5. Dezember 2016 …

Reisetag 9 Weihnachtstransport 2016 - Ankunft in der Kieler Bucht
Reisetag 9 Weihnachtstransport 2016 - Ankunft in der Kieler Bucht

Heute geht es wieder Richtung Schrobenhausen – jede Menge Emotionen und Eindrücke im Gepäck. Es waren zwar sehr anstrengende Tage für uns alle. Aber die vielen wunderbaren Begegnungen und Erlebnisse lohnen jede Mühe …

Wir sind sehr dankbar für diese ganz besondere Zeit, die viele Liebe, die uns entgegengebracht wurden und die viele Freude, die wir mit den Gaben unserer Unterstützer bereiten durften !

Reisetag 8 Weihnachtstransport 2016

Reisetag 8 Weihnachtstransport 2016

 Im Waisenhaus und Abschied von Klaipeda

Reisetag 8 Weihnachtstransport 2016 - Morgenrot in Klaipéda

Im herrlichen Morgenrot vom 4. Dezember 2016 ging’s zur letzten Station unserer Reise, dem Waisenhaus – etwas außerhalb von Klaipeda im Wald gelegen.

Während ein Teil meiner fleißigen Männer die restlichen HIPP- Paletten vom LKW ablud und in den Kühlraum brachte, einen Bunker aus dem ersten Weltkrieg, durfte der Rest von uns schon mal zu den Kindern.

Die Freude und Begeisterung der Kleinen, als die Tür aufging und sie den Nikolaus sahen, war unbeschreiblich …

Sie stürzten sich förmlich auf mich und meine Tüten und innerhalb kürzester Zeit waren alle Geschenke verteilt und die Freude RIESENgross!

Wir haben wieder ganz deutlich gesehen, wie ungewohnt es für diese Kinder ist, Geschenke zu bekommen und damit etwas Eigenes zu besitzen.

Dabei verhalten sie sich aber überhaupt nicht egoistisch, im Gegenteil: sie achten darauf, dass keiner zu kurz kommt, helfen sich gegenseitig, z.B. beim Öffnen der Gummibärchentüten und Schokoladentafeln und beim Ausprobieren der neuen Spielsachen.
Die Ungläubigkeit in den Augen der Kinder, dass ihnen alleine eine ganze Tafel Schokolade gehört, war faszinierend…

Sehr berührt hat uns alle,wie sehr diese Waisenkinder unsere körperliche Nähe und Zuwendung gesucht haben – mein Schoss war von einem kleinen Mädchen “dauerbesetzt” und bei Hubert machten es sich gleich 2 Kids gemütlich… wir schafften es nur sehr schwer, uns zu trennen…

Am Schluss trafen wir noch auf ein Pärchen, das kurz vor der Adoption eines kleinen Jungen steht – wir freuen uns sehr darüber und wünschen dieser jungen Familie alles Glück dieser Welt!

Reisetag 8 Weihnachtstransport 2016
Reisetag 8 Weihnachtstransport 2016 - Hotel

Zurück im “Green Park Hotel” wurden auch dort die Angestellten und deren Kinder von ” Nikoletta “verwöhnt, bevor wir uns fertig für die Heimreise machten.

Als nachmittags dann starker Schneefall einsetzte, waren wir sehr froh, wenigstens einen Teil der Heimfahrt auf dem Seeweg zurücklegen zu dürfen – die Fähre von DFDS legt zum Glück seit Ende Oktober genau gegenüber unseres Hotels ab.

Besonders gefreut haben wir uns, als wir dort an der Rezeption Arunas trafen, den wir schon aus dem Jahr 2014 kannten.
Wie auch schon vor drei Jahren durften wir auch dieses Mal wieder die Brücke besuchen – wir schauten dem ersten Offizier Mikolaitis über die Schulter, machten einen Überraschungsbesuch beim Geburtstagskind, dem Chefingenieur Duriagay und ich durfte sogar kurzzeitig das Steuer übernehmen

Reisetag 7 Weihnachtstransport 2016

Reisetag 7 Weihnachtstransport 2016

Kinderkrankenhaus und Altenheim Klaipeda, 3. Dezember 2016

Reisetag 7 Weihnachtstransport 2016 - Wir werden erwartet
Reisetag 7 Weihnachtstransport 2016 - LKW abladen

Danguole, Chefin des Altenheims und Claudia, Chefin des Kinderkrankenhauses erwarteten unseren Transport schon sehnsüchtig
Abladen am Altenheim in Klaipeda

Reisetag 7 Weihnachtstransport 2016 Anna Caritas
Reisetag 7 Weihnachtstransport 2016

Anna von der Caritas freut sich riesig über einen neuen Windelvorrat und HIPP-Nahrung.

Anschliessend nutzte ich die Zeit, mir das Altenheim und den angrenzenden Hospiztrakt anzuschauen – überall stieß ich dabei auf Medizinprodukte aus unseren Spenden 🙂

Im Kinderkrankenhaus in Klaipeda: Hier durften wir wieder viele berührende Momente erleben …

Reisetag 7 Weihnachtstransport 2016
Reisetag 7 Weihnachtstransport 2016

Diese kleine Patienten, ein Waisenkind, hat ihre Schätze erstmal auf ihrem Bett ausgebreitet und in Ruhe sortiert …
… und ganz ehrfurchtsvoll betrachtet.

Wer den Bericht vom letzten Jahr kennt oder unser 2015 neu hinzugekommenes Projekt, der erkennt die süße Kleine vielleicht wieder…

Reisetag 7 Weihnachtstransport 2016
Reisetag 7 Weihnachtstransport 2016

Diese Bilder hier finde ich wunderschön … sie bringen den Kindern Farbe und Freude

Reisetag 7 Weihnachtstransport 2016

Dieses 5-jährige die Mädchen hat Diabetes, so dass wir ihr einfach verschiedene Spielsachen geschenkt und die Süßigkeiten schweren Herzens weggelassen haben…

Sie hat mich anschließend bei der Hand gepackt und eigenhändig zum Lift geführt – was für ein Service !

Reisetag 6 Weihnachtstransport 2016

Reisetag 6 Weihnachtstransport 2016

Kindergarten Radastele in Klaipeda

Reisetag 6 Weihnachtstransport 2016 - Weihnachtsbaum

Ein großer Weihnachtsbaum begrüßt uns in Klaipeda.

Heute, am 2. Dezember 2016, geht es in den Kindergarten Radastele.

Leider ist die Leiterin Danute, auf die ich mich schon sehr gefreut habe, seit drei Wochen mit Verdacht auf Blutkrebs im Krankenhaus … Wir sind sehr traurig und wünschen ihr allerherzlichst alles Gute und hoffen mit ihr.
Tag sechs oder “Warum kommt der Nikolaus im Krankenwagen? ”
Unser Tag heute stand ganz im Zeichen des Kindergartens Radastele. Nach einem sehr fordernden, komplizierten Einparkmanöver unseres 16,5 m langen LKWs rückwärts in die enge Zufahrt (super gemacht lieber Diether und Hubert !!) packten wieder alle mit an, um unsere Geschenke auszuladen.

Bei der Weihnachtsfeier am Nachmittag sorgen die Kinder und Betreuerin Renata für uns – sogar ein bisschen Rock ‘n’ Roll war mit dabei 🙂

Nikoletta ( mein neuer Name, weibliche Form für Nikolaus), Eltern und Betreuer waren sich einig, dass jedes Kind dafür ein Geschenk verdient hat !

In einer langen Schlange standen die Kleinen dazu bei mir an und es wurde deutlich, dass die Wünsche in Litauen und Deutschland die selben sind: Elsa steht bei den Mädchen weltweit ganz hoch im Kurs !

Völlig verschwitzt – unter diesem Arbeitsgewand wird sogar mir warm 😉 – aber erfüllt durfte ich, nachdem ich 140 Kinder beschenkt hatte, Feierabend machen und mich mit litauischen Köstlichkeiten, wie zum Beispiel Kugelis stärken…

Reisetag 6 Weihnachtstransport 2016

Der LKW wird abgeladen …

Reisetag 6 Weihnachtstransport 2016 - Schäfchen aus Reispapier

… da freut sich auch das Bastelschäfchen aus Reisspapier und Karton …

.. und freut sich wie die Kinder später über die vielen Geschenktüten und den Teddy.

Robertas, Direktor unseres Hotels und Vater des vierjährigen Gabrielius ,berichtete mir nach der Weihnachtsfeier, wie sehr er sich über die strahlenden Augen seines Sohnes und auch der anderen Kinder und deren Eltern gefreut hat… ganz begeistert wurden noch im Gang des Kindergartens Radastele die Nikolaustüten ausgepackt und stolz die neuen Schätze präsentiert.

Robertas erzählte den Eltern, deren Kinder neu im Kindergarten sind, und die sich darüber gewundert haben, wie früh dieses Jahr schon der Nikolaus kommt, Manfreds Geschichte und die Hintergründe unserer Aktion.
Sie zeigten sich sehr ergriffen und hörten aufmerksam zu.

Allerdings bringt unsere Weihnachtsaktion die Eltern dort auch in ziemliche Erklärungsnöte – so fragte Gabrielius seinen Vater:
“Papa, wieso kommt der Nikolaus denn im Krankenwagen ( mit dem roten Kreuz ) ?”
“Und Papa, du hast doch immer erzählt, der Nikolaus käme aus Finnland… das stimmt nicht, er kommt aus Deutschland!”

Der Schal, der sich in der Nikolaus Tüte von Gabrielius befand , musste übrigens UNBEDINGT gleich am nächsten Tag zum Besuch in den Kindergarten getragen werden 🙂

Robertas mit seinem 2.Sohn Paulius , 12 Jahre alt ,der sich beim Anblick der Nikolaustüte seines Bruders, Gabrielius, auch wieder an den Schrobenhausener Nikolaus aus SEINER Kindergartenzeit erinnerte…

Reisetag 6 Weihnachtstransport 2016 - Weihnachtstüten Kindergarten Radastele
Reisetag 6 Weihnachtstransport 2016 - Gabrielius

Reisetag 5 Weihnachtstransport 2016

Reisetag 5 Weihnachtstransport 2016

Von Kaunas zur Hafenstadt Klaipeda

Vor unserer Abfahrt heute Morgen, dem 1. Dezember 2016 und unserem Aufbruch zur letzten Station in Klaipeda folgten wir noch einer lieb gewonnene Tradition:
der Weihnachtsbescherung für die Angestellten des Hotels Park Inn in Kaunas.
Sie alle haben sich eine kleine süße Tüte von Frau Nikolaus mehr als verdient – wie auch schon die letzten Jahre fühlten wir uns bei Rima und ihrem Team wieder sehr wohl.

Reisetag 5 Weihnachtstransport 2016 - Michi macht unseren Bus fit

Michi macht unseren VW-Bus fit für die letzte Etappe…

Reisetag 5 Weihnachtstransport 2016 - Ortsschild Klapéda

Ankunft in der Hafenstadt Klaipeda

Lietuvos Respublica – Klaipeda

Reisetag 5 Weihnachtstransport 2016 - Hinweis zur Fähre

Morgen und am Freitag werden wir unsere Stationen dort besuchen.

Reisetag 4 Weihnachtstransport 2016

Reisetag 4 Weihnachtstransport 2016

Von Marijampole nach Kaunas

Bei strahlendem Sonnenschein verlassen wir am 30. November Marijampole, verabschieden uns von den Berliner Ampelmännchen ( wie kommen die bloss hierher ??) und machen uns auf den Weg nach Kaunas.

Reisetag 4 Weihnachtstransport 2016 Stele Marijampolé
Berliner Ampelmännchen

Dann hatte ich auch noch das große Glück, einen ganz besonderen jungen Mann kennen zu lernen : Deivis, 19 Jahre alt, im Rollstuhl.
Als er seine Weihnachtstüte bekam, bedankte er sich im perfekten Englisch bei mir. Ich war baff (und ehrlich gesagt auch sehr neugierig) und freute mich deshalb riesig, als ich im Anschluss an die Weihnachtsfeier die Gelegenheit bekam, mich mit ihm zu unterhalten.
Hauptsächlich durch Video – und Computerspiele habe er sich diese Fähigkeiten selbst beigebracht – ein wirklich beeindruckender junger Mann!

Von unserer Weihnachtsfeier in der Sonderschule kamen wir ganz erfüllt zurück – ich hatte dieses Mal viel mehr Zeit für die Kinder und durfte wunderbare Begegnungen erleben…

 

Reisetag 3 Weihnachtstransport 2016

Reisetag 3 Weihnachtstransport 2016

Wir sind in Marijampole

Grosse Wiedersehens Freude: Kristina ( Deutschlehrerin), Eva, Lina (Direktorin) und Asta (stellv.Direktorin) am 28. November 2016

Tatkräftige Unterstützung bekamen wir dabei von Justas – nach Aussage seiner Lehrerin fällt Justas ansonsten eher durch freche Sprüche als durch Hilfsbereitschaft auf

Reisteag 3 Weihnachtstransport - Große Wiedersehensfreude
Ausladen
Ausladen 2
Ausladen 3
Ausladen 4

Neueste Errungenschaft aus Spenden der Kinderhilfe: dieses Klettergerüst für Gross Und Klein. Und eine Spende aus längst vergangener Zeit, aber immer noch heiß begehrt: das Fußballtor

Klettergerüst
Fußballtor

Linas Rede war so voller Liebe für uns und tiefer Freundschaft. Wir sind sehr gerührt und dankbar.

Rektorin Lina
Liebevolle Rede

Unsere liebe Übersetzerin Kristina und die Rektorin Lina – in der Mitte ich.

Musik Lehrer Bronius und seine Schüler boten uns ein wunderbares und abwechslungsreiches Konzert mit deutschem Walzer, Tango und weihnachtlichen Klängen

Lina, Eva, Kristina
Konzert mit Tanz
Konzert mit Gesang
Konzert mit schönem Gesang

Der Ansturm auf unsere Tüten war, ebenso die Begeisterung

Geschenke verteilen
Geteilte Freude
Vorfreude bei den Kindern
Was da wohl alles drin ist in der Tüte ?

Übergabe des Spendenumschlags der Mädels vom Schusterberg

Spendenumschlag
Übergabe der Spende

Musiklehrer Bronius freut sich über die Spende meiner Nachbarin – eine Flöte und eine Gitarre.

Musiklehrer Bronius freut sich über die Spende meiner Nachbarin - eine Flöte und eine Gitarre.

Den heutigen Abend verbrachten wir zusammen mit unseren Freunden im Gemeindehaus in Naujiena,das nach einem Brand wieder neu aufgebaut und dieses Jahr eingeweiht wurde.
Ich war so gespannt darauf, diese Räume zu besuchen und habe mich riesig gefreut zu sehen, dass unsere Spenden dort genau an der richtigen Stelle gelandet sind! (Werkbank, Kühlschrank und unsere alte Stereoanlage)

Die Gastfreundschaft und Herzlichkeit in Naujiena, einer kleinen Gemeinde, die aktuell 69 Mitglieder zählt, waren überwältigend …
Die Frauen im Dorf haben ganz offensichtlich viel Zeit damit verbracht, für uns zu kochen und zu backen und mit litauischen Spezialitäten zu überraschen – aciu labai !

Musiklehrer Bronius und Landrätin Jolanta verwöhnten anschliessend unsere Ohren mit Weihnachtsliedern – u.a. die litauische Variante von ” Feliz Navidad ”
Sehr berührt hat mich , als unsere Freunde Manfreds Lieblingslied anstimmten – zuerst sangen sie auf litauisch ” Stille Nacht ” und wir dann alle zusammen auf deutsch – für mich der bewegendste Moment dieses Abends …

Kühlschrank

Der Kühlschrank aus Deutschland passt perfekt in die Küche des Gemeindehauses findet Gemeindevorsteherin Irena Kazlauskiene

Werkbank mit Hubert und Jakob

Unser Hubert hat für den kleinen Jakob eine Werkbank aus Hohenried aufgebaut

Unsere alte Stereoanlage ist auch zu neuen Ehren gekommen. Hiervon gibt es ein kleines Video, das sich hier nicht einbinden lässt, aber auf unserer Google+-Seite zu sehen ist.
Feliz Navidad …

Engelsgabe

Gemeindevorsteherin Irina schenkte mir diesen Engel für “ihren Engel aus Schrobenhausen”.
Ich war sehr gerührt…

 

Bericht eines Fernsehteams von unserem Besuch in Zelsva
Wir sind wohl ab 5 Minuten 40 zu sehen

Reisetag 2 Weihnachtstransport 2016

Reisetag 2 Weihnachtstransport 2016

von Polen nach Litauen

dem 27. November

Am nächsten Morgen, dem 27. November, erwarteten uns 552 km von Polen ins litauische Marijampole
Wir starteten gegen 8:00 Uhr, nach erfolgreicher Abklebeaktion der undichten Dachlüftung im VW-Bus, danke Michi

Reisetag 2 Karte
Reisetag 2 - Michi repariert Bus

Wir kämpften uns durch Schneeregen und Baustellen und erreichten gegen 16:30 Uhr litauischer Zeit bei 2 °C Marijampole – die 1. Station unserer Weihnachtsfahrt.

Das 1. Teelicht wird am “Adventskranz to go” entzündet

Reisetag 1 Weihnachtstransport 2016

Reisetag 1 Weihnachtstransport 2016

Reisetag 1 Weihnachtstransport 2016

Von Schrobenhausen bis kurz vor Warschau

Samstag, 26.11.2016, Tag der Abreise

Hier ein paar Eindrücke von der Fahrt
einen wunderbaren Start in den Tag und unsere Tour bereitete uns Frau De Pascale mit ihrem so schönen, berührenden Bericht über die Vorbereitungen unseres Weihnachtstransports – was für ein Auftakt! Vielen Dank
Foto: [Zeitungsbericht]

Zeitungsartikel Berührende Begegnungen

Begleitet von vielen guten Wünschen lieber Freunde und Unterstützer und bestens versorgt mit einer üppigen Brotzeit der Bäckerei Seitz ( vielen Dank lieber Georg Seitz Junior ) fuhren wir 4 von Hohenried aus ins 861 km entfernte Stare Miasto in Polen, unserer 1. Übernachtungsstation.
Fotos: Michi und ich mit den Semmeln und Bernhard am Steuer mit der Fressalientüte

Reisteag 1 Weihnachtstransport 2016 - Eva und Michi
Reisetag 1 Weihnachtstransport 2016 - Semmelspende von Georg Seitz Junior
Reisetag 1 Weihnachtstransport 2016 - Michi mit Buch im Bus

Ganz entspannt ging’s diesmal erst um 8:30 Uhr los – zumindest für meine drei Männer ( Michi Bauer,Bernhard Koppold und Günter Woerner ) und mich im VW-Bus. Der LKW mit Diether Brandt und Hubert Fischhaber startete schon um 6:00 Uhr.

Reisetag 1 Weihnachtstransport 2016 - Auf der Autobahn
Reisetag 1 Weihnachtstransport 2016 - Bus in Fahrt

In Stare Miasto trafen wir gegen 19 Uhr Diether und Hubert und stießen auf den gelungenen 1. Tag an und tankten Kraft für die kommenden 9 …

Treffen in Stare Miasto

Berührende Begegnungen und 1045 Tüten

Berührende Begegnungen

SZ-Extra Nr. 274, Samstag/Sonntag 26./27.November 2016 (Seite 29 und 30)

Insgesamt 1045 von Kindern aus dem Schrobenhausener Land gepackte Weihnachtstüten hat das Team der Litauenhilfe unter anderem an Bord, wenn es am heutigen Samstag gen Baltikum aufbricht. Beim Einsammeln der Tüten gab es für das Ehepaar Klingenberg zu Herzen gehende Erlebnisse.

Von Ute de Pascale
Fotos: Fischer

Berührende Begegnungen - Maria Ward Realschule
Berührende Begegnungen - Katholischer Frauenbund

Maria Ward Realschule – Eine regelrechte “Frauenpower” habe er an der Maria-Ward-Realschule erlebt, schwärmt Sven Klingenberg. (Bild links)
Katholischer Frauenbund – Tatkräftige Unterstützung beim Sortieren und Packen kam auch heuer wieder von den fleißigen Damen vom Frauenbund. (Bild rechts)
Dass die Litauenhilfe mit ihren Transporten nicht nur den Ärmsten im Baltikum unter die Arme greift, sondern auch hierzulande einige bewegt, darüber freuen sich Eva und Sven Klingenberg. Am heutigen Samstag bricht das Team wieder auf. Mit an Bord allerlei dringend Benötigtes – und: ganze 1045, liebevoll von Kindern aus dem Schrobenhausener Land gepackte Weihnachtstüten.
Nachdem er seit Jahren im Hintergrund mitmischt, war Sven Klingenberg heuer erstmals intensiver eingebunden ins Einsammeln der Tüten. Und er ist begeistert: „Beim direkten Kontakt mit den Menschen, fängt das Ganze erst an zu leben“, schwärmt er. Was dabei entstehe sei ein „wahnsinnig schönes, tragendes Gemeinschaftsgefühl“.
Allen Beteiligten gebühre ein riesiges Dankeschön Unter anderen der Klasse 8 der Michael-Sommer-Mittelschule, die völlig eigenmotiviert Geld eingesammelt hatte, dem Kindergarten Hörzhausen oder der Grundschule Brunnen, wo er ebenfalls „ganz außergewöhnliche Menschen, die sich unglaublich engagieren“ kennenlernte, so Klingenberg. Nicht andrs verhielt es sich an der Schule in Schiltberg, wo das Ehepaar Klingenberg mit einem Guten-Morgen-Lied in verschiedenen Sprachen begrüßt wurde. „Wir waren gerührt“ gesteht Eva Klingeberg. Besonders verblufft waren sie und ihr Mann über das immense Interesse der Kinder. Wie lange ist der LKW, wie schwer darf er sein ? Mit Fragen wie diesen löcherten die Kleinen die beiden. Speziell in Erinnerung ist ihnen jener Junge, dem die Frage, ob auch wirklich jedes der Kinder eine Tüte bekäme, keine Ruhe ließ.
Eva Klingeberg konnte ihm die Angst nehmen, schließlich wisse sie genau, wo wie viele Tüten benötigt werden und habe auch immer welche zur Reserve. Dann die Maria-Ward-Realschule: „eine richtige Frauen-Power“, findet Sven Klingeberg. Eine komplette Unterrichtsstunde sei hier dem Thema Litauen gewidmet worden, erzählt Eva Klingenberg. „Das wurde bewusst in den Schulalltag eingebunden, das finde ich spannend.“
Etwas Selbstgemachtes begleitet auch Eva Klingenberg, wenn sie am heutigen Samstag aufbricht: ein Engelchen, das Handarbeitsfee Chrissy Schmidt für die gestrickt hat Es soll sie auf der langen Reise beschützen.

Berührende Begegnungen - Kindergarten Sandizell
Berührende Begegnungen - Grundschule Schiltberg
Berührende Begegnungen - Grundschule Langenmoosen

Kindergarten Sandizell – Eine kurze Pause muss auch mal drin sein, nachdem man so toll beim Beladen geholfen hat. (Bild links)
Grundschule Schiltberg – Mit einem mehrsprachigen Guten-Morgen-Lied wurden Sven und Eva Klingenberg in Schiltberg begrüßt. (Bild Mitte)
Grundschule Langenmoosen – Auf eifrige kleine Tütensammler traf Sven Klingenberg in der Langenmosener Grundschule. (Bild rechts)

Berührende Begegnungen - Kindergarten Taka Tuka-Land
Berührende Begegnungen - Grundschule Königsmoos
Berührende Begegnungen - Grund- und Mittelschule Hohenwart

Kindergarten Taka-Tuka-Land – Jede Menge Weihnachtstüten hatten die Taka-Tuka-Land-Kinder für Eva Klingenberg mitgebracht. (Bild links)
Grundschule Königsmoos – Tatkräftige Unterstützung beim Bepacken des Transporters lieferten die Königsmoosener Grundschüler. (Bild Mitte)
Grund- und Mittelschule Hohenwart – So viele kunterbunte Tüten hatten die Hohenwarter Schüler für die Litauenhilfe gesammelt. (Bild rechts)

Berührende Begegnungen - Franziska-Umfahrer-Grundschule
Berührende Begegnungen - Grundschule Berg-im-Gau
Berührende Begegnungen - Michael-Sommer-Mittelschule

Franziska-Umfahrer-Grundschule – Ordentlich in Reih und Glied aufgestellt, erwarteten die Fugs-Kinder samt ihrer Tüten die Herrschaften der Litauenhilfe. (Bild links)
Grundschule Berg im Gau – genauso bunt wie der schuleigene Regenbogen waren, die Weihnachtstüten, die die Berg im Gauer Schüler produzierten. (Bild Mitte)
Michael-Sommer-Mittelschule – So sieht effektive Tütenschlepperei aus – die Jungs der Michael-Sommer-Mittelschule zeigten, wie das geht. (Bild rechts)

Zeitungsartikel Berührende Begegnungen Schrobenhausener Zeitung

Und dann gibt es noch die vielen Helfer im Hintergrund, die sich so gar nicht ins Rampenlicht drängen. Familie Haas etwa, bei der heuer erstmalig die Waren gepackt wurden. „Bescheidene Menschen, bei denen man merkte, wie viel Freude es ihnen bereitete, uns diesen Rahmen zu schaffen“, so Sven Klingenberg. Auch ihre ebenfalls so fleißigen Damen vom katholischen Frauenbund hätten nur lobende Worte gefunden: Eine ganz besondere Aura habe in diesem Lager geherrscht, erzählt Eva Klingenberg. Bei den Haas‘ fand auch die öffentliche Annahme statt. Und auch da wieder: bewegende Begegnungen. Mit einem älteren Ehepaar etwa, das früher die Tüten für den Enkel gepackt hatte und diese Tradition nicht missen möchte. Oder mit jener Dame, die extra eine Gitarre neu besaiten ließ. Dann gebe es noch eine weitere Dame aus Hörzhausen, die zu jeder vom dortigen Kindergarten produzierten Tüte Selbstgestricktes spendierte, erzählt Sven Klingenberg begeistert.

Berührende Begegnungen - Grundschule Mühlried
Berührende Begegnungen - Kita Lummerland Mühlried
Berührende Begegnungen - Kindergarten St. Johannes Weichenried

Grundschule Mühlried – Über ein Meer an kunterbunten Weihnachtstüten freute sich Sven Klingenberg an der Mühlrieder Grundschule. (Bild links)
Kita Lummerland Mühlried – Tüten über Tüten spendierten die Mühlrieder Lummerlandkinder für ihre Altersgenossen in Litauen. (Bild Mitte)
Kindergarten St. Johannes Weichenried – Fein säuberlich im Kreis präsentierten die Weichenrieder Kinder ihre Tüten, bevor sie diese an das Litauenteam übergaben. (Bild rechts)

Berührende Begegnungen - Grundschule Brunnen
Berührende Begegnungen - Kita St. Martin Hörzhausen

Grundschule Brunnen – Mit jeder Menge Tatendrang halfen die Brunnener Grundschüler bei allem, was es rund um das Tütenverladen zu tun gab. (Bild links)
Kita St. Martin Hörzhausen – Nicht nur die Kleinsten, sondern auch die Minis beteiligten sich in Hörzhausen an der Aktion der Kinderhilfe Litauen. (Bild rechts)

Berührende Begegnungen - Vorstadtzwerge Schrobenhausen
Berührende Begegnungen - Kindergarten St. Wofoldus Hohenwart

Vorstadtzwerge Schrobenhausen – Sogar ein großes Geschenk hatten die Vorstadtzwerge für die Kinder in Liauen dabei. (BIld links)
Kindergarten St. Wolfoldus Hohenwart – So viel reingepackt – da kann man schon mal Hilfe beim Tütenschleppen gebrauchen. (Bild rechts)

Eindrücke von den Vorbereitungen 2016

Eindrücke von den intensiven Vorbereitungen:

Ein herzliches DANKE SCHÖN für die Kinder, die Eltern, Familie Haas und alle fleißigen Helfer !

Am Montag waren Sven und ich zusammen auf unserer letzten Einsammel-Station, der Grundschule in Schiltberg . Es war ein wunderbares, berührendes Erlebnis. Uns kamen fast die Tränen, als alle Schüler dieser kleinen, süßen Schule in der Aula versammelt waren und sich so interessiert und begeistert zeigten – wir wurden förmlich mit Fragen über Litauen durchlöchert… Angefangen von “wie lange ist der LKW “, “wie viel Beladung ist da drauf ” bis hin zu der Frage “was tut ihr wenn ihr nicht genügend Tüten für die Kinder habt? “Ein kleiner Junge hat das sogar zweimal gefragt, solche Panik hatte eher, dass es nicht für alle reicht… diese Angst können wir ihm zum Glück nehmen, wir haben 1045 Tüten gepackt

Die Sammelaktion fand heuer zum ersten Mal bei Familie Haas statt. Nach 4 Stunden Beladezeit ist der LKW proppenvoll ! Ich bin begeistert !!! Damit auch jeder freie Millimeter genutzt werden konnte, hat sich Hubert sogar flach oben auf die Kartons gelegt um jede Ritze auszunutzen.

Jetzt kann die Reise losgehen.

Litauen-Reisetagebuch 2016

Litauen-Reisetagebuch 2016

Von der Vorbereitung, der Reise selbst und all’ den Erlebnissen  …

Reisetag 9 Weihnachtstransport 2016

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Reisetag 8 Weihnachtstransport 2016

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Reisetag 7 Weihnachtstransport 2016

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Videos zum Reisetagebuch 2016

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Reisetag 4 Weihnachtstransport 2016

Reisetag 4 Weihnachtstransport 2016

Von Marijampole nach Kaunas: Bei strahlendem Sonnenschein verlassen wir am 30. November Marijampole, verabschieden uns von den Berliner Ampelmännchen und machen uns auf den Weg nach Kaunas.

Reisetag 3 Weihnachtstransport 2016

Reisetag 3 Weihnachtstransport 2016

Grosse Wiedersehens Freude: Kristina ( Deutschlehrerin), Eva, Lina (Direktorin) und Asta (stellv.Direktorin) am 28. November 2016

Den Kleinsten ein Lächeln ins Gesicht zaubern

Den Kleinsten ein Lächeln ins Gesicht zaubern

Eva Klingenberg und die Kinderhilfe Litauen haben wieder ihre alljährliche Weihnachtsaktion gestartet.

von Ute De Pascale
Schrobenhausen (SZ) Donaukurier – Schrobenhausener Zeitung vom 12.11.2016

Heuer kein Weihnachtstransport

Mitten im Vorbreitungstrubel auf die nächste steckt Eva Klingenberg. Zehn Tage lang wird sie mit ihrem Team von der Kinderhilfe Litauen mehrere Stationen abklappern – und dabei auch Weihnachtstüten übergeben, die Kinder aus dem Schrobenhausener Land gepackt haben.

Doch die wollen erst einmal eingesammelt werden. Mit dem Taka-Tukaland und dem Kindergarten Sandizell hat Eva Klingeberg bereits zwei Einrichtungen besucht – 14 weitere folgen. Auch die Hörzhausener Minis beteiligen sich wieer an der Aktion, die ihr Vater Manfred Schwaak vor mehr als zwei Jahrzehnten ins Leben gerufen hat.

Zum dritten Mal wickelt mittlerweile Eva Klingenberg alles rund um die Transporte ab. Es sind liebevoll gepackte Weihnachtstüten – voller Süßigkeiten, Buntstifte, Schulsachen, dazwischen auch das eine oder andere Geschenk – aus dem Schrobenhausener Land, die auch in diesem Winter so vielen kleinen Kindern wie nur irgend möglich im armen Litauen ein Lächeln ins Gesicht zaubern sollen.

Möglich ist das alles nur, weil Eva Klingenberg so viele treue Seelen an ihrer Seite weiß. Etwa die Damen vom Katholischen Frauenbund Schrobenhausen. “Das Netzwerk ist super”, freut sich Eva Klingenberg. Erstmals gäbe es heuer eine weitere “süße neue Unterstützung” , erzählt sie: [Christina Schmidt] heißt die Dame, stammt aus Sainbach – und häkelt und strickt offenbar für ihr Leben gern. “Mit goldenen Fingern und goldenem Herzen”, wie Eva Klingenberg sagt. Hunderte von Socken, Fingerlingen und Schals seien entstanden. “Da geht mir das Herz auf”, freut sie sich. Und auch auf ihren Mann Sven Klingenberg kann sie zählen, der ihr so manchen Termin freischaufelt. Eine weitere “riesen Unterstützung” seien Humanitäre Hilfe und Rotes Kreuz. Schließlich liefe ohne die LKW, die das Rote Kreuz “problemlos, zuverlässig und bereits seit vielen Jahren” zur Verfügung stellt – erst Mal gar nichts. Zu sechst – auch Toni Drexler ist diesmal kurz nach seinem 75. Geburtstag wieder dabei – geht es am 26. November mit LKW und VW-Bus wieder Richtung Litauen.
Läuft alles nach Plan, ist das Team der Kinderhilfe Litauen am 5. Dezember wieder zurück in Schrobenhausen.

Weitere Hilfe kommt von einigen Sponsoren, die für die Ärmsten der Armen in Litauen, dringend Benötigtes spenden, beispielsweise Medizinprodukte, Kindernahrung und Windeln. Auch werden diesmal eine Ladung dicker Winterjacken sowie Overheadprojektoren mit an Board sein. Neben den seit Jahren angefahrenen Stationen Kaunas, Klaipeda oder Zelsva, wo sich die Litauenhilfe um Kindergärten, Altenheime, Krankenhaus, Sonderschule und Waisenhaus kümmert, wird diesmal auch dem Gemeindehaus in Nauijena ein Besuch abgestattet. Denn auch dort fehlt es an Vielem. Kann Eva Klingenberg in Deutschland auf ein eingespieltes Team setzen, sieht das in Litauen nicht viel anders aus. Auch da stehen ihr Leute zur Seite, denen sie voll und ganz vertrauen kann.

Und auch darüber ist Eva Klingenberg froh: Läuft einmal irgendetwas nicht so ganz nach Plan, lässt sich irgendwie immer ein Plan B aus dem Ärmel zaubern. “Es löst sich so vieles so schön”. sagt sie. So zum Beispiel die Suche nach einem Ort zum Verpacken der Waren. Das könne nämlich heuer nicht wie in den vergangenen Jahren im Getränkemarkt Hörl stattfinden, sondern – und da möchte Eva Klingenberg schon wieder einen “riesen Dank” aussprechen – bei Familie Haas in Mühlried. “Die haben ihr Kartoffellager für uns geräumt und wir konnten ganz kurzfristig rein.” ist Klingenberg begeistert.

Bei Familie Haas in der Alten Dorfstraße 15 a können übrigens noch weitere Weihnachtstüten abgegeben werden. Möglich ist das am Samstag, dem 19. November von 10 bis 12 Uhr.

Crissy (Christina) Schmidt mit Handarbeit

Crissy (Christina) Schmidt

Crissy (Christina) Schmidt mit Handarbeit 80

Die Kinderhilfe Litauen freut sich RIESIG über die Hilfe ihrer neuen Unterstützerin Christina “Crissy” Schmidt aus dem Landkreis Aichach Friedberg.

Crissy hat goldene Finger und ein ebensolches Herz – seit Monaten verbringt sie jede freie Minute (ein grosser Dank auch an den verständnisvollen
Ehemann) mit häkeln und stricken, kreiert Schätze wie z.B. Fingerlinge, Loops, Dreiecksschals und vieles mehr von höchster Qualität, um unseren litauischen Kindern und deren Betreuern eine Freude zu machen…
Wir sind sehr gerührt und dankbar –
ACIU LABAI liebe Crissy !!!

Mehr über Crissy erfahren auf [http://ideeenschmiede.blogspot.co.at/]

Einladung zur Hauptversammlung 2016

Einladung zur Hauptversammlung 2016

Liebe Mitglieder des Vereins,
als Vorsitzende des Vereins Kinderhilfe Litauen e.V. lade ich dich/euch/Sie hiermit satzungsgemäß zu unserer Mitgliederversammlung am Freitag, 22. Juli 2016, um 19:30 Uhr in das Gasthaus „Stief“ (Schimmelwirt) in 86529 Schrobenhausen,
Aichacher Str. 21, Tel. 08252 7609 ein.
Tagesordnungspunkte:
1. Begrüßung und Bericht der 1. Vorsitzenden
2. Kassenbericht und Kassenprüfung
3. Entlastung der Vorstandschaft
4. Weitere Aktionen für 2016
5. Verschiedenes
Über dein/euer/Ihr zahlreiches Erscheinen würde ich mich sehr freuen.

1 Kilogramm Zahngold gesammelt

1 Kilogramm Zahngold gesammelt

Christian Reiter und Uli Hartmann spenden mit Rotary Club für die Kinderhilfe Litauen.

Wir trauern um Diether Brandt - Sterbebild

Insgesamt 6.752,73 € haben die beiden Zahnärzte Christian Reiter und Uli Hartmann zusammen mit dem derzeitigen Präsidenten des Rotary Clubs Aichach-Schrobenhausen Dieter Nitsche, an die Kinderhilfe Litauen übergeben.

Die Spende haben die beiden rotarischen Zahnmediziner ihren Patienten zu verdanken. Bei Zahnbehandlungen haben sie ihre Patienten gefragt, ob sie bereit seien, ihr Altgold aus Füllungen in den Zähnen für einen guten Zweck zu spenden. ….

…. So sei rund ein Kilogramm Altgold zusammengekommen.

 

Artikel im Donaukurier vom 11./12. Juni 2016
Autor: (jsp), Foto: kx

[Hier geht es zum Gesamten Artikel]

Wir danken herzlichst dem Rotary Club, den beiden Zahnärzten und deren großzügigen Patienten . DANKE !