Reisetag 9 Weihnachtstransport 2016

Reisetag 9 Weihnachtstransport 2016

Ankuft im Kieler Hafen …

Die Einfahrt in den Kieler Hafen bei Sonnenaufgang vom 5. Dezember 2016 …

Reisetag 9 Weihnachtstransport 2016 - Ankunft in der Kieler Bucht
Reisetag 9 Weihnachtstransport 2016 - Ankunft in der Kieler Bucht

Heute geht es wieder Richtung Schrobenhausen – jede Menge Emotionen und Eindrücke im Gepäck. Es waren zwar sehr anstrengende Tage für uns alle. Aber die vielen wunderbaren Begegnungen und Erlebnisse lohnen jede Mühe …

Wir sind sehr dankbar für diese ganz besondere Zeit, die viele Liebe, die uns entgegengebracht wurden und die viele Freude, die wir mit den Gaben unserer Unterstützer bereiten durften !

Reisetag 8 Weihnachtstransport 2016

Reisetag 8 Weihnachtstransport 2016

 Im Waisenhaus und Abschied von Klaipeda

Reisetag 8 Weihnachtstransport 2016 - Morgenrot in Klaipéda

Im herrlichen Morgenrot vom 4. Dezember 2016 ging’s zur letzten Station unserer Reise, dem Waisenhaus – etwas außerhalb von Klaipeda im Wald gelegen.

Während ein Teil meiner fleißigen Männer die restlichen HIPP- Paletten vom LKW ablud und in den Kühlraum brachte, einen Bunker aus dem ersten Weltkrieg, durfte der Rest von uns schon mal zu den Kindern.

Die Freude und Begeisterung der Kleinen, als die Tür aufging und sie den Nikolaus sahen, war unbeschreiblich …

Sie stürzten sich förmlich auf mich und meine Tüten und innerhalb kürzester Zeit waren alle Geschenke verteilt und die Freude RIESENgross!

Wir haben wieder ganz deutlich gesehen, wie ungewohnt es für diese Kinder ist, Geschenke zu bekommen und damit etwas Eigenes zu besitzen.

Dabei verhalten sie sich aber überhaupt nicht egoistisch, im Gegenteil: sie achten darauf, dass keiner zu kurz kommt, helfen sich gegenseitig, z.B. beim Öffnen der Gummibärchentüten und Schokoladentafeln und beim Ausprobieren der neuen Spielsachen.
Die Ungläubigkeit in den Augen der Kinder, dass ihnen alleine eine ganze Tafel Schokolade gehört, war faszinierend…

Sehr berührt hat uns alle,wie sehr diese Waisenkinder unsere körperliche Nähe und Zuwendung gesucht haben – mein Schoss war von einem kleinen Mädchen “dauerbesetzt” und bei Hubert machten es sich gleich 2 Kids gemütlich… wir schafften es nur sehr schwer, uns zu trennen…

Am Schluss trafen wir noch auf ein Pärchen, das kurz vor der Adoption eines kleinen Jungen steht – wir freuen uns sehr darüber und wünschen dieser jungen Familie alles Glück dieser Welt!

Reisetag 8 Weihnachtstransport 2016
Reisetag 8 Weihnachtstransport 2016 - Hotel

Zurück im “Green Park Hotel” wurden auch dort die Angestellten und deren Kinder von ” Nikoletta “verwöhnt, bevor wir uns fertig für die Heimreise machten.

Als nachmittags dann starker Schneefall einsetzte, waren wir sehr froh, wenigstens einen Teil der Heimfahrt auf dem Seeweg zurücklegen zu dürfen – die Fähre von DFDS legt zum Glück seit Ende Oktober genau gegenüber unseres Hotels ab.

Besonders gefreut haben wir uns, als wir dort an der Rezeption Arunas trafen, den wir schon aus dem Jahr 2014 kannten.
Wie auch schon vor drei Jahren durften wir auch dieses Mal wieder die Brücke besuchen – wir schauten dem ersten Offizier Mikolaitis über die Schulter, machten einen Überraschungsbesuch beim Geburtstagskind, dem Chefingenieur Duriagay und ich durfte sogar kurzzeitig das Steuer übernehmen

Reisetag 7 Weihnachtstransport 2016

Reisetag 7 Weihnachtstransport 2016

Kinderkrankenhaus und Altenheim Klaipeda, 3. Dezember 2016

Reisetag 7 Weihnachtstransport 2016 - Wir werden erwartet
Reisetag 7 Weihnachtstransport 2016 - LKW abladen

Danguole, Chefin des Altenheims und Claudia, Chefin des Kinderkrankenhauses erwarteten unseren Transport schon sehnsüchtig
Abladen am Altenheim in Klaipeda

Reisetag 7 Weihnachtstransport 2016 Anna Caritas
Reisetag 7 Weihnachtstransport 2016

Anna von der Caritas freut sich riesig über einen neuen Windelvorrat und HIPP-Nahrung.

Anschliessend nutzte ich die Zeit, mir das Altenheim und den angrenzenden Hospiztrakt anzuschauen – überall stieß ich dabei auf Medizinprodukte aus unseren Spenden 🙂

Im Kinderkrankenhaus in Klaipeda: Hier durften wir wieder viele berührende Momente erleben …

Reisetag 7 Weihnachtstransport 2016
Reisetag 7 Weihnachtstransport 2016

Diese kleine Patienten, ein Waisenkind, hat ihre Schätze erstmal auf ihrem Bett ausgebreitet und in Ruhe sortiert …
… und ganz ehrfurchtsvoll betrachtet.

Wer den Bericht vom letzten Jahr kennt oder unser 2015 neu hinzugekommenes Projekt, der erkennt die süße Kleine vielleicht wieder…

Reisetag 7 Weihnachtstransport 2016
Reisetag 7 Weihnachtstransport 2016

Diese Bilder hier finde ich wunderschön … sie bringen den Kindern Farbe und Freude

Reisetag 7 Weihnachtstransport 2016

Dieses 5-jährige die Mädchen hat Diabetes, so dass wir ihr einfach verschiedene Spielsachen geschenkt und die Süßigkeiten schweren Herzens weggelassen haben…

Sie hat mich anschließend bei der Hand gepackt und eigenhändig zum Lift geführt – was für ein Service !

Reisetag 6 Weihnachtstransport 2016

Reisetag 6 Weihnachtstransport 2016

Kindergarten Radastele in Klaipeda

Reisetag 6 Weihnachtstransport 2016 - Weihnachtsbaum

Ein großer Weihnachtsbaum begrüßt uns in Klaipeda.

Heute, am 2. Dezember 2016, geht es in den Kindergarten Radastele.

Leider ist die Leiterin Danute, auf die ich mich schon sehr gefreut habe, seit drei Wochen mit Verdacht auf Blutkrebs im Krankenhaus … Wir sind sehr traurig und wünschen ihr allerherzlichst alles Gute und hoffen mit ihr.
Tag sechs oder “Warum kommt der Nikolaus im Krankenwagen? ”
Unser Tag heute stand ganz im Zeichen des Kindergartens Radastele. Nach einem sehr fordernden, komplizierten Einparkmanöver unseres 16,5 m langen LKWs rückwärts in die enge Zufahrt (super gemacht lieber Diether und Hubert !!) packten wieder alle mit an, um unsere Geschenke auszuladen.

Bei der Weihnachtsfeier am Nachmittag sorgen die Kinder und Betreuerin Renata für uns – sogar ein bisschen Rock ‘n’ Roll war mit dabei 🙂

Nikoletta ( mein neuer Name, weibliche Form für Nikolaus), Eltern und Betreuer waren sich einig, dass jedes Kind dafür ein Geschenk verdient hat !

In einer langen Schlange standen die Kleinen dazu bei mir an und es wurde deutlich, dass die Wünsche in Litauen und Deutschland die selben sind: Elsa steht bei den Mädchen weltweit ganz hoch im Kurs !

Völlig verschwitzt – unter diesem Arbeitsgewand wird sogar mir warm 😉 – aber erfüllt durfte ich, nachdem ich 140 Kinder beschenkt hatte, Feierabend machen und mich mit litauischen Köstlichkeiten, wie zum Beispiel Kugelis stärken…

Reisetag 6 Weihnachtstransport 2016

Der LKW wird abgeladen …

Reisetag 6 Weihnachtstransport 2016 - Schäfchen aus Reispapier

… da freut sich auch das Bastelschäfchen aus Reisspapier und Karton …

.. und freut sich wie die Kinder später über die vielen Geschenktüten und den Teddy.

Robertas, Direktor unseres Hotels und Vater des vierjährigen Gabrielius ,berichtete mir nach der Weihnachtsfeier, wie sehr er sich über die strahlenden Augen seines Sohnes und auch der anderen Kinder und deren Eltern gefreut hat… ganz begeistert wurden noch im Gang des Kindergartens Radastele die Nikolaustüten ausgepackt und stolz die neuen Schätze präsentiert.

Robertas erzählte den Eltern, deren Kinder neu im Kindergarten sind, und die sich darüber gewundert haben, wie früh dieses Jahr schon der Nikolaus kommt, Manfreds Geschichte und die Hintergründe unserer Aktion.
Sie zeigten sich sehr ergriffen und hörten aufmerksam zu.

Allerdings bringt unsere Weihnachtsaktion die Eltern dort auch in ziemliche Erklärungsnöte – so fragte Gabrielius seinen Vater:
“Papa, wieso kommt der Nikolaus denn im Krankenwagen ( mit dem roten Kreuz ) ?”
“Und Papa, du hast doch immer erzählt, der Nikolaus käme aus Finnland… das stimmt nicht, er kommt aus Deutschland!”

Der Schal, der sich in der Nikolaus Tüte von Gabrielius befand , musste übrigens UNBEDINGT gleich am nächsten Tag zum Besuch in den Kindergarten getragen werden 🙂

Robertas mit seinem 2.Sohn Paulius , 12 Jahre alt ,der sich beim Anblick der Nikolaustüte seines Bruders, Gabrielius, auch wieder an den Schrobenhausener Nikolaus aus SEINER Kindergartenzeit erinnerte…

Reisetag 6 Weihnachtstransport 2016 - Weihnachtstüten Kindergarten Radastele
Reisetag 6 Weihnachtstransport 2016 - Gabrielius

Reisetag 5 Weihnachtstransport 2016

Reisetag 5 Weihnachtstransport 2016

Von Kaunas zur Hafenstadt Klaipeda

Vor unserer Abfahrt heute Morgen, dem 1. Dezember 2016 und unserem Aufbruch zur letzten Station in Klaipeda folgten wir noch einer lieb gewonnene Tradition:
der Weihnachtsbescherung für die Angestellten des Hotels Park Inn in Kaunas.
Sie alle haben sich eine kleine süße Tüte von Frau Nikolaus mehr als verdient – wie auch schon die letzten Jahre fühlten wir uns bei Rima und ihrem Team wieder sehr wohl.

Reisetag 5 Weihnachtstransport 2016 - Michi macht unseren Bus fit

Michi macht unseren VW-Bus fit für die letzte Etappe…

Reisetag 5 Weihnachtstransport 2016 - Ortsschild Klapéda

Ankunft in der Hafenstadt Klaipeda

Lietuvos Respublica – Klaipeda

Reisetag 5 Weihnachtstransport 2016 - Hinweis zur Fähre

Morgen und am Freitag werden wir unsere Stationen dort besuchen.

Reisetag 4 Weihnachtstransport 2016

Reisetag 4 Weihnachtstransport 2016

Von Marijampole nach Kaunas

Bei strahlendem Sonnenschein verlassen wir am 30. November Marijampole, verabschieden uns von den Berliner Ampelmännchen ( wie kommen die bloss hierher ??) und machen uns auf den Weg nach Kaunas.

Reisetag 4 Weihnachtstransport 2016 Stele Marijampolé
Berliner Ampelmännchen

Dann hatte ich auch noch das große Glück, einen ganz besonderen jungen Mann kennen zu lernen : Deivis, 19 Jahre alt, im Rollstuhl.
Als er seine Weihnachtstüte bekam, bedankte er sich im perfekten Englisch bei mir. Ich war baff (und ehrlich gesagt auch sehr neugierig) und freute mich deshalb riesig, als ich im Anschluss an die Weihnachtsfeier die Gelegenheit bekam, mich mit ihm zu unterhalten.
Hauptsächlich durch Video – und Computerspiele habe er sich diese Fähigkeiten selbst beigebracht – ein wirklich beeindruckender junger Mann!

Von unserer Weihnachtsfeier in der Sonderschule kamen wir ganz erfüllt zurück – ich hatte dieses Mal viel mehr Zeit für die Kinder und durfte wunderbare Begegnungen erleben…

 

Reisetag 3 Weihnachtstransport 2016

Reisetag 3 Weihnachtstransport 2016

Wir sind in Marijampole

Grosse Wiedersehens Freude: Kristina ( Deutschlehrerin), Eva, Lina (Direktorin) und Asta (stellv.Direktorin) am 28. November 2016

Tatkräftige Unterstützung bekamen wir dabei von Justas – nach Aussage seiner Lehrerin fällt Justas ansonsten eher durch freche Sprüche als durch Hilfsbereitschaft auf

Reisteag 3 Weihnachtstransport - Große Wiedersehensfreude
Ausladen
Ausladen 2
Ausladen 3
Ausladen 4

Neueste Errungenschaft aus Spenden der Kinderhilfe: dieses Klettergerüst für Gross Und Klein. Und eine Spende aus längst vergangener Zeit, aber immer noch heiß begehrt: das Fußballtor

Klettergerüst
Fußballtor

Linas Rede war so voller Liebe für uns und tiefer Freundschaft. Wir sind sehr gerührt und dankbar.

Rektorin Lina
Liebevolle Rede

Unsere liebe Übersetzerin Kristina und die Rektorin Lina – in der Mitte ich.

Musik Lehrer Bronius und seine Schüler boten uns ein wunderbares und abwechslungsreiches Konzert mit deutschem Walzer, Tango und weihnachtlichen Klängen

Lina, Eva, Kristina
Konzert mit Tanz
Konzert mit Gesang
Konzert mit schönem Gesang

Der Ansturm auf unsere Tüten war, ebenso die Begeisterung

Geschenke verteilen
Geteilte Freude
Vorfreude bei den Kindern
Was da wohl alles drin ist in der Tüte ?

Übergabe des Spendenumschlags der Mädels vom Schusterberg

Spendenumschlag
Übergabe der Spende

Musiklehrer Bronius freut sich über die Spende meiner Nachbarin – eine Flöte und eine Gitarre.

Musiklehrer Bronius freut sich über die Spende meiner Nachbarin - eine Flöte und eine Gitarre.

Den heutigen Abend verbrachten wir zusammen mit unseren Freunden im Gemeindehaus in Naujiena,das nach einem Brand wieder neu aufgebaut und dieses Jahr eingeweiht wurde.
Ich war so gespannt darauf, diese Räume zu besuchen und habe mich riesig gefreut zu sehen, dass unsere Spenden dort genau an der richtigen Stelle gelandet sind! (Werkbank, Kühlschrank und unsere alte Stereoanlage)

Die Gastfreundschaft und Herzlichkeit in Naujiena, einer kleinen Gemeinde, die aktuell 69 Mitglieder zählt, waren überwältigend …
Die Frauen im Dorf haben ganz offensichtlich viel Zeit damit verbracht, für uns zu kochen und zu backen und mit litauischen Spezialitäten zu überraschen – aciu labai !

Musiklehrer Bronius und Landrätin Jolanta verwöhnten anschliessend unsere Ohren mit Weihnachtsliedern – u.a. die litauische Variante von ” Feliz Navidad ”
Sehr berührt hat mich , als unsere Freunde Manfreds Lieblingslied anstimmten – zuerst sangen sie auf litauisch ” Stille Nacht ” und wir dann alle zusammen auf deutsch – für mich der bewegendste Moment dieses Abends …

Kühlschrank

Der Kühlschrank aus Deutschland passt perfekt in die Küche des Gemeindehauses findet Gemeindevorsteherin Irena Kazlauskiene

Werkbank mit Hubert und Jakob

Unser Hubert hat für den kleinen Jakob eine Werkbank aus Hohenried aufgebaut

Unsere alte Stereoanlage ist auch zu neuen Ehren gekommen. Hiervon gibt es ein kleines Video, das sich hier nicht einbinden lässt, aber auf unserer Google+-Seite zu sehen ist.
Feliz Navidad …

Engelsgabe

Gemeindevorsteherin Irina schenkte mir diesen Engel für “ihren Engel aus Schrobenhausen”.
Ich war sehr gerührt…

 

Bericht eines Fernsehteams von unserem Besuch in Zelsva
Wir sind wohl ab 5 Minuten 40 zu sehen

Reisetag 2 Weihnachtstransport 2016

Reisetag 2 Weihnachtstransport 2016

von Polen nach Litauen

dem 27. November

Am nächsten Morgen, dem 27. November, erwarteten uns 552 km von Polen ins litauische Marijampole
Wir starteten gegen 8:00 Uhr, nach erfolgreicher Abklebeaktion der undichten Dachlüftung im VW-Bus, danke Michi

Reisetag 2 Karte
Reisetag 2 - Michi repariert Bus

Wir kämpften uns durch Schneeregen und Baustellen und erreichten gegen 16:30 Uhr litauischer Zeit bei 2 °C Marijampole – die 1. Station unserer Weihnachtsfahrt.

Das 1. Teelicht wird am “Adventskranz to go” entzündet

Reisetag 1 Weihnachtstransport 2016

Reisetag 1 Weihnachtstransport 2016

Reisetag 1 Weihnachtstransport 2016

Von Schrobenhausen bis kurz vor Warschau

Samstag, 26.11.2016, Tag der Abreise

Hier ein paar Eindrücke von der Fahrt
einen wunderbaren Start in den Tag und unsere Tour bereitete uns Frau De Pascale mit ihrem so schönen, berührenden Bericht über die Vorbereitungen unseres Weihnachtstransports – was für ein Auftakt! Vielen Dank
Foto: [Zeitungsbericht]

Zeitungsartikel Berührende Begegnungen

Begleitet von vielen guten Wünschen lieber Freunde und Unterstützer und bestens versorgt mit einer üppigen Brotzeit der Bäckerei Seitz ( vielen Dank lieber Georg Seitz Junior ) fuhren wir 4 von Hohenried aus ins 861 km entfernte Stare Miasto in Polen, unserer 1. Übernachtungsstation.
Fotos: Michi und ich mit den Semmeln und Bernhard am Steuer mit der Fressalientüte

Reisteag 1 Weihnachtstransport 2016 - Eva und Michi
Reisetag 1 Weihnachtstransport 2016 - Semmelspende von Georg Seitz Junior
Reisetag 1 Weihnachtstransport 2016 - Michi mit Buch im Bus

Ganz entspannt ging’s diesmal erst um 8:30 Uhr los – zumindest für meine drei Männer ( Michi Bauer,Bernhard Koppold und Günter Woerner ) und mich im VW-Bus. Der LKW mit Diether Brandt und Hubert Fischhaber startete schon um 6:00 Uhr.

Reisetag 1 Weihnachtstransport 2016 - Auf der Autobahn
Reisetag 1 Weihnachtstransport 2016 - Bus in Fahrt

In Stare Miasto trafen wir gegen 19 Uhr Diether und Hubert und stießen auf den gelungenen 1. Tag an und tankten Kraft für die kommenden 9 …

Treffen in Stare Miasto

Berührende Begegnungen und 1045 Tüten

Berührende Begegnungen

SZ-Extra Nr. 274, Samstag/Sonntag 26./27.November 2016 (Seite 29 und 30)

Insgesamt 1045 von Kindern aus dem Schrobenhausener Land gepackte Weihnachtstüten hat das Team der Litauenhilfe unter anderem an Bord, wenn es am heutigen Samstag gen Baltikum aufbricht. Beim Einsammeln der Tüten gab es für das Ehepaar Klingenberg zu Herzen gehende Erlebnisse.

Von Ute de Pascale
Fotos: Fischer

Berührende Begegnungen - Maria Ward Realschule
Berührende Begegnungen - Katholischer Frauenbund

Maria Ward Realschule – Eine regelrechte “Frauenpower” habe er an der Maria-Ward-Realschule erlebt, schwärmt Sven Klingenberg. (Bild links)
Katholischer Frauenbund – Tatkräftige Unterstützung beim Sortieren und Packen kam auch heuer wieder von den fleißigen Damen vom Frauenbund. (Bild rechts)
Dass die Litauenhilfe mit ihren Transporten nicht nur den Ärmsten im Baltikum unter die Arme greift, sondern auch hierzulande einige bewegt, darüber freuen sich Eva und Sven Klingenberg. Am heutigen Samstag bricht das Team wieder auf. Mit an Bord allerlei dringend Benötigtes – und: ganze 1045, liebevoll von Kindern aus dem Schrobenhausener Land gepackte Weihnachtstüten.
Nachdem er seit Jahren im Hintergrund mitmischt, war Sven Klingenberg heuer erstmals intensiver eingebunden ins Einsammeln der Tüten. Und er ist begeistert: „Beim direkten Kontakt mit den Menschen, fängt das Ganze erst an zu leben“, schwärmt er. Was dabei entstehe sei ein „wahnsinnig schönes, tragendes Gemeinschaftsgefühl“.
Allen Beteiligten gebühre ein riesiges Dankeschön Unter anderen der Klasse 8 der Michael-Sommer-Mittelschule, die völlig eigenmotiviert Geld eingesammelt hatte, dem Kindergarten Hörzhausen oder der Grundschule Brunnen, wo er ebenfalls „ganz außergewöhnliche Menschen, die sich unglaublich engagieren“ kennenlernte, so Klingenberg. Nicht andrs verhielt es sich an der Schule in Schiltberg, wo das Ehepaar Klingenberg mit einem Guten-Morgen-Lied in verschiedenen Sprachen begrüßt wurde. „Wir waren gerührt“ gesteht Eva Klingeberg. Besonders verblufft waren sie und ihr Mann über das immense Interesse der Kinder. Wie lange ist der LKW, wie schwer darf er sein ? Mit Fragen wie diesen löcherten die Kleinen die beiden. Speziell in Erinnerung ist ihnen jener Junge, dem die Frage, ob auch wirklich jedes der Kinder eine Tüte bekäme, keine Ruhe ließ.
Eva Klingeberg konnte ihm die Angst nehmen, schließlich wisse sie genau, wo wie viele Tüten benötigt werden und habe auch immer welche zur Reserve. Dann die Maria-Ward-Realschule: „eine richtige Frauen-Power“, findet Sven Klingeberg. Eine komplette Unterrichtsstunde sei hier dem Thema Litauen gewidmet worden, erzählt Eva Klingenberg. „Das wurde bewusst in den Schulalltag eingebunden, das finde ich spannend.“
Etwas Selbstgemachtes begleitet auch Eva Klingenberg, wenn sie am heutigen Samstag aufbricht: ein Engelchen, das Handarbeitsfee Chrissy Schmidt für die gestrickt hat Es soll sie auf der langen Reise beschützen.

Berührende Begegnungen - Kindergarten Sandizell
Berührende Begegnungen - Grundschule Schiltberg
Berührende Begegnungen - Grundschule Langenmoosen

Kindergarten Sandizell – Eine kurze Pause muss auch mal drin sein, nachdem man so toll beim Beladen geholfen hat. (Bild links)
Grundschule Schiltberg – Mit einem mehrsprachigen Guten-Morgen-Lied wurden Sven und Eva Klingenberg in Schiltberg begrüßt. (Bild Mitte)
Grundschule Langenmoosen – Auf eifrige kleine Tütensammler traf Sven Klingenberg in der Langenmosener Grundschule. (Bild rechts)

Berührende Begegnungen - Kindergarten Taka Tuka-Land
Berührende Begegnungen - Grundschule Königsmoos
Berührende Begegnungen - Grund- und Mittelschule Hohenwart

Kindergarten Taka-Tuka-Land – Jede Menge Weihnachtstüten hatten die Taka-Tuka-Land-Kinder für Eva Klingenberg mitgebracht. (Bild links)
Grundschule Königsmoos – Tatkräftige Unterstützung beim Bepacken des Transporters lieferten die Königsmoosener Grundschüler. (Bild Mitte)
Grund- und Mittelschule Hohenwart – So viele kunterbunte Tüten hatten die Hohenwarter Schüler für die Litauenhilfe gesammelt. (Bild rechts)

Berührende Begegnungen - Franziska-Umfahrer-Grundschule
Berührende Begegnungen - Grundschule Berg-im-Gau
Berührende Begegnungen - Michael-Sommer-Mittelschule

Franziska-Umfahrer-Grundschule – Ordentlich in Reih und Glied aufgestellt, erwarteten die Fugs-Kinder samt ihrer Tüten die Herrschaften der Litauenhilfe. (Bild links)
Grundschule Berg im Gau – genauso bunt wie der schuleigene Regenbogen waren, die Weihnachtstüten, die die Berg im Gauer Schüler produzierten. (Bild Mitte)
Michael-Sommer-Mittelschule – So sieht effektive Tütenschlepperei aus – die Jungs der Michael-Sommer-Mittelschule zeigten, wie das geht. (Bild rechts)

Zeitungsartikel Berührende Begegnungen Schrobenhausener Zeitung

Und dann gibt es noch die vielen Helfer im Hintergrund, die sich so gar nicht ins Rampenlicht drängen. Familie Haas etwa, bei der heuer erstmalig die Waren gepackt wurden. „Bescheidene Menschen, bei denen man merkte, wie viel Freude es ihnen bereitete, uns diesen Rahmen zu schaffen“, so Sven Klingenberg. Auch ihre ebenfalls so fleißigen Damen vom katholischen Frauenbund hätten nur lobende Worte gefunden: Eine ganz besondere Aura habe in diesem Lager geherrscht, erzählt Eva Klingenberg. Bei den Haas‘ fand auch die öffentliche Annahme statt. Und auch da wieder: bewegende Begegnungen. Mit einem älteren Ehepaar etwa, das früher die Tüten für den Enkel gepackt hatte und diese Tradition nicht missen möchte. Oder mit jener Dame, die extra eine Gitarre neu besaiten ließ. Dann gebe es noch eine weitere Dame aus Hörzhausen, die zu jeder vom dortigen Kindergarten produzierten Tüte Selbstgestricktes spendierte, erzählt Sven Klingenberg begeistert.

Berührende Begegnungen - Grundschule Mühlried
Berührende Begegnungen - Kita Lummerland Mühlried
Berührende Begegnungen - Kindergarten St. Johannes Weichenried

Grundschule Mühlried – Über ein Meer an kunterbunten Weihnachtstüten freute sich Sven Klingenberg an der Mühlrieder Grundschule. (Bild links)
Kita Lummerland Mühlried – Tüten über Tüten spendierten die Mühlrieder Lummerlandkinder für ihre Altersgenossen in Litauen. (Bild Mitte)
Kindergarten St. Johannes Weichenried – Fein säuberlich im Kreis präsentierten die Weichenrieder Kinder ihre Tüten, bevor sie diese an das Litauenteam übergaben. (Bild rechts)

Berührende Begegnungen - Grundschule Brunnen
Berührende Begegnungen - Kita St. Martin Hörzhausen

Grundschule Brunnen – Mit jeder Menge Tatendrang halfen die Brunnener Grundschüler bei allem, was es rund um das Tütenverladen zu tun gab. (Bild links)
Kita St. Martin Hörzhausen – Nicht nur die Kleinsten, sondern auch die Minis beteiligten sich in Hörzhausen an der Aktion der Kinderhilfe Litauen. (Bild rechts)

Berührende Begegnungen - Vorstadtzwerge Schrobenhausen
Berührende Begegnungen - Kindergarten St. Wofoldus Hohenwart

Vorstadtzwerge Schrobenhausen – Sogar ein großes Geschenk hatten die Vorstadtzwerge für die Kinder in Liauen dabei. (BIld links)
Kindergarten St. Wolfoldus Hohenwart – So viel reingepackt – da kann man schon mal Hilfe beim Tütenschleppen gebrauchen. (Bild rechts)